Vergangene Veranstaltung:

Seminar zur heutigen Situation und Perspektiven der deutschen Sprache in Litauen
Am 30. November 2011 fand in der Kleinen Aula der Universität Vilnius ein Seminar statt, an dem Alumni Deutschlands zusammen mit Vertretern aus der Politik, Bildung und Wirtschaft nach der Antwort auf die Frage „QUO VADIS, deutsche Sprache?“ suchten. Die Veranstaltung wurde vom Alumniportal Deutschland, den in Litauen aktiven Alumnivereinen (IPS, DAAD, KAAD) organisiert, vom Alumniportal Deutschland finanziert und von der deutschen Botschaft und der Universität Vilnius unterstützt. Das Seminar fand ein großes Interesse: Über 130 Teilnehmer des Seminars (u.a. Professoren, Lektoren, Lehrer, Vertreter der Wirtschaft, Studenten) waren nicht nur passive Zuhörer, sondern nahmen aktiv an den Diskussionen teil und brachten konstruktive Vorschläge auf den Tisch.
Das Ziel des Seminars bestand darin, die Diskussion über die Bedeutung der deutschen Sprache in der Gesellschaft anzuregen, auf die Gründe ihrer immer schwächer werdenden Positionen aufmerksam zu machen und nach geeigneten Auswegen aus dieser beunruhigenden Situation zu suchen.
Das Herzstück der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion, an der die Experten ihre Meinung und Erfahrung über die heutige Situation sowie die Perspektiven der deutschen Sprache in Litauen austauschten. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion - Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Litauen Matthias Mülmenstädt, stellvertetender Vorsitzender der deutsch-litauischen Freundschaftsgruppe im Seimas der Republik Litauen Prof. Justinas Karosas, Leiterin der Spracharbeit des Goethe Instituts Litauen Nijolia Buinovskaja, stellvertretende Direktorin des Instituts für litauische Sprache Prof. Dr. Grasilda Blažienė, stellvertretende Büroleiterin der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Litauen Audronė Ercienė, Vorsitzende des Verbands der Deutsch Lehrenden Litauens Rasa Kazlauskienė - schilderten die aktuelle Situation der deutschen Sprache in Litauen, nannten die Ursachen dieser Situation und suchten gemeinsam nach Lösungsmöglichkleiten.
Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass Englisch als erste Fremdsprache ihre Positionen erhalten wird, und Deutsch als zweite oder gar dritte Fremdsprache gelernt wird. Im Laufe der Diskussion war oft die Kritik an litauische Bildungspolitik zu hören, die keinen Schulabschluss mit mindestens zwei Fremdsprachen verlangt. Rasa Kazlauskienė, die Vorsitzende des Verbands der Deutsch Lehrenden Litauens, kritisierte den Beschluss des litauischen Bildungsministeriums, nur eine Fremdsprache im Reifezeugnis zu verlangen. Dies führt in Litauen dazu, dass 2/3 der Schüler in der 11. Klasse auf die zweite Fremdsprache verzichten. Das Publikum bemerkte, dass die zweite Sprache in der Schule gar nicht zu erlenen ist, da dafür nur zwei Unterrichtsstunden vorgesehen sind, was unzureichend ist.
Nijolia Buinovskaja, Leiterin der Spracharbeit des Goethe Instituts Litauen, machte Vorwürfe, dass eine solche Bildungspolitik für die jungen Menschen fatal ist, denn die Fremdsprachen sind Schlüssel zur erfolgreichen Zukunft in der modernen Welt. Die meisten Absolventen gehen heutzutage jedoch mit nur einer Fremdsprache auf den Arbeitsmarkt, was für so ein kleines Land wie Litauen sehr schlecht ist.
Augerechnet diesen Wettbewerbsvorteil der deutscher Sprache vermisste Audronė Ercienė, stellvertretende Büroleiterin der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Litauen. Der Mangel der geeigneten Fachkräte mit Kenntnissen der deutschen Sprache wird ihrer Meinung nach immer akuter. Deutsche Firmen haben immer weniger Chancen, Mitarbeiter mit ausreichenden Deutschkenntnissen zu finden. A. Ercienė bedauerte, dass Deutsch an seine Positionen verliert und ermutigte die Jugendlichen dazu, Deutsch zu lernen, da immer mehr litauischer Firmen fassen Fuß in Deutschland; außerdem wird Deutsch weltweit von ca. 100 Mio. Muttersprachlern gesprochen, dazu können ca. 80 Mio. Deutsch als Fremdsprache.
Jedoch wurde es festgestellt, dass es sich in Litauen nicht immer lohnt, bei der Jobsuche Deutsch zu können. Vor einigen Jahren war z.B. Deutsch ein Vorteil im diplomatischen Dienst. Jetzt muss man zwei Sprachen können – Englisch und Französisch oder Russisch. Deutsch ist nicht mehr dabei.
Prof. Justinas Karosas, stellvertetender Vorsitzender der deutsch-litauischen Freundschaftsgruppe im Seimas der Republik Litauen wunderte sich nicht über solche Veränderungen. Seiner Meinung nach entstand eine solche Situation aus dem praktischen Interesse, denn in der geopolitischen Situation Litauens wäre es nahezu unmöglich, ohne Russisch auszukommen. Kontakte zu östlichen Nachbarländern erfordern Kenntniss der russischen Sprache.
Doch es gab auch optimistische Töne: In der letzten Zeit sind die Tendenzen zu beobachten, dass Deutsch als Fremdsprache in den Schulen wieder öfter gelernt wird; außerdem gibt es Programme in den Vorschuleinrichtungen, deren Ziel ist es, das Interesse an deutscher Sprache bei kleinen Kindern zu wecken. Viele dieser Kinder wählen später Deutsch als dritte Fremdsprache in der Schule.
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Litauen Matthias Mülmenstädt hegte Hoffnungen, dass dies in der Zukunft Früchte tragen wird. Er gab zu, dass die wichtigste Aufgabe deutscher Kulturaußenpolitik die Verbreitung deutscher Sprache sowohl in Litauen, als auch in der ganzen Welt ist, denn ihre Positionen sind sehr geshwächt. Der Botschafter bliebt realistisch und stimmte zu, dass Deutsch als Wettbewerber der englischer Sprache eher Utopie ist. Jedoch wies er darauf hin, dass Deutsch die am meisten verbreitete Sprache der Muttersprachler europaweit ist, also kann man sich Deutsch mit vielen Menschen verständigen und sie kann ein großer Vorteil im Konkurenzkampf auf dem Arbeitsmarkt werden. „Die Zahl der heute hier Anwesenden ist ein klares Zaeichen, dass Deutsch ein Chance hat“, - so der Botschafter.
Seimasmitglied J. Karosas war auch der Meinung, dass die Positionen der deutschen Sprache vernachlässigt wurden. So wurde z.B. die Tür für viele englische Wörter in die deutsche Sprache geöffnet. Dagegen nannte er Frankreich als Nation, die ihre Sprache vorbildhaft, oft zur Verzweiflung derer, die kein Französisch können, verteidigt – und dies mit großem Erfolg. Auf die Frage, welchen Beitrag zur Erhaltung der deutschen Sprache litauische Regierung leisten könnte, konnte er keine sehr optimistische Antwort geben, denn die Politiker setzen sich vor allem da ein, wo sie politischen Nutzen sehen. Doch institutionelle Unterstützung wäre eine große Hilfe.
Der zweite Teil der Veranstaltung war der Vorstellung verschiedener Stipendien und Studienprogramme gewidmet, die Deutschland jungen Menschen bietet. So wurden das Alumniportal Deutschland und verschiedene Studien- und Fortbildungsprogramme vorgestellt: DAAD, DBU, Erasmus, KAAD, IPS. Die Zuhörer erhielten auch einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit der jeweils in Litauen aktiven Alumni-Vereine.
Die Veranstaltung wurden mit einem gemütlichen Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters abgerundet, an dem die Teilnehmer des Seminars die Möglichkeit hatten, die Diskussionen über die deutsche Sprache fortzusetzten und Kontakte mit Alumnis Deutschlands zu knüpfen bzw. zu vertiefen.
„QUO VADIS, deutsche Sprache?“ – eine Veranstaltung, die keine Revolution war, aber ein Zeichen setzte. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen.
Am 22. November 2011 fand in Kaunas die Veranstaltung des Alumniportals Deutschland zum Thema „Wie wichtig sind Deutschland und die deutsche Sprache für Litauen?“ statt. Im Großen Saal der Stadtverwaltung Kaunas versammelten sich Vertreter des DAAD, zahlreiche Deutschland-Alumni sowie Vertreter aus der Wissenschaft und Wirtschaft.
Die DAAD-Lektorin an der Vytautas Magnus Universität und die Test-DaF-Beauftragte in Litauen Dr. Antje Johanning betonte in ihrem Eröffnungsvortrag die Wichtigkeit der deutschen Sprache im europäischem Kontext, sprach die Situation des Deutschen in Litauen an und informierte die Teilnehmenden über die Perspektiven mit der deutschen Sprache, vor allem im Bereich des Hochschulstudiums wie auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt, der seit Mai 2011 geöffnet ist. Eine äußerst wichtige Rolle Deutschlands und der deutschen Sprache im wirtschaftlichen Bereich bestätigte der nächste Referent, der Projektleiter der „Vereinigte Hagel Lietuva“ Algimantas Navickas. In seinem Vortrag erläuterte er die Entstehung und die Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen „Vereinigte Hagel“, dem Marktführer in Deutschland. Herr Algimantas Navickas erzählte von der deutschen Ordnung, Planung, Ernsthaftigkeit und von einem großen Verantwortungsgefühl der deutschen Kolleginnen und Kollegen. Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass Deutschland nach Angaben der Deutsch-Baltischen Handelskammer einer der drei wichtigsten Partner Litauens im Bereich Export und Import ist.
Über die Studien-, Fortbildungsmöglichkeiten und das Leben in Deutschland berichteten zwei deutsche Alumni der jüngeren Generation. Frau Monika Puodžiukaitytė erzählte über ihre Tätigkeiten als Freiwillige an diversen Jugendprojekten wie auch über das alltägliche Leben in Deutschland. Herr Gediminas Račkauskas, der zur Zeit am Klinikum der Universität Vilnius als Kardiologe tätig ist, tauschte seine Erfahrungen im Bereich des Medizinsstudiums und auf dem Gebiet des medizinischen Systems in Deutschland aus, informierte zugleich über die Stipendienmöglichkeiten und betonte eine qualitative wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Litauen.
Im Anschluss an den Vorträgen präsentierte der Multiplikator des Alumniportals Deutschland in Litauen Herr Daumantas Katinas das Alumniportal und ging auf die Rubriken des Portals „Jobs und Karriere“ und „Deutsche Sprache“ näher ein. Diese Rubriken erfreuten sich wie auch in der Stadt Klaipėda eines großen Interesses. Bei der Vorstellung der Rubrik „Veranstaltungen“ informierte der Ansprechpartner des Alumniportals Deutschland über die kommende Veranstaltung des Alumniportals und der deutschen Alumni „Quo vadis, deutsche Sprache?“ in Vilnius.
Nach dem offiziellen Teil registrierten sich die Teilnehmenden zahlreich auf dem Alumniportal Deutschland und nahmen anschließend an der Lotterie teil, die vom DAAD-Alumnus, Herrn Mantvydas Levickis, moderiert wurde. Die Preise waren USB-Sticks mit dem Logo des Alumniportals, die Bücher „Deutsche Geschichte“, „Illustrierte deutsche Geschichte“, Bilderbuch Deutschland, „Tatsachen über Deutschland“. Die Bücher zur Lotterie und der Veranstaltung hat die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Vilnius zur Verfügung gestellt. Der Hauptgewinn der Lotterie war ein Deutschkurs. Dieses Mal freute sich über den Preis die Leiterin des Lehrstuhls für Germanische Philologie an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät Kaunas der Universität Vilnius, Dr. Danguolė Satkauskaitė. Der Deutschkurs wird aber einen neuen Besitzer oder Besitzerin finden, weil bei inoffiziellen Gesprächen nach der Präsentation des Alumniportals beschlossen wurde, eine weihnachtliche Veranstaltung für Studierende an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät zu veranstalten und dabei den Deutschkurs erneut zu verlosen.
Die Vortragenden und Gäste der Veranstaltung in Kaunas freuten sich über die nützliche und informative Veranstaltung und diskutierten in einer gemütlichen Atmosphäre bis zum späten Abend.
Am 18. November 2011 wurde in Klaipėda (Litauen) zu einer Veranstaltung des Alumniportals Deutschland eingeladen. Das Treffen widmete sich dem Thema „Wie wichtig sind Deutschland und die deutsche Sprache für Litauen?“.
Das Memel-Gebiet pflegt seit alters her tiefe deutsche Traditionen. Im Territorium des ehamaligen Kleinlitauens, im Klaipėda-Gebiet wie auch in der nächsten Umgebung, sind auch heute deutsche Traditionen lebendig: Es leben hier noch Familien mit deutscher Abstammung, hierher kommen die meisten deutschen Touristen, in Klaipėda wirkt aktiv die deutsche Gemeinde, seine Tätigkeiten führt das Simon-Dach-Haus aus. Außerdem pflegt die Stadt Klaipėda enge partnerschaftliche Beziehungen zu den deutschen Städten Leipzig, Lübeck, Mannheim, der Insel Rügen; in Klaipėda haben ihre Niederlassungen einige deutsche Unternehmen.
Das Treffen wurde mit dem Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters, Herrn Artūras Šulcas, eröffnet. Der stellvertretende Bürgermeister betonte in seiner Rede gute partnerschaftliche Beziehungen mit Deutschland, in der Altstadt gebliebene Reststücke der deutschen Kultur, zahlreiche Veranstaltungen, die mit Deutschland und der deutschen Sprache verbunden sind und in Klaipėda jedes Jahr stattfinden. So findet im Jahr 2012 das Festival der deutschen Lieder und das Festival der deutschen Gedichte statt.
An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter aus der Wirtschaft teil. Der General-Manager der AG „Klasmann-Deilmann Šilutė“, AG „Bioenergija LT“, Herr Kazimieras Kaminskas, freute sich in seiner Rede über die Veranstaltung des Alumniportals Deutschland und wiederholte ebenfalls die wichtige Rolle Deutschlands für das Memel-Gebiet und für ganz Litauen, besonders im wirtschaftlichen Bereich. Nicht umsonst ist Deutschland einer der drei wichtigsten Partner Litauens sowohl im Export- als auch im Importbereich.Im zweiten Teil präsentierte Herr Daumantas Katinas das Alumniportal Deutschland und ging auf einige Rubriken des Portals näher ein. Besonders wichtig und interessant fanden die Teilnehmenden die Rubriken „Jobs und Karriere“ und „Deutsche Sprache“. Einige Deutschlehrerinnen waren an den Möglichkeiten und Vorteilen der letzten Rubrik so interessiert, dass sie die Aufgaben für den Unterricht sofort vorbereiten wollten.
Die Diskussionen um die deutsche Sprache wurden auch bei dem Empfang weitergeführt. Der Hauptakzent lag dabei auf der Lotterie, die vom DAAD-Alumnus, Herrn Mantvydas Levickis, moderiert wurde. Die Preise waren USB-Sticks mit dem Logo des Alumniportals, die Bücher „Deutsche Geschichte“, „Illustrierte deutsche Geschichte“, Bilderbuch Deutschland, „Tatsachen über Deutschland“. Die Bücher zur Lotterie und der Veranstaltung hat die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Vilnius zur Verfügung gestellt. Der Hauptgewinn der Lotterie war ein Deutschkurs. Ihn hat eine Deutschlehrerin gewonnen, die mit dem Wunsch, ihrem Schüler bei der Suche nach Informationen über Deutschkurse, Stipendienangeboten u. Ä. zu helfen, nach Klaipėda von Šilutė (Heidekrug) gekommen war. Der Hauptgewinn hat also sein „richtiges Zuhause“ gefunden, weil dieser Deutschkurs dem Gewinner die Möglichkeit gegeben hat, die Kenntnisse der deutschen Sprache zu vertiefen und sie später bei der Arbeit als Krankenpfleger in Deutschland anzuwenden.
Der Abend wurde mit gemütlichen Gesprächen über das Festival der deutschen Lieder, der deutschen Gedichte, über die Zusammenarbeit zwischen dem Alumniportal Deutschland und den Schulen der Stadt Klaipėda sowie über weitere Zukunftspläne abgerundet.
In der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Vilnius fand die offizielle Einführung des Alumniportals Deutschland statt. An der Veranstaltung nahmen der deutsche Botschafter, MitarbeiterInnen der deutschen Botschaft, Mitglieder des litauischen Parlaments, DAAD-Lektoren, Vertreter des Goethe-Instituts, Vertreter der deutsch-litauischen Organisationen sowie Deutschland-Alumni teil.
Die feierliche Veranstaltung wurde durch den deutschen Botschafter, Herrn Hans Peter Annen, eröffnet. Er freute sich in seiner Begrüßungsrede über das Portal und seine Einführung in Litauen, zugleich auch darüber, dass das Portal nicht nur die DAAD-Alumni, die in Litauen aktiv wirken, sondern auch alle Deutschland-Alumni – BotschafterInnen Deutschlands in Litauen – einschließen wird.
Der DAAD-Lektor an der Universität Vilnius, Herr Christian Thienel, und die Leiterin des Goethe-Institus Vilnius, Frau Johanna M. Keller, begrüßten ebenfalls die teilnehmenden Gäste und
wünschten dem Portal viele Nutzerinnen und Nutzer sowie viel Erfolg bei der Nutzung des Portals und seiner attraktiven Angebote. Der stellvetretende Rektor für akademische Angelegenheiten der Universität Vilnius, Prof. Jūras Banys, berichtete kurz über seine Erfahrungen als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland und stellte fest, dass die litauisch-deutschen Beziehungen im akademischen Bereich sehr stark entwickelt sind, denn die litauischen Universitäten haben viele Partnerschaften mit deutschen Hochschulen und Universitäten und jedes Jahr fahren viele litauische Studierende nach Deutschland zum Teilstudium. Über die litauisch-deutschen Kulturbeziehungen informierte und über einen hervorragenden Treffpunkt für Deutschland-Alumni, das Alumniportal Deutschland, freute sich Professor Leonidas Melnikas von der litauischen Akademie für Musik und Theater.
Nach den Grußworten präsentierte der Multiplikator des Alumniportals Deutschland, Herr Daumantas Katinas, das Alumniportal, seine Idee, Ziele, Vorteile und Nutzung. Anschließend stellten die Teilnehmenden Fragen zum Portal und registrierten sich selbständig oder mit Hilfe der bereits registrierten Deutschland-Alumni. Denjenigen, die am schnellsten ihr Profil bis zu 30 % oder mehr ausgefüllt haben, wurden wertvolle Preise des Goethe-Instituts verliehen.
Im zweiten Teil des Programms bekamen die Deutschland-Alumni und Gäste eine einmalige Gelegenheit, das Jazz-Konzert von Jean P. Froehly, dem Ersten Sekretär und dem Leiter des Kultur- und Pressereferats der Deutschen Botschaft in Vilnius, zu hören. Jean P. Froehly Trio (Jean P. Froehly, Vytis Nivinskas, Darius Rudis) schenkte den Anwesenden viele Jazz-Musikstücke und begrüßten musikalisch das Portal. Die offizielle Einführung des Alumniportals Deutschland in Litauen wurde mit einem Empfang und dem gemütlichen Beisamensein feierlich abgerundet.