„In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…“

Sprachniveau A2

Der typische Duft in Deutschland um die Weihnachtszeit enthält Vanille, Zimt, Mandel, vielleicht etwas Nelke und Kardamom. Und wie das erst schmeckt! Spekulatius, Printen, Stollen und andere Weihnachtsplätzchen haben alle ihren ganz typischen Geschmack. Neben den landesweit bekannten Rezepten gibt es natürlich auch regionale Weihnachtsspezialitäten.

Frankfurter Bethmännchen

Eine davon sind die Frankfurter Bethmännchen. Ihr Erfinder ist allerdings ein Franzose, der für die Bankiersfamilie Bethmann gekocht hat. Sie bestehen aus Marzipan, Zucker und Eiweiß und etwas Zitrone. Daraus formt man kleine Kugeln und legt sie auf ein Backblech. An die Seite klebt man drei halbe Mandeln. Die Kugeln brauchen etwas Ruhe über Nacht und werden am nächsten Tag gebacken.

Spekulatius und Honigkuchen

Spekulatius kommen ursprünglich aus Belgien und den Niederlanden, aber auch aus dem Rheinland und Westfalen. Sie enthalten die Gewürze Kardamom, Gewürznelke, Zimt und viel Butter. Das Gebäck stellt traditionell die Nikolausgeschichte dar, aber es gibt heute auch belgische, niederländische oder deutsche Motive.

Schon die alten Ägypter haben Honig zum Süßen von Teig verwendet. Der Honig- oder Lebkuchen war auch bei den Germanen beliebt, in den Klöstern des Mittelalters entstanden immer neue Varianten des Gebäcks. An den Handelsrouten quer durch Europa kamen die Gewürze dazu. Besonders in Nürnberg verfeinerten die Bäcker ihre Lebkuchen.

Vanillekipferl

Der Klassiker aber sind die Vanillekipferl. Kipferln im süddeutschen Raum sind längliche gebogene Backwaren, in anderen Gegenden Deutschlands heißen sie Hörnchen. Sie enthalten Mehl, Nüsse oder Mandeln und das Wichtigste, nämlich Vanille. Die echte Vanille soll, außer dass sie unheimlich gut schmeckt, auch positive Auswirkungen auf den Körper haben.

Fragen A2:

  • Welches Weihnachtsgebäck ist das bekannteste?
  • Aus welcher wichtigen Zutat werden Bethmännchen gebacken?
  • Wie heißen Lebkuchen auch?

Text und Antworten in der Community

Die vollständigen Rezepte der Bethmännchen, Vanillekipferl und Spekulatius finden Sie in der PDF-Datei!


Sprachniveau B2

Der typische Duft in Deutschland um die Weihnachtszeit – spätestens mit Beginn der Weihnachtsmärkte – enthält garantiert die Noten Vanille, Zimt, Mandel, vielleicht etwas Nelke und Kardamom. Und wie das erst schmeckt! Spekulatius, Printen, Stollen und Plätzchen haben alle ihren ganz typischen Geschmack. Neben den landesweit bekannten Rezepten gibt es natürlich auch regionale Weihnachtsspezialitäten.

Frankfurter Bethmännchen

Eine davon sind die Frankfurter Bethmännchen, ein Naschwerk aus Marzipan. Ihr Erfinder ist allerdings ein Franzose, der für die Bankiersfamilie Bethmann gekocht und gebacken hat. Marzipan, sehr feiner Zucker und Eiweiß werden vermischt, abgerundet mit Zitrone. Daraus formt man kleine Kugeln und legt sie auf ein Backblech. An die Seite klebt man drei halbe Mandeln. Die Kugeln brauchen etwas Ruhe über Nacht und werden am nächsten Tag gebacken.

Spekulatius und Honigkuchen

Spekulatius kommen ursprünglich aus Belgien und den Niederlanden, aber auch aus dem Rheinland und Westfalen. Sie enthalten die Gewürze Kardamom, Gewürznelke und Zimt und viel Butter. Das Gebäck stellt traditionell die Nikolausgeschichte dar, aber es gibt heute auch belgische, niederländische oder deutsche Motive, etwa Schiffe oder Windmühlen. Die Samen des Kardamoms enthalten übrigens ätherische Öle, die dem Magen-Darm-Bereich gut tun sollen – bei so viel Plätzchenesserei ist das sicher hilfreich! So soll Kardamom eine krampflösende Wirkung haben und bei Magenschmerzen beruhigend wirken.

Schon die alten Ägypter haben Honig zum Süßen von Teig verwendet. Der Honig- oder Lebkuchen war auch bei den Germanen beliebt, in den Klöstern des Mittelalters entstanden immer neue Varianten des Gebäcks. An den Handelsrouten quer durch Europa kamen die Gewürze dazu. Besonders in Nürnberg verfeinerten die Bäcker ihre Lebkuchen. Dort sind sie rund und haben an der Unterseite eine Oblate, oben oft mit Zuckerglasur.  

Vanillekipferl

Auf keinem deutschen Weihnachtsteller fehlt der Klassiker: Vanillekipferl. Kipferln im süddeutschen Raum sind längliche gebogene Backwaren, in anderen Gegenden Deutschlands heißen sie Hörnchen. Sie enthalten Mehl, Nüsse oder Mandeln und das Wichtigste, nämlich Vanille. Die echte Vanille soll, außer dass sie unheimlich gut schmeckt, auch positive Auswirkungen auf den Körper haben: Sie kann stimmungsaufhellend wirken und gleichzeitig beruhigen und sogar Entzündungen hemmen.

Fragen B2:

  • Wonach riecht Weihnachten?
  • Woher kommen Spekulatius ursprünglich?
  • Welche Wirkung hat Kardamom?
  • Welche Zutat bei Vanillekipferl wirkt positiv auf den Körper?
  • In welcher Stadt haben die Menschen die Lebkuchen verfeinert?  

Text und Antworten in der Community

Die vollständigen Rezepte der Bethmännchen, Vanillekipferl und Spekulatius finden Sie in der PDF-Datei!

 

 

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