
Afrika-Launch des Alumniportals in Johannesburg
Zum Informationstag des APD für die Kapregion, kamen über 60 interessierte Deutschland-Alumni, Free Mover und Studenten und Lehrende der drei großen Universitäten University of Cape Town, University of the Western Cape und Stellenbosch, Vertreter deutscher Organisationen, dem DAAD, des Generalkonsulats und deutscher Unternehmen um herauszufinden, wie sie das Alumniportal Deutschland jeweils für sich und für ihre professionellen Netzwerke nutzen können.
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Nach der Begrüßung Thilo Thormeyers, Direktor des InWEnt Büros der SADC Region, stellte Robert Kotzé, der Leiter des
„International Office“ der Universität Stellenbosch, heraus, wie radikal sich akademische Partnerschaften im Laufe IMG_8968.jpgder letzten 20 Jahre gewandelt haben: Statt des früher üblichen bilateralen Austauschs mit einzelnen deutschen Universitäten würden diese heute ihre Partneruniversitäten in ihr weltweites professionelles Netzwerk für Lehre und Forschung einbeziehen. Besonders afrikanische Universitäten profitierten von diesem Angebot und das Alumniportal Deutschland sei die ideale Plattform, universitäre Partnerschaften zu konsolidieren und Netzwerke zu pflegen.
Fast 80% der Teilnehmer hatten sich noch nicht im Portal registriert; da war es gut, dass gleich zwei „APD-Community Promoterinnen“, nämlich Thandeka Mcunu aus Südafrika und Chipo Musoko aus Zimbabwe das Portal anschaulich und unterhaltsam vorstellten und Teilnehmern auch individuell zu Fragen der Registrierung zur Verfügung standen. Neben den Serviceangeboten des Portals interessierte die Alumni ganz konkret, wie man sich sein persönliches „Dashboard“ einrichten kann und wie sich die verschiedenen „Community-Funktionen“ für professionelle Netzwerke nutzen lassen. Am Nachmittag waren alle motiviert, sich im Portal zu anzumelden und Dank der Einweisungen waren alle Teilnehmer zuversichtlich, das APD nun sinnvoll für ihre professionellen Belange nutzen zu können.
Dass der Informationstag nicht zu einer steifen Vortragsreihe geriet, dafür sorgte die diskutierfreudige Gruppe der Teilnehmer aus allen Lebensbereichen
selbst. Relevante Fragen und Einwände wurden aus dem Plenum heraus formuliert und in diesem interdisziplinären Forum anregend diskutiert. So wurde z.B. nach der „Vision“ oder vielen verschiedenen Visionen hinter dem Alumniportal gesucht. Die Präsentationen der drei Netzwerke „ganaa“ (Prof. Dr. Carlotta von Maltzan), „SPRACH-FLUSS“ (Dr. Edda Holl) und „Climate Leadership Programme“ (Johanna Bergmann) hatten alle im weiteren Sinn mit Sprache, Sprachpolitik, Kommunikation, präzisem Beobachten, interkultureller Sensibilität und „Über Grenzen-Hinweg-Kommunizieren“ zu tun. Dass man beim Erwerben einer neuen Sprache mehr als nur Grammatik und Vokabeln lernt, sondern auch Entscheidendes über die Kultur und die Denkweise eines jeweiligen Sprachraums erfährt, das einen dort erst „handllungsfähig“ werden lässt, regte eine interessante Debatte über die Identität und Sprache der Deutschen im Ausland an. Der Ansatz des Climate Leadership Programmes, Probleme und Menschen unvoreingenommen und mit frischen Blick zu betrachten um neu sich stellende Probleme konkret zu erfassen und kreativ innovative Lösungen zu erarbeiten, wurde von dem interdisziplinären Publikum als viel versprechendes Verfahren zur Lösung globaler Krisen anerkannt – kritisiert wurde von südafrikanischer Seite jedoch die Auswahl der Zielgruppe der Leader/Entscheidungsträger.
Dieser interdisziplinäre Austausch im Plenum
Pausengesprächen mit und unter Deutschland-Alumni aus den verschiedensten Berufssparten, Studienrichtungen und Lebensbereichen – da waren sich alle einig – macht das Alumniportal Deutschland zu einer äußerst attraktiven Plattform. Nun möchte man natürlich auch wissen, welche weiteren und in den vielen sprachpolitischen Themen demnächst bei „ganaa“ verhandelt werden, wann der SPRACH-FLUSS-Film und das Handbuch erscheinen und wie die Prototypen, die Kleinstprojekte zum Klimaschutz, aussehen… , also registrieren und dranbleiben.
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Opra
16.12.2011, 21:26 Uhr
den gleichen namen wie augsburg hab ich auch