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Schön verpackt ist auch ganz schön viel Müll

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Sprachniveau A2

Die Deutschen sind Europameister beim Produzieren von Verpackungsmüll.

213 Kilo Verpackungsmüll erzeugt jeder einzelne Deutsche. Das sind Zahlen aus dem Jahr 2013 – kleiner ist der Müllberg seither sicher nicht geworden. So viel Müll entsteht, weil die Deutschen sehr gerne ihre Waren im Internet bestellen. Dank des Online-Handels ist seit 2003 die Pro-Kopf-Menge von 187,5 Kilogramm Müll auf fast 213 Kilogramm gestiegen.

Was wird recycelt?

Ohne Verpackung lassen sich Waren nicht transportieren. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton haben dabei den größten Anteil – über 7 Millionen Tonnen. Hinzu kommen die Verpackungen aus Kunststoffen (2,8 Millionen Tonnen), Glas (2,8 Millionen Tonnen) und Holz (2,7 Millionen Tonnen).

Ohne Wiederverwertung – Recycling- würde man diese Mengen an Abfall nicht bewältigen. Jeder kennt die typischen gelben Tonnen oder Säcke: Hier werden Leichtverpackungen gesammelt, sortiert und wiederverwertet. Weißblech, Aluminium, verschiedene Kunststoffarten werden wieder verwendet. Auch Papier und Pappe werden gesammelt und wieder zu Papier verarbeitet.

Die Verpackungsverordnung

Schon im Jahr 1991 ist die Verpackungsverordnung entstanden. Danach müssen die Hersteller ihre Verpackungen zurücknehmen. Anschließend müssen sie die Verpackungen erneut verwenden oder verwerten.

Fragen A2:
Wo haben die Deutschen die Nase vorn?
Warum entsteht so viel Verpackungsmüll?
Wie nennt man Recycling auch? 

(Text und Antworten in der Community)


Sprachniveau B2

213 Kilo Verpackungsmüll kommen auf jeden einzelnen Deutschen. Das sind Zahlen aus dem Jahr 2013 – kleiner ist der Müllberg seither sicher nicht geworden. So viel Müll entsteht, weil die Deutschen sehr gerne ihre Waren im Internet bestellen. Dank des Online-Handels ist seit 2003 die Pro-Kopf-Menge von 187,5 Kilogramm Müll auf fast 213 Kilogramm gestiegen. In nur zehn Jahren hat sich die Menge von 15,5 Millionen auf 17,1 Millionen Tonnen pro Jahr erhöht.

Was wird recycelt?

Ohne Verpackung lassen sich Waren nicht transportieren. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton haben dabei den größten Anteil – über 7 Millionen Tonnen. Hinzu kommen die Verpackungen aus Kunststoffen (2,8 Millionen Tonnen), Glas (2,8 Millionen Tonnen) und Holz (2,7 Millionen Tonnen).

Ohne Wiederverwertung – Recycling - würde man diese Mengen an Abfall nicht bewältigen. Jeder kennt die typischen gelben Tonnen oder Säcke: Hier werden Leichtverpackungen von privaten Verbrauchern gesammelt, sortiert und wiederverwertet. Weißblech, Aluminium, verschiedene Kunststoffarten werden wieder verwendet. Auch Papier und Pappe werden gesammelt und wieder zu Papier verarbeitet.

Die Verpackungsverordnung

Schon 1991 hat die deutsche Bundesregierung die Verpackungsverordnung erlassen. Danach sind die Hersteller zur Rücknahme ihrer Verpackungen verpflichtet. Anschließend müssen sie die Verpackungen erneut verwenden oder verwerten. So müssen jährlich mindestens 65 Prozent der gesamten Verpackungsabfälle verwertet werden.

Noch besser ist es natürlich, gar keinen Müll zu produzieren. Das Wort dafür lautet „Precycling“. Man bringt zum Beispiel beim Einkaufen seine Tüten und Dosen selber mit und verzichtet auf Plastiktüten.

Fragen B2:
Wie viel Müll produziert jeder Deutsche?
Wie entsteht so viel Verpackungsmüll?
Worin werden Leichtverpackungen gesammelt?
Was bedeutet die Verpackungsverordnung?
Was macht man beim "Precycling"? 

(Text und Antworten in der Community)


Links zum Thema Verpackungsmüll


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