
Das Alumniportal in Griechenland
Thessaloniki - 4.4.2011 - Akademischer Tavernenabend
Anlässlich der Deutschen Hochschulinformationstage, an denen Vertreter deutscher Hochschulen sowie die Mitarbeiterin vom Alumniportal Deutschland in Thessaloniki versammelt waren, und dem 125. jährigen Bestehens des deutschen Berufskonsulates in Thessaloniki, nutzte der Generalkonsul Hoelscher-Obermaier die Gelegenheit ein Alumnitreffen in der Taverne Imbros zu organisieren. Obwohl das Treffen sehr spontan ins Leben gerufen wurde, nutzen viele Deutschland-Alumni jeden Alters die Chance zusammen zu kommen um über alte Zeiten und das Alumniportal zu sprechen.
Nachdem anfangs die Tische nach Hochschulen sortiert waren vermischten sich die Leute im Verlauf des Abends. Bei gutem Essen und musikalischer Untermalung fanden viele interessante Gespräche statt. Der Abend war sehr gelungen und besonders für die deutschen Gäste ein schöner Ausklang ihrer Griechenlandreise.
Thessaloniki - 10. Juni 2010
Deutsch-griechische Beziehungen in der aktuellen Disskussion - Welchen Beitrag leisten Netzwerke?
Trotz der ersten Hitzewelle und des nahenden Endes des Schuljahres, folgten rund 80 Deutschland-Alumni unserer Einladung zur Vorstellung des Alumniportals, die im Goethe-Institut in Thessaloniki, im ehemaligen Schulgebäude der Deutschen Schule stattfand. Unter den Besuchern befanden sich sowohl ehemalige StipendiatInnen als auch viele sog. ehemalige „Free Mover“, die in unterschiedlichen Positionen in Griechenland tätig sind: als ProfessorInnen, Lehrende an Hochschulen, öffentlichen und privaten Schulen, Mitarbeitende in Ministerien, Krankenhäusern, deutschen und griechischen Organisationen und Betrieben. Vorstandsmitglieder von Alumni- organisationen wie z.B. des DAAD-Alumnivereins Thessaloniki konnten ebenfalls begrüßt werden. Außerdem reihten sich einige zukünftige Deutschland-Alumni unter die Teilnehmenden ein, wie die drei AbiturientInnen und diesjährige DAAD- StipentiatInnen der Deutschen Schule Thessaloniki, die ein großes Interesse an sozialer Netzwerkbildung schon vor ihrem baldigen Deutschlandaufenthalt zum Ausdruck brachten.
Der Kanzler des deutschen Generalkonsulats in Thessaloniki, Herr Bormann, die Bibliotheksleiterin des Goethe-Instituts, Frau Petkakis, der Vorsitzende der Vereinigung der ehemaligen DAAD- Stipendiaten aus Griechenland, Herr Prof. Dr. Ladas und die Leiterin des DAAD- Informationszentrums Athen, Frau E. Katja Jaeckel, eröffneten die Veranstaltung mit Grußworten. Danach stellte die Multiplikatorin des Alumniportals, Frau Dr. Martina Loos, in ihrem Vortrag das Alumniportal Deutschland ausführlich vor und legte dabei den Schwerpunkt auf soziale Netzwerkbildung sowie auf den Austausch von Expertise und Erfahrungen in Gruppen. Daraufhin folgte unter der Moderation von Katja Jaeckel eine Diskussion am `runden Tisch` zum politisch und gesellschaftlich aktuellen sowie brisanten Thema „Deutsch-griechische Beziehungen in der aktuellen Diskussion – Welchen Beitrag leisten Netzwerke?“, zu der eine Expertin und drei Experten, allesamt Deutschland-Alumni, eingeladen wurden: Dr. Jens Bastian, Wirtschaftswissenschaftler und Berater der griechischen Stiftung für Europa- und Außenpolitik (ELIAMEP), Dr. Nikolaos Moussiopoulos, Professor der Ingenieurwissenschaften an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, Dr. Panagiotis Thanassas, Professor der Philosophie, ebenfalls tätig an der Aristoteles-Univeristät und Dr. Persephone Zeri, Professorin der Sozialwissenschaften an der Panteion-Universität in Athen.
Ausgangspunkt dieser weiten und hochaktuellen Diskussion war der provozierende Artikel mit dem Titel „2000 Jahre Niedergang“, der im Februar dieses Jahres in der Zeitschrift FOCUS erschien, die traditionell guten deutsch-griechischen Beziehungen auf politischer und sozialer Ebene empfindlich belastete und auch in Internetforen zu heftigen Diskussionen führte. Unsere Diskussion setzte an einem Zeitpunkt an, an dem eine Tagung der Deutschen Botschaft Athen und der griechischen Parlamentsstiftung im April 2010 endete. Die Tagung beleuchtete „Meilensteine der deutsch-griechischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert.
In den letzten vier Monaten hat das Thema an Aktualität zugenommen. Die Diskussion nahm die Frage des jeweiligen Bildes vom Anderen erneut auf. Einige deutsche Medienberichte über Griechenland hatten eine Welle der Empörung ausgelöst, was zur Folge hatte, dass der deutsche Botschafter vom grie- chischen Parlamentspräsidenten, übrigens einem Deutschland-Alumnus einbestellt wurde. Die mediale Polemik beherrschte wochenlang in beiden Ländern die Schlagzeilen. Die Moderatorin stellte Fragen wie z.B. „Wie berur- teilen Kenner Deutschlands und Griechenlands die jüngsten Äußerungen auf beiden Seiten?“, „Wie kann die Zusammenarbeit gestärkt werden und wie können institutionelle und soziale Netzwerke auch von der jüngeren Generation aufgebaut und gepflegt werden?“. Die ExpertInnen vertraten sehr unterschied- liche Ansichten dahin¬gehend, wie der politisch und wirtschaftlich recht ange- spannten Situation begegnet werden könne, doch waren sich einig in einem Punkt: (wissenschaftliche) Netzwerke verschiedener Struktur können und sollen binationale Beziehungen verbessern. Kenntnisse über ein modernes, heutiges Griechenland sollten über solche Netzwerke vermittelt werden. Einhellig wurde die Meinung vertreten, dass eine Einrichtung wie das Alumniportal-Deutschland sicherlich auch eine solche Funktion erfüllen könnte. Das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion im Saal, die im einladenden Innenhof des Goethe-Instituts bei kleinen Delikatessen, einem Glas Wein und angenehmer musikalischer Untermalung bis 23.00 Uhr weitergeführt wurde.
Viele Gäste nahmen sich vor und nach der Diskussion die Zeit, sich an den bereitgestellten Computern im Alumniportal Deutschland zu registrieren und zu surfen bzw. sich einige Funktionen dieses Internetportals erklären zu lassen. Die Gäste waren sowohl mit den Inhalten der Veranstaltung als auch mit der Organisation und dem Ambiente sehr zufrieden; sie fühlten sich willkommen, umsorgt, unterstützt und „wie zu Hause“.
Autorinnen: Dr. Martina Loos, Alumniportal Deutschland-Multiplikatorin für Griechenland, Katja E. Jaeckel, Leiterin des DAAD-IC, Athen
Athen – 26. November 2009
Deutsch-Griechische Wissenschaftsbeziehungen früher und heute: Alumninetzwerke auf dem Weg ins World Wide Web
Obwohl viele Menschen in Griechenland derzeit aufgrund der recht großen Angst vor einer Infektion mit dem Schweinegrippevirus öffentliche Räume und Veranstaltungen meiden, folgten doch 150 Deutschland-Alumni der Einladung zum Alumnitreffen, das im Goethe-Institut im Zentrum von Athen stattfand.
Unter den Besuchern befanden sich sowohl ehemalige StipendiatInnen als auch viele sog. ehemalige „Free Mover“, die in unterschiedlichen Positionen in Griechenland tätig sind. Vertreter/innen von Alumniorganisationen wie z.B. des DAAD und des Humboldt-Clubs konnten ebenfalls begrüßt werden. Außerdem befanden sich einige zukünftige Deutschland-Alumni unter den Teilnehmenden, die ein großes Interesse an sozialer Netzwerkbildung schon vor ihrem geplanten Deutschlandaufenthalt zum Ausdruck brachten. Die Gäste kamen nicht nur aus Athen, sondern nahmen auch lange Anfahrten z.B. aus Thessaloniki, Komotini, Larissa und Kreta in Kauf.
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Dr. Wolfgang Schultheiß, der Leiter des Athener Goethe-Instituts, Herr Dr. Rüdiger Bolz, und die Leiterin des DAAD-IC Athen, Frau E. Katja Jaeckel, eröffneten die Veranstaltung mit Grußworten. Für den künstlerischen Rahmen der Veranstaltungen sorgten die beiden Deutschland-Alumnae, Chrysa Grenda (Klavier) und Myrto Talakoudi (Cello) mit ihren hervorragenden musikalischen Darbietungen der Stücke von Robert Schumann und Solon Michailides.
Professor Dr. Dr. Dr. Wassilios Fthenakis, DAAD-Alumnus, hielt einen Festvortrag zum Thema „Bildungssysteme bedürfen der Reform: Perspektiven für die Modernisierung“, der noch am gleichen Abend zu angeregten Diskussionen unter den Teilnehmenden führte. In ihrem Vortrag über den deutsch-griechischen Wissenschaftsaustausch gab E. Katja Jaeckel eine Übersicht über die Anfänge dieses Wissenstransfers bis hin zur heutigen Situation, in der Netzwerkbildung durch Internetportale eine besondere Bedeutung erhalten. Die Multiplikatorin des Alumniportal Deutschland, Frau Dr. Martina Loos, stellte in ihrem Vortrag das Alumniportal Deutschland vor, mit einem Schwerpunkt auf soziale Netzwerkbildung sowie auf den Austausch von Expertise und Erfahrungen in Gruppen. Das folgende Zitat war eine Reaktion eines Gastes, der in Deutschland Medizin studierte und seit 20 Jahren in Athen als Chirurg arbeitet, auf diesen Vortrag: „Wie schade, dass es so etwas wie das Alumniportal Deutschland nicht schon früher gab, dann hätte ich nicht alle meine Freunde aus dem Studium und von der Weiterbildungszeit verloren. Nun gehe ich im Alumniportal Deutschland auf die Suche nach ihnen.“ Nach den Vorträgen fand ein festlicher Empfang mit einem Buffet im Foyer des Goethe-Insituts statt.
Viele Gäste nahmen sich während der Veranstaltung die Zeit, sich an den bereitgestellten Computern im Alumniportal Deutschland zu registrieren und zu surfen bzw. sich einige Funktionen dieses Internetportals erklären zu lassen. Es ließ sich ein größeres Interesse an den schon zuvor gegründeten Gruppen feststellen, die sich speziell an griechische Alumni richten wie z.B. „TestDaF Griechenland“ oder „Psychotherapie, Coaching, Supervision Griechenland“. Am Tag der Veranstal- tung wurde die Gruppe „Humboldt-Alumni Griechenland“ gegründet.
Autorin: Dr. Martina Loos, Alumniportal Deutschland-Multiplikatorin für Griechenland
Aktivitäten in der Community
Fachgruppen in der Community auf dem Alumniportal:
- Deutsch-Griechen
- Grafikdesigner in Griechenland
- Greek meds go Germany
- Psychotherapie, Coaching, Supervision Griechenland
- TestDaF Griechenland
Griechische Alumnigruppen auf dem Alumniportal:
Wichtige Adressen für Alumni in Griechenland
Download
Hier können Sie Materialien der Athener Veranstaltung herunterladen:


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