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Flohmärkte: entrümpeln, stöbern, feilschen

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Sprachniveau A2

Auf Flohmärkten wird man seinen alten Kram los und findet garantiert etwas neues Gebrauchtes.

Warum gehen Menschen auf einen Flohmarkt? Die einen wollen alten und ungenutzten Trödel entrümpeln und verkaufen und hoffen auf ein bisschen Geld. Die anderen aber, die Käufer und Stöberer, wollen das Schnäppchen. Denn Flohmärkte sind immer für eine Überraschung gut und bieten Abwechslung vom Alltag. Außerdem kann man hier wunderbar mit Menschen ins Gespräch kommen.

Im Gegensatz zu Frankreich und Belgien, wo es Flohmärkte seit dem späten 19. Jahrhundert gibt, fand der erste offizielle Flohmarkt in Deutschland 1976 in Hannover statt – so berichten es zumindest die Internetquellen. Private Flohmärkte, Garagenverkäufe, Trödelmärkte und Tauschaktionen dürfte es aber schon viel länger geben.

Im Kommen: Spezialflohmärkte

Eigentlich ist ein Flohmarkt für Privatleute, aber in den vergangenen Jahren sind immer mehr professionelle Händler dazu gekommen. Auch sind manche Standgebühren ziemlich hoch, was den Gewinn dann  deutlich schmälert. Da geht es dann nicht mehr um‘s Feilschen, sondern nur noch um‘s Geld.

Doch dafür gibt es eine Gegenbewegung. Manche Anbieter bzw. Organisatoren lassen nur noch Privatleute zu. In München etwa gibt es die Hof- und Gartenflohmärkte. Die Menschen, die hier leben, verkaufen im eigenen Hof oder Garten ihr privates Zeug – Klamotten, Spielsachen, Bücher, Möbel.

Immer öfter gibt es Flohmärkte für einen guten Zweck und Spezialmärkte etwa für Babysachen und Spielzeug, Bücher oder Antiquitäten. Und es gibt die Mädchenflohmärkte - nur für Frauen! Hier werden auch ganz modische Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires gehandelt.

Fragen A2:
Was motiviert Menschen, auf den Flohmarkt zu gehen?
Was kann man auf Flohmärkten noch, außer etwas zu kaufen und zu verkaufen?
Welche Spezialflohmärkte gibt es?

(Text und Antworten in der Community)


Sprachniveau B2

Warum gehen Menschen auf einen Flohmarkt? Die einen wollen alten und ungenutzten Kram entrümpeln und verkaufen und hoffen auf ein wenig Geld. Die anderen aber, die Käufer, Jäger und Stöberer, wollen das besondere Schnäppchen, das lang gesuchte Sammlerstück, und dabei spielt auch ein bisschen Abenteuer mit. Denn Flohmärkte sind immer für eine Überraschung gut und bieten Abwechslung vom Alltag. Außerdem kann man hier wunderbar mit Menschen ins Gespräch kommen.

Im Gegensatz zu Frankreich und Belgien, wo es Flohmärkte seit dem späten 19. Jahrhundert gibt, fand der erste offizielle Flohmarkt in Deutschland 1976 in Hannover statt – so berichten es zumindest die Internetquellen. Private Flohmärkte, Garagenverkäufe und Tauschaktionen dürfte es aber schon viel länger geben - und sie gibt es seit neuestem wieder mehr.

Im Kommen: Spezialflohmärkte

Eigentlich ist ein Flohmarkt privat, aber in den vergangenen Jahren haben sie sich sehr zum Leidwesen vieler Flohmarktliebhaber kommerzialisiert. Auch sind manche Standgebühren recht hoch, was den Gewinn dann  empfindlich schmälert. Da geht es nicht mehr um‘s Feilschen, sondern nur noch um‘s Geld.

Doch auch dafür gibt es eine Gegenbewegung. Manche Anbieter bzw. Organisatoren lassen nur noch Privatleute zu. In München etwa gibt es die Hof- und Gartenflohmärkte. Die Menschen, die hier leben, verkaufen im eigenen Hof oder Garten ihr privates Zeug – Klamotten, Spielsachen, Bücher, Möbel. Bis zu 250 Hausgemeinschaften nehmen an solchen Flohmärkten teil, ganze Straßen und Häuserblöcke sind dabei.

Immer häufiger gibt es Flohmärkte für einen guten Zweck und Spezialmärkte etwa für Babysachen und Spielzeug, Bücher oder Antiquitäten. Und es gibt die Mädchenflohmärkte: Nur für Frauen! Hier werden auch topmoderne  Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires gehandelt.

Fragen B2:
Welche Menschen wollen das besondere Schnäppchen?
Für was sind Flohmärkte immer gut?
Welche Kosten schmälern den Gewinn?
Wo fand in Deutschland der erste Flohmarkt statt?
Welche Personen sind auf Privatflohmärkten nicht zugelassen?

(Text und Antworten in der Community)


Links zum Thema Flohmärkte


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