Sie sind hier:

Stadtportrait: Köln ist nicht nur Karneval

0 Kommentare
2 Finde ich gut

Sprachniveau A2

Köln ist Deutschlands viertgrößte Stadt mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern, ihr Wahrzeichen ist der Kölner Dom.

Köln – die Römerstadt

Gegründet wurde Köln im Jahr 38 vor Christus von den Römern. Die Stadt entwickelte sich im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus zu einer der bedeutendsten Städte des römischen Reiches. Sie lockte Händler und Handwerker aus allen Ländern an. Noch immer finden sich in den Tiefen der Erde Reste von Römerbauwerken. Die Spuren der Römer lassen sich übrigens am besten im Römisch-Germanischen Museum erkunden - direkt neben dem Dom.

Der Kölner Dom

Die Kathedrale trägt den offiziellen Namen "Hohe Domkirche St. Peter und Maria" und ist knapp 158 Meter hoch. Seine lange Geschichte begann schon im Jahr 800. 1238 wurde der Grundstein des gotischen Baus gelegt, offiziell fertig war er dann 1880. Gebaut wird am Dom aber bis heute. Hier liegen die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Der Dom gehört mit rund sechs Millionen Besuchern aus aller Welt zu den beliebtesten Bauwerken Deutschlands – und zu den teuersten. Rund zehn Milliarden Euro wurden für den Kölner Dom bisher ausgegeben.

Einen tollen Blick hat man von oben, aber es sind 533 Stufen bis in die Spitze. Von der anderen Rheinseite aus geht es bequemer mit dem Aufzug: Vom „Triangle", ein 103,20 Meter hohes Gebäude, hat man einen tollen Rundblick über die ganze Stadt.

Kölsch und Karneval

Allein der Rosenmontagsumzug an Karneval ist 7,5 Kilometer lang und dauert rund fünf Stunden. Fast 1.500 Tanzgruppen begleiten den Zug und ebenso so viele Sicherheitsleute. Rund 1,5 Million Jecken fangen an die 300 Tonnen Süßigkeiten auf.

Kölsch, das in Köln gebraute Bier, wird an Karneval natürlich auch getrunken. In den Kneipen werden rund 30 Millionen Liter Kölsch nur an Karneval verbraucht.

Fragen A2:
Wer hat Köln gegründet?
Wie hoch ist der Kölner Dom?
Wie nennt man die Sprache, die in Köln gesprochen wird, und auch das Bier?

(Text und Antworten in der Community)


Sprachniveau B2

Köln – die Römerstadt

Gegründet wurde Köln im Jahr 38 vor Christus von den Römern. „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ ist der lateinische Name. Hier wurde eine Stadt nach römischem Recht auf Initiative Agrippinas gegründet. Sie war die Gattin des Kaisers Claudius und hat einen gewaltigen Aufschwung in Gang gebracht. Denn als Kolonie stand die Stadt in der Städte-Hierarchie im Römischen Imperium ganz oben. Unter anderem waren die Bürger den Römern gleichgestellt.

Köln entwickelte sich im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus zu einer der bedeutendsten Städte des römischen Reiches und lockte Händler und Handwerker von weit her an. Typisch heute für Köln: Sobald eine Baustelle entsteht, finden sich in den Tiefen der Erde Reste von Römerbauwerken. Bevor dann weitergebaut wird, müssen erst die Archäologen ran! Die Spuren der Römer lassen sich übrigens am besten im Römisch-Germanischen Museum erkunden - direkt neben dem Dom.

Der Kölner Dom

Die Kathedrale trägt den offiziellen Namen "Hohe Domkirche St. Peter und Maria" und ist knapp 158 Meter hoch. Seine lange Geschichte begann schon im Jahr 800, das erste Kirchengebäude war eine wichtige Wallfahrtskirche. 1238 wurde der Grundstein des gotischen Baus gelegt, offiziell fertig war er dann 1880 – gebaut wird am Dom aber bis heute. Hier liegen die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Der Dom gehört mit rund sechs Millionen Besuchern aus aller Welt zu den beliebtesten Bauwerken Deutschlands – und zu den teuersten. Rund zehn Milliarden Euro wurden für den Kölner Dom bisher ausgegeben.

Einen tollen Blick hat man von oben, aber es sind 533 Stufen bis in die Spitze. Von der anderen Rheinseite aus geht es bequemer mit dem Aufzug: Vom „Triangle, ein 103,20 Meter hohes Gebäude, hat man einen tollen Rundblick.

Kölsch und Karneval

„Fastelovend“ ist das kölsche Wort für Karneval. Allein der Rosenmontagsumzug ist 7,5 Kilometer lang und dauert rund fünf Stunden. Fast 1.500 Tanzgruppen begleiten den Zug und ebenso so viele Sicherheitsleute. Rund 1,5 Million Jecken fangen an die 300 Tonnen Süßigkeiten auf.

Kölsch, das in Köln gebraute Bier, wird an Karneval natürlich auch getrunken. Aus Sicherheitsgründen sind aber Gläser und Flaschen verboten. In den Kneipen allerdings fließen rund 30 Millionen Liter Kölsch nur an Karneval durch die Kehlen der Karnevalisten. Na denn: „Kumm loss mer fiere!“

Fragen B2:
Welche römische Kaisergattin hat Köln zu einer wichtigen Stadt gemacht?
Was findet man noch heute in den Tiefen der Kölner Erde?
Welche Reliquien liegen im Kölner Dom?
Wie viele Stufen braucht man, um im Dom nach ganz oben zu kommen?
Was bedeutet „Fastelovend“?

(Text und Antworten in der Community)


Links zum Thema Köln


Dieser Text ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Möglicherweise unterliegen zusätzliche Inhalte wie Bilder und Videos jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Zudem gilt folgende Regelung für die korrekte Benennung der Urheber und Quelle sowie Übersetzungen.

Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Berechnung an.
Captcha
=
Aufgabe neu laden