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Plastikmüll ist ein Wertstoff

Sprachniveau A2

Plastik – auch Kunststoff genannt, ist überall. Eine Welt ohne Plastik können wir uns kaum vorstellen.  Es ist in Tischen und Stühlen, Zahnbürsten und vielen Verpackungen wie Joghurtbechern und Flaschen. Doch dieser Kunststoff ist, ebenso wie Papierabfälle oder Glasflaschen, wertvoll, daher heißt diese Art von Abfall auch Wertstoff. Bereits seit 1990 werden in Deutschland die Abfälle aus Plastik, Glas und Papier vom übrigen Müll getrennt gesammelt. Produkte mit einem grünen Punkt können recycelt werden. Dadurch entstand eine eigene Industrie, die das Einsammeln, Sortieren und Verwerten von Kunststoffabfällen und Glas- und Papiermüll übernimmt.

Papier lässt sich bis zu fünf Mal wiederverwerten. Kartons bestehen zu über 90 Prozent aus Recyclingfasern. Ohne das Sammeln hätten die deutschen Papierfabriken ein Rohstoffproblem. 82 Prozent aller Flaschen und Gläser werden recycelt – jährlich mehr als drei Millionen Tonnen. Glas lässt sich beliebig oft einschmelzen.

In den so genannten Gelben Säcken oder Tonnen werden Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen - also die Wertstoffe - gesammelt. Das gesamte System finanziert sich über Lizenzentgelte, die Handel und Industrie bezahlen.

Beim Recycling werden die Kunststoffe zerkleinert, gereinigt und umgeschmolzen. Diese Masse kann direkt zu Tafeln, Bändern oder Folien verarbeitet werden. Oder man gewinnt ein Granulat daraus, aus dem wieder neue Verpackungen, und andere Produkte für den Alltag hergestellt werden.

Frage A2:

  • Was ist ein Wertstoff?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Plastik – auch Kunststoff genannt, ist überall. Eine Welt ohne Plastik können wir uns kaum vorstellen.  Es ist in Tischen und Stühlen, Zahnbürsten und vielen Verpackungen wie Joghurtbechern und Flaschen. Doch dieser Kunststoff ist, ebenso wie Papierabfälle oder Glasflaschen, wertvoll, daher heißt diese Art von Abfall auch Wertstoff. Bereits seit 1990 werden in Deutschland die Abfälle aus Plastik, Glas und Papier vom übrigen Müll getrennt gesammelt. Produkte mit einem grünen Punkt können recycelt werden. Dadurch entstand eine eigene Industrie, die das Einsammeln, Sortieren und Verwerten von Kunststoffabfällen und Glas- und Papiermüll übernimmt.

Papier lässt sich bis zu fünf Mal wiederverwerten. Kartons bestehen zu mehr als 90 Prozent aus Recyclingfasern. Ohne das Sammeln hätten die deutschen Papierfabriken ein Rohstoffproblem. 82 Prozent aller Flaschen und Gläser werden recycelt – jährlich mehr als drei Millionen Tonnen. Glas lässt sich beliebig oft einschmelzen.

In den so genannten Gelben Säcken oder Tonnen werden Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen - also die Wertstoffe - gesammelt. Das gesamte System finanziert sich über Lizenzentgelte, die Handel und Industrie bezahlen.

Beim Recycling werden die Kunststoffe zerkleinert, gereinigt und umgeschmolzen. Diese Masse kann direkt zu Tafeln, Bändern oder Folien verarbeitet werden. Oder man gewinnt ein Granulat daraus, aus dem wieder neue Verpackungen, und andere Produkte für den Alltag hergestellt werden.

524 Kilo Müll pro Jahr pro Kopf in Europa

Die Europäer produzieren viel Müll. Genau 524 Kilogramm hat der europäische Durchschnittsbürger im Jahr 2008 laut Eurostat verursacht.  Die Tschechen produzierten jedoch mit 306 Kilo pro Kopf am wenigsten Hausmüll, die Dänen mit über 800 Kilo am meisten. Deutschland und Österreich lagen mit um die 600 Kilo über dem EU-Durchschnitt. Rund 140 Kilo Wertstoffe wie Papier, Verpackungen oder Glas entstehen dabei in Deutschland.

Fragen B2:

  • Wie oft kann man Papier recyceln?
  • Was kann man aus Plastikmüll machen?

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Februar 2012

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