„Das APD als Instrument der Begegnung der Alumni untereinander und mit der Industrie wurde sehr, sehr gut aufgenommen. Ich habe sehr positive Rückmeldungen seitens der Alumni, ebenso gute Rückmeldungen seitens der Industrie. Die Wissenschaftler aus den Hochschulen sind genauso angetan davon. Ich denke, dass wir dieses Dreieck zwischen Alumni, Industrie und Hochschulen durchaus weiterhin ausbauen können, der erste Weg dafür ist beschritten worden.
Die Erwartungen für die Zukunft sind ganz einfach, dass wir mit kleineren Live-Veranstaltungen versuchen, die kritischen Masse für kleine Netzwerke innerhalb des großen Alumniportals aufzubauen. Diese kleinen Netzwerke sollten sich dann auf fachliche Themen beziehen, auf Medizin, Ernährung etcetera.
Jeder einzelne Alumnus, jeder einzelne Alumna sollte nach der Basisregistrierung, die hier erfolgt ist, den eigenen Datensatz ergänzen auf eine Premiumregistrierung, um damit Zugang auf alle Möglichkeiten des Alumninetzwerkes zu haben. Und dann kann ich nur empfehlen, sich nach verschiedenen Schlagworten im Alumninetzwerk umzusehen, das heißt zu sehen, wer ist in meinem Fachgebiet im Alumninetz registriert, welche Firmen gibt es in meinem Fachgebiet oder auch welche Alumninetzwerke gibt es in meinem Fachgebiet, wo ich mich anschließen kann."
Dr. Hanns Sylvester, Leiter der DAAD-Außenstelle in Mexiko
"Als deutsches Unternehmen in Mexiko, die wir ja die deutschen Qualitätsstandards nicht nur sicher stellen müssen, sondern in irgend einer Form auch in Mexiko repräsentieren, sind wir natürlich auch bei unseren Mitarbeitern auf eine Ausbildung angewiesen, die diese Standards kennt, sie beherrscht, und uns dann auch in die Lage versetzt, diese Erwartungen zu erfüllen, die auch der Konzern an uns stellt. Wir leisten dies seit vielen Jahren auf diversen Ebenen aus eigener Kraft auf der Fachebene. Auf der Werkerebene haben wir eine Ausbildungsabteilung geschaffen, die nach deutschem Muster, also im dualen Ausbildungssystem, unsere Fachkräfte heranbildet. Wir arbeiten neuerdings auch mit mexikanischen Universitäten zusammen, um zu versuchen, deutsche Standards und auch Fachrichtungen, die in Deutschland angeboten werden hier in Mexiko zu implementieren. Aber natürlich gibt es dazwischen auch immer wieder die alternative Leute, die aus eigener Initiative nach Deutschland gegangen sind zum Studieren. Das gilt übrigens nicht nur für Mexikaner, wir haben auch viele junge deutsche Akademiker, die nach ihrem Studium erstmal ein bißchen Mexiko-Luft schnuppern, bei uns arbeiten, dann bei uns bleiben oder auch wieder gehen. Insofern gibt es da bei uns schon viele Verbindungen, natürlich bis zu dem logischen Prozess, dass wir viele Leute in das Stammwerk schicken, um dort Prozesse kennenzulernen, das ist dann keine akademischen Ausbildung, das ist dann Praxis. Natürlich suchen wir, wenn wir von draußen jemand einstellen auch immer den Spezialisten, den wir nicht haben, aber sofern man über das Alumniportal Deutschland den Überblick kriegt und dann auch gezielt suchen kann, meine ich, dass das für uns eine sehr große Hilfe sein wird in Zukunft."
Thomas Karig, Volkswagen Mexiko
„Es ist sehr wichtig, dass wir versuchen, die Alumni auch nachdem sie Deutschland wieder verlassen haben, anzusprechen. Dass wir mit ihnen in Kontakt bleiben, um ihr Wissen, ihre Kenntnisse zu erweitern, auszubauen und damit auch weiter zu nutzen. Ich glaube, es ist auch wichtig, dass die Alumni untereinander Kontakt pflegen können und so auch die gemeinsamen Erfahrungen positiv in ihrer weiteren Arbeit nutzen können. Ich glaube, wir wissen alle, wenn man seine Ausbildung abgeschlossen hat, dass man danach sehr stark auch von dem lebt, was man an Kontakten aus seiner Ausbildungszeit mitnimmt in das spätere Berufsleben.
In der Klimadiskussion beispielsweise ist die Position, der Zugang zum Problem von Land zu Land unterschiedlich. Ich glaube, wenn man in verschiedenen Ländern, auch mit verschiedenen Ansätzen doch auf Partner stößt, die einen gleichen Hintergrund haben, ist es leichter, die unterschiedlichen Positionen, die unterschiedlichen Gedanken zu überwinden, zu überbrücken und dann doch zu gemeinsamen Positionen zu kommen. Und das ist etwas, was wir natürlich bei den Klimakonferenzen als ganz entscheidenden Punkt sehen. Wir arbeiten jetzt auf Cancun hin und da ist es natürlich ganz wichtig, dass diese Kontakte, diese Quellen genutzt werden, um in Cancun wirklich einen wichtigen Schritt voran zu tun in der Klimapolitik.“
Dr. Edmund Duckwitz, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
"Bei meinen bisherigen Kontakte bin ich auf ein sehr positives Echo gestoßen, wir haben es auch gerade gesehen im Workshop. Wir hatten drei Firmenvertreter dabei: Volkswagen, Siemens, Bosch, mit denen wir alle auch schon kooperiert haben. Bosch hat bereits knapp 20 Stellen in unsere Jobbörse eingestellt. Die Nachfrage ist riesig, auch in Bezug auf die Unternehmensphilosophie sind Alumni hier eindeutig eine Ressource. Über 30% der Mitarbeiter von Bosch bestehen aus Deutschland-Alumni bzw. aus Mexikanern, die einen deutschen Hintergrund haben. Und das zeigt einfach, dass die Nachfrage auf das Angebot des Alumniportals groß ist, dass es bereits genutzt wird und dass wir in der Hinsicht offene Türen einrennen. "
Andreas Pursian, AGEF Berlin



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