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Autoland Deutschland im Umbruch: Dieselautos oder Elektrofahrzeuge?

Sprachniveau A2

Rund 14,5 Millionen Diesel-PKW fahren aktuell über Deutschlands Straßen. Die meisten von ihnen – nach den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts rund 13,2 Millionen – produzieren beim Verbrennen von Dieseltreibstoff zu viele Schadstoffe. Für viele Diesel-Fahrzeuge könnten große Städte wie München in Zukunft tabu sein, wenn sie über 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer ausstoßen.

Nur etwa 1,3 Millionen Diesel-PKW haben geringe Schadstoffemissionen und erfüllen die so genannte Euro-6-Norm: maximal 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer. Die Norm gilt für alle Länder Europas.

Anreize für Elektromobilität

Gegen die Luftverschmutzung nützen Fahrverbote aber nur wenig, vielleicht helfen gute Filter oder weniger Autos. Oder der Umstieg auf elektrische Fahrzeuge. Die deutsche Bundesregierung möchte schon bald – bis zum Jahr 2020 – eine Million Elektrofahrzeuge auf den deutschen Markt bringen.

Aber am 1. Januar 2016 waren erst 25.502 Elektroautos angemeldet, unter den Hybrid-Pkw sind es etwas mehr: 130.365. Hybrid-PKW kombinieren den Elektroantrieb mit dem Verbrennungsmotor.

Als Anreiz gibt es den Umweltbonus seit Juni 2016: Bis zu 4.000 Euro bekommt der Käufer zurück, wenn er ein Elektro- oder Hybrid-Fahrzeug kauft. Außerdem fällt die jährliche Steuer für einige Jahre weg.

Fragen A2: 

  • Wie viele Dieselautos gibt es in Deutschland?
  • Was produzieren Diesel-PKW zu viel?
  • Welchen Anreiz gibt es, um ein Elektrofahrzeug zu kaufen?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Rund 14,5 Millionen Diesel-PKW tuckern aktuell über Deutschlands Straßen. Die meisten von ihnen – nach den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts rund 13,2 Millionen – produzieren beim Verbrennen von Dieseltreibstoff zu viele Schadstoffe, darunter die gefährlichen Stickoxide. Für viele Diesel-Fahrzeuge könnten große Städte wie München in Zukunft tabu sein, wenn sie über 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer ausstoßen.

Der Rest, also nur 1,3 Millionen Diesel-PKW, hat vergleichsweise geringe Schadstoffemissionen und erfüllt die so genannte Euro-6-Norm mit maximal 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer. Die Norm gilt für alle Länder Europas.

Anreize für Elektromobilität

Gegen die Luftverschmutzung nützen Fahrverbote aber nur wenig, vielleicht helfen gute Filter oder gar insgesamt weniger Autos. Oder der Umstieg auf elektrische Fahrzeuge. Die deutsche Bundesregierung möchte schon bald – bis zum Jahr 2020 – eine Million Elektrofahrzeuge auf den deutschen Markt bringen.

Angesichts der eher geringen Zahl an reinen Elektroautos ein ehrgeiziges Ziel: Am 1. Januar 2016 waren 25.502 Elektroautos angemeldet, unter den Hybrid-Pkw sind es etwas mehr: 130.365. Hybrid-PKW kombinieren den Elektroantrieb mit dem Verbrennungsmotor und sind von daher schadstoffärmer als reine Verbrennungsmotoren.

Um Anreize zu schaffen gibt es eine Prämie seit Juni 2016 den sogenannten Umweltbonus: Bis zu 4.000 Euro bekommt der Käufer erstattet, wenn er ein Elektro- oder Hybrid-Fahrzeug kauft. Außerdem fällt die jährliche Steuer, die fast alle Autos in Deutschland zahlen müssen, für einige Jahre weg.

Fragen B2:  

  • Was bedeutet Elektromobilität?
  • Wie viel Stickoxide sind nach der Euro-6-Norm erlaubt?
  • Was hilft nur wenig gegen die Luftverschmutzung?
  • Wie viele Elektroautos sollen bis 2020 auf den deutschen Straßen sein?
  • Was bedeutet der Umweltbonus?

Text und Antworten in der Community

October 2016

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