Fortbildungsprogramm Kulturmanagement
Das Programm „Kulturmanagement in Afrika“ ist ein Fortbildungsprogramm zur Professionalisierung von Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern. Während eines vierwöchigen Kulturmanagement-Trainings in Deutschland bekamen Teilnehmer mit Hilfe von Fallbeispielen, Diskussionen, Gruppenarbeiten, Gastvorträgen sowie Exkursionen zu Kulturinstitutionen vor Ort Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten des Kulturmanagements. Im Anschluss realisierten die Teilnehmer eigene Projekte vor Ort. Im Alumniportal Deutschland wurde die Fortbildung in Form
eines Blogs dokumentiert. Es wurde außerdem einführende Literatur zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer des Programms vernetzten sich in der Community.
Im Rahmen der Initiative „Kultur und Entwicklung“ hat das Goethe-Institut 2008 mit einem Auftrag an die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, damals InWEnt) und das Institut für Kulturkonzepte Hamburg als Fachpartner sein neues Fortbildungsangebot für Kulturmanager begonnen. Bisher fanden regional spezifische Programme in Afrika südlich der Sahara, Osteuropa und Zentralasien, China (mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement und der Stiftung Mercator), Mexiko, Mittel- und Südamerika und Südasien statt. Teilweise gehen diese Programme 2011 in eine zweite Runde. Weitere Informationen zu den laufenden Programmen:
Goethe-Institut Kultur und Entwicklung
Kulturpolitische Strukturen etablieren
Gegenseitige Verständigung über Werte und eine gemeinsame Sprache finden, um die Ziele einer Zusammenarbeit umzusetzen, fördert die GIZ (GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, damals GTZ - Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH). Sie ermuntert Menschen, sich mit Hilfe unterschiedlicher Ausdrucksformen mit politischen und sozialen Themen auseinanderzusetzen. „Der kreative Ansatz überwindet Denkblockaden, schafft neue Zusammenhänge und beteiligt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen.“ Die GIZ (damals GTZ) unterstützt ihre Partner dabei, kulturpolitische Strukturen zu etablieren.
Fachwissen und Fachwortschatz im kulturwissenschaftlichen Bereich
Die Online-Plattform Deutsch-Uni Online (DUO) richtet sich an ausländische Studierende und Wissenschaftler, die an einer deutschen Uni ein kulturwissenschaftliches Studium aufnehmen und dafür im Vorfeld deutschsprachiges Fachwissen und Fachwortschatz aufbauen wollen.
Stipendien für Kultur- und Bildungseinrichtungen
Mit verschiedenen Kulturmanagerprogrammen qualifiziert die Robert Bosch Stiftung Stipendiaten im internationalen Kulturmanagement. Die Stipendiaten sind an Kultur- und Bildungseinrichtungen tätig und vermitteln durch innovative Projekte die Kunst und Kultur ihrer Heimatländer. Sie bauen Kontakte für internationale Kooperationen auf und nehmen parallel an einem mehrstufigen Weiterbildungsprogramm teil.
Weitere Angebote zum Thema Kulturmanagement und Kultur 2.0
gateways. Kunst und vernetzte Kultur
Die Ausstellung „gateways. Kunst und vernetzte Kultur“ präsentiert Werke, die sich mit den veränderten Bedingungen einer vernetzten, zunehmend medial vermittelten Welt auseinandersetzt. Auf unterschiedliche Art und Weise thematisieren die präsentierten künstlerischen Arbeiten Zugänge („gateways“) zu Handlungs- und Erlebnisräumen unserer digital vernetzten Kultur. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Goethe-Instituts mit dem Kumu Art Museum Tallinn.
Über den Alltag eines Kulturmanagers
Jürgen Flimm (ehemaliger Intendant der Salzburger Festspiele, seit Herbst Leiter der Berliner Staatsoper Unter den Linden) im Interview mit DW-TV über den Alltag eines Kulturmanagers und die zunehmende Kommerzialisierung in der Kunst.
Internationale Praktikanten als Festivalorganisatoren
Das Festival Junger Künstler Bayreuth ist Ort internationaler Begegnungen, aber auch Ausbildungsstätte für den künstlerischen Nachwuchs. Im Trainingsmodell „Sprungbrett“ führen über 60 Praktikanten weitgehend in eigener Regie eine komplette Großveranstaltung durch.



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