Empfehlen Drucken   RSS-Feed Hilfe

Das Alumniportal in Ecuador

Vergangene Veranstaltungen des Alumniportals in Ecuador:

 

Quito, Januar 2011

 

Quito - 29. Januar 2011 - Offizielle Einführung des Alumniportals in Ecuador

 

Das Alumniportal in Ecuador - zahlreiche Deutschland-Alumni nahmen an der offiziellen Einführung teilDie Frage, ob die Deutschland-Alumni in Ecuador sich unter einem gemeinsamen Thema zusammenfinden könnten, hatte schon seit dem Jahr 2009 im Raum gestanden. Zwar gab es im Laufe der Monate einige wichtige Veranstaltung (erinnert sei nur an die Vollversammlung des Alumniverbands AEXA im November 2009, das Humboldt-Symposium im Mai 2010 und die Veranstaltung mit dem Herrn Botschafter zum 20. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung), aber stets konnte nur ein Teil der Alumni anwesend sein. Um eine gröβer angelegte Veranstaltung mit verschienenen Institutionen zu organisieren kam die Möglichkeit, auf das “Alumniportal Deutschland” aufmerksam zu machen, gerade Recht. Dass das Ereignis wegen der Volkszählung in Ecuador im November 2010 kurzfristig verschoben werden musste, gehört zu den inzwischen amüsanten Anekdoten...


Am Sonnabend, dem 29. Januar 2011, war es dann endlich soweit, die offizielle Einführung des Alumniportals in Ecuador stand bevor. Als Ort des Geschehens konnte das ehemalige Militärhospital angemietet werden, ein geschichtsträchtiger Ort in bester Lage, ganz in der Nähe zur UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt. Der Ort stellte sich als hervorragend geeignet für die drei Hauptteile der Veranstaltung heraus.


Zunächst eröffnete der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Ecuador, Herr Peter Linder, das Alumni-Treffen mit passenden Worten des Willkommens. Die neu formierte “Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit” (GIZ), hervorgegangen aus der ehemaligen GTZ, dem DED und Inwent, wurde von GIZ-Geschäftsführer Dr. Lothar Rast vorgestellt. Einige Worte der Motivation durch den Vorsitzenden des Alumnivereins AEXA, Ing. Hugo Pancho, durften ebensowenig fehlen wie anekdotisch unterlegte Geschichten und Hinweise von Seiten des DAAD-Lektors in Ecuador, Herrn Paul Voerkel. Nach dieser Eröffnung wurden die anwesenden Alumni an Herrn Pablo Vélez verwiesen, der als Ansprechpartner des Alumniportals Deutschland extra aus Kolumbien angereist war. Im von ihm angebotenen Workshop ging es vornehmlich um die vielfältigen Möglichkeiten, das Internetportal zu nutzen.


Im Anschluss an die offizielle Einführung des Alumniportals in Ecuador luden wichtige deutsche Bildungsträger, die in Ecuador aktiv sind, zu einem “Markt der Möglichkeiten” ein: Hier reihten sich die politischen Stiftungen neben die Deutsch-Ecuadorianische Handelskammer, der DAAD neben die Humboldt-Gesellschaft, die Botschaft neben die Alumni-Vereine: Insgesamt 14 Stände stellten die Arbeit der verschiedenen Bildungsträger vor, und es wurde einmal mehr deutlich, wie stark die Präsenz Deutschlands in diesem Bereich auch auf internationalem Niveau ist. Die anwesende Presse konnte sich davon ebenfalls ein Bild machen.


Das Alumniportal in Ecuador - ein lockerer Umtrunk folgte der offiziellen EinführungDer letzte, lockere Teil des Abends mit einem Angebot an Häppchen und Wein diente dem Reden und “Zusammenkommen”. Viele Alumni hatten seit Jahren den Kontakt zueinander verloren, und zwischen den Cocktail-Tischen war immer wieder zu hören, dass nun bestimmte Projekte in Angriff genommen und Absprachen verfestigt werden sollten. Dies war auch das Hauptziel dieses Teils: Den Alumni die Gelegenheit zu geben, sich auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und zusammen Projekte anzustoβen.

 

Als Fazit kann man sagen, dass die ursprünglichen Erwartungen an die Veranstaltung weit übertroffen wurden: Statt der zunächst veranschlagten 80 Teilnehmer kamen letztendlich etwas doppelt soviele – aus allen Teilen des Landes und sogar darüber hinaus. Mit dem Deutschen Botschafter in Quito sowie dem neuen Ecuadorianischen Botschafter in Berlin war auch das politische Umfeld auf höchster Ebene besetzt – dies alles in der stimmigen Atmosphäre des ehemaligen Hospitals und heutigen Kunstmuseums. Eine Inspiration in vielerlei Hinsicht…