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Alumni-Konferenz in der Mongolei

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Über 200 Besucher - Alumni und Vertreter deutscher Organisationen - trafen sich vom 6.- 7. Oktober 2009 in Ulaanbaatar auf der Alumni-Konferenz „Deutschland-Alumni - Weltweit vernetzt“.


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"Social Networking" ist eines der Zauberwörter des 21. Jahrhunderts. Wie nützlich ist jedoch die globale Vernetzung für das tägliche Leben - beruflich, fachlich und privat?

 

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Dieser Frage gingen auf der zweitägigen Alumni-Konferenz in Ulaanbaatar mehr als 200 Teilnehmer nach. In verschiedenen Fachbeiträgen und Workshops diskutierten sie die Frage, wie sie die virtuelle Welt und moderne Medien für sich erschließen können. Der erste Tag der Konferenz widmete sich der Frage, welchen Nutzen die weltweite Vernetzung für einen Selbst und für die Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten hat. Am zweiten Tag wurden in verschiedenen Fachgruppen-Workshops aktuelle Themen in der Mongolei aufgegriffen und diskutiert. Diese Diskussionen werden jetzt auf dem Portal in verschiedenen Gruppen fortgesetzt.

 

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Der Vorstandsvorsitzende der Mongolisch-Deutschen Brücke (MDB) Ts. Bartmunkh und stellv. Geschäftsführerin der AGEF Dr. K. Lutze eröffneten die Konferenz und begrüßten die Gäste und die Teilnehmer. Grußworte an die Konferenzteilnehmer richteten Parlamentsabgeordneter der Mongolei, Deutschland Absolvent, L. Gundalai, und 1. Sekretär der Deutschen Botschaft, M. Rossbach.

 

Dr. Karin Lutze von der Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte, einem der vier Träger des Alumniportals, leitete mit einigen interessanten Zahlen und Zitaten in die Thematik des Social Networking ein. Beifälliges, aber auch skeptisches Raunen ging durch das Publikum, als sie eine aktive Nutzerin zitierte: "Im wahren Leben hat man 15 Freunde - Im Sozialen Netzwerk 200." Ob dies wahr ist oder nicht - Fakt ist: Deutschland-Alumni können durch die aktive Nutzung des Alumniportal Deutschland profitieren, sich selbst und ihre Expertise präsentieren und damit ansprechpar werden für potenzielle Partner, Auftraggeber, Wissenschaftsaustauch und den persönlichen Kontakt zu Deutschland und der alten Hochschule.

 

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"Unsere Kinder von heute sind die Alumni von morgen." Mit diesen Worten leitete die deutsche Alumni-Expertin Ilka Hoepner ihren Vortrag ein und zeigte anschaulich, wie durch die Nutzung der Möglichkeiten von Web 2.0 Projekte von Alumni entwickelt und gemeinsam koordiniert werden können. Der Trend in Deutschland ist eindeutig: Man wirbt heute um Alumni, um im internationalen Wettbewerb um den Wissensstandort Deutschland bestehen zu können.

 

J. Bat-Erdene, Vize-Direktor der Regierungsagentur für Informations- und Kommunikationstechnologien stellt in seinem Vortrag die aktuellen Trends in der Mongolei vor. Die ambitionierten Pläne der mongolischen Regierung sehen vor, innerhalb der nächsten Jahre Städte und Provinzen mit Glasfaserkabeln auszustatten und so an das weltweite Netz anzuschließen.

 

Der Parlamentsabgeordnete Enkhbold betonte in seinem Vortrag und auch in einem Radio-Interview mit dem Deutschen Radion Ulaanbaatar (anhören) die Wichtigkeit des Social Networking für die Zukunft: "Social Networking - das Wort wurde noch nicht in die mongolische Sprache übersetzt. Social Networking entwickelt sich seit kurzem sehr rasch. Der Vorteil dieser Medien ist zum einen die Interaktivität - ich bekomme sofort die Reaktion. Zum anderen sehe ich als Politiker das Social Networking als Chance. Ich bin so nicht mehr von den herkömmlichen Medien abhängig, sondern kann direkt mit den Menschen in Kontakt treten."

 

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In Kontakt zu treten und zu bleiben ist auch das Anliegen von D. Sainbayar, Vorstandsvorsitzenden der NGO „Tsahim Urtuu Holboo". Die NGO betreibt eine Webseite, auf der sich im Ausland lebende Mongolen miteinander vernetzen und gemeinsame Projekte für die Mongolei initiieren.

 

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Welche Verantwortung jeder Einzelne hat, der in der auf Online-Portalen Beiträge einstellt oder Artikel schreibt, darauf machte der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann aufmerksam. Jeder kann heutzutage durch die modernen Medien ein Journalist sein - und trägt damit auch Verantwortung. Dies betrifft beispielsweise den sorgfältigen Umgang mit Quellen und die Notwendigkeit der objektiven Berichterstattung. Bettermann zeigte sich sehr interessiert an den Lebensgeschichten der mongolischen Deutschland-Alumni und sagte zu, in einem Radio-Feature im nächsten Jahr solche Geschichten zu präsentieren.

 

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Neben der Mongolisch-Deutschen Brücke waren weitere aktive Alumni-Vereine in der Mongolei an der Konferenz mit Vorträgen und Fachgruppen-Workshops beteiligt, so z.B. der DAAD-Club, der VESS (InWEnt-Alumni-Verein), der Alumniclub der Militärhochschule und andere. In einem gemeinsamen Strategie-Gespräch einigten sich die Alumni-Vereine, ihre Aktivitäten miteinander abzustimmen. Das Alumniportal kann dafür von Nutzen sein, beispielsweise durch den gemeinsamen Terminkalender.

 

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Im Ergebnis der Konferenz wurden 9 Fachgruppen auf Alumni-Portal gebildet, die sich thematisch in Wissenstransfer, Nano-Technologie Umweltschutz und IT-Entwicklung in der Mongolei gliedern. Folgeveranstaltungen zu den Themenpunkten wurden ebenso bekanntgegeben.

 

Zum Abschlussabend der Alumni-Konferenz - „Get together" - kamen etwa 230 Gäste, Mitglieder und Freunde der MDB und brachten zusammen den geselligen Abend bei unterhaltsamen Kulturereignissen und viel Live-Musik.

 

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Die Konferenz wurde organsiert von AGEF und der Mongolisch-Deutschen Brücke. Die MDB ist eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation für Studenten, Absolventen und Rückkehrer und ihre Familienangehörigen aus Deutschland. Ziel der Brücke-Arbeit ist es, durch fachliche Beratungen und Hilfestellungen die Reintegration der Landesleute aktiv zu unterstützen.

 

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Der Community-Promotor Otgon Gerelsukh steht künftig in der Mongolei als Ansprechpartner zur Verfügung. Er ist erreichbar unter gerelsukh(at)hotmail.com

 

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Aktivitäten in der Community

Fachgruppen in der Community auf dem Alumniportal:

 


Mongolische Alumnivereine auf dem Alumniportal:

 

Bildergalerie Mongolei

Alumni-Konferenz in Ulaanbaatar, Mongolei, 6.-7. Oktober 2009

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Schauen Sie sich die Bilder der Konferenz an!

 

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Texte alternatif

Radio-Bericht zur Konferenz (Link unten)

Deutsches Radio Ulaanbaatar, gesendet am 9.10.2009, 17.40 Uhr

Bericht von Enkhtugs Banzragch

Live Stream auf http://www.hi-fi.m, Montag / Mittwoch / Freitag: 17 - 18 Uhr (Lokalzeit)

Downloads

Hier können Sie Materialien der Konferenz herunterladen.