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Ideen für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft

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Ideen für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft

Wir und die zukünftigen Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben – deshalb müssen wir auch im Bereiche Verkehr und Mobilität nachhaltig handeln. Das Fahrrad ist weltweit ein beliebtes und umweltfreundliches Fortbewegungs- und Transportmittel, aber auch Motor für wirtschaftliches und kulturelles Wachstum.

Es gibt immer mehr Belege dafür, dass der Sektor Mobilität maßgeblich zum Ressourcenverbrauch und zu Kohlendioxidemissionen beiträgt. Wie lassen sich die gesellschaftlich notwendige Mobilität gestalten und die globale Güterversorgung sichern, ohne dass Verkehrs- und Transportsysteme Mensch und Umwelt auf lange Sicht übermäßig belastet? Diese Frage ist zentral in der Diskussion über nachhaltige Mobilität. 

Ein positives Beispiel ist der Ausbau einiger bereits bestehender Sektoren wie der des Carsharings. Neue Konzepte und Start-ups wie das amerikanische Ridesharing-Unternehmen „Uber“ integrieren sich in den Markt der öffentlichen Transportmittel und erfreuen sich größter Beliebtheit. Auch die Technologien für elektrische Autos  und Hybridfahrzeuge werden aktiv vorangetrieben und scheinen sich in manchen Ländern langfristig im Verkehrssektor etablieren zu können. Und das Fahrrad ist weltweit ein beliebtes und umweltfreundliches Fortbewegungs- und Transportmittel.

Nachhaltige Mobilität: Der Fahrrad-Trend in Europa

Kreative Ideen und die Rückbesinnung auf Altbewährtes entstehen aus der Tatsache, dass nachhaltige Mobilität als Lifestyle gerade in den Industrienationen immer mehr Anerkennung findet.

Ob Fixie, Vintage-Rennrad, Elektro- oder Hollandrad – das Fahrradfahren erlebt in Europa seit einiger Zeit ein gefeiertes Comeback. Und das zu Recht, denn Fahrradfahren ist gesund und schützt die Umwelt, außerdem sind die Kosten für Anschaffung und Unterhalt geringer als beim Auto. Zudem gibt es in vielen Großstädten inzwischen öffentliche Fahrradverleihsysteme.

Gerade in urbanen Gebieten ist das Fahrrad deshalb das Fahrzeug der Stunde. Spezielle Lastenräder zum Transport schwerer Objekte oder für Familien mit Kindern sind ein richtiger Trend.

Deutsche Welle: Fest im Sattel – Das Fahrrad als Accessoire

Das Fahrrad als Motor für wirtschaftliches und kulturelles Wachstum

Mobilität ist Voraussetzung für  die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes – eine begrenzte Straßeninfrastruktur sowie der fehlende Zugang zu (öffentlichen) Verkehrsmitteln stellen somit ein Hindernis für Bildung und Gesundheitsversorgung dar. Initiativen wie World Bicycle Relief machen es sich zur Aufgabe, Fahrräder in Entwicklungsländern als flexible und bezahlbare Fortbewegungsmittel zur Verfügung zu stellen.

Die Vision des Vereins Fahrräder für Afrika ist es, „Menschen mit Hilfe von Fahrrädern zu mobilisieren und damit einen Weg aus der Armut in ein besseres Leben zu ermöglichen“. Deshalb wird auch in den Aufbau von Fahrradwerkstätten vor Ort und die Ausbildung von Einheimischen zu Fahrradmechanikern investiert.

Ziel ist es, das Fahrrad auch in Entwicklungsländern als günstiges, umweltfreundliches und gesundes Verkehrsmittel zu etablieren. Das funktioniert nicht nur in ländlichen Gebieten – angesichts eines drohenden Verkehrskollapses spielen Fahrräder auch in Großstädten und Megacities eine immer größere Rolle. In Bangladesch entwickelt es sich momentan vom Verkehrsmittel der Armen zum Trend-Fahrzeug der Mittelschicht.

World Bicycle Relief – Mach Mich Mobil

Fotoaktion „Mobilität weltweit“

Das Alumniportal Deutschland hat im November 2015 die Fotoaktion „Mobilität weltweit – Wie Menschen oder auch Waren von A nach B kommen“ durchgeführt. Zwölf Fotos wurden für den Alumniportal-Fotokalender 2016 ausgewählt.

Einen interessanten Ansatz der nachhaltigen Mobilität zeigt Carlos „Caique“ Cunhas Einsendung aus Brasilien auf dem Titelbild des Kalenders. Seine Fotografie stellt die Kreativität in den Vordergrund, die in Brasilien benötigt wird, um Menschen und Güter effizient von A nach B zu transportieren.

Nachhaltigen Mobilität in Natal / Brasilien – Carlos „Caique“ Cunha
„Thaysa“ – Natal / Brasilien – Carlos „Caique“ Cunha aus Brasilien

>> Fotogalerie „Mobilität weltweit – Wie Menschen und Waren von A nach B kommen“

>> Alle Einsendungen zur Fotoaktion finden Sie in der Community-Gruppe „Mobilität weltweit“

>> Diskussion über nachhaltige Mobilität in der Community

 

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Christiaan Van Camp

Christiaan Van Camp sagt...

27. Januar 2016

Siehe meine : Gruppen >

nachhaltige Wirtschaft und Betriebskulturen

 

Christiaan Van Camp

Christiaan Van Camp sagt...

27. Januar 2016

ich möchte mich Korrigieren : der Wille nach Nachhaltigkeit schwindet in gleichen massen indem sie die profitmargen beeinträchtigt.

 

Wie gerade bei den Kernzentralen in Belgien der Profit über die gesundheit und Sicherheit gewählt wird;



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