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Advent - wie sich die Deutschen auf Weihnachten vorbereiten

Sprachniveau A2

In der Hektik der Weihnachtstage findet man spätestens an den Feiertagen oder an den Adventssonntagen Zeit, mit der Familie oder Freunden zusammen zu sein – beim Festmahl an Weihnachten selber, beim Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, beim Weihnachtsessen mit Kollegen.

Adventskranz und Adventskalender

Kaum ein Haushalt in Deutschland kommt vor Weihnachten ohne ihn aus: Der Adventskranz ist ein festes Element der Vorweihnachtszeit. Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern hat den Adventskranz vor ca. 150 Jahren erfunden. In dem Waisenhaus, das er in Hamburg gegründet hatte, stellte er am 1. Dezember einen Kranz mit 24 Kerzen auf. Jeden Tag bis zum Heiligabend am 24. Dezember zündete er eine Kerze mehr an. Viele Kinder hatten daran Freude, sie schmückten den Kranz und wollten ihn jedes Jahr wieder haben. Doch statt 24 wurden es später vier Kerzen, eine an jedem Adventssonntag. Dieser Brauch hat sich später in ganz Deutschland verbreitet.

Der Adventskalender hat 24 Türchen. Vom 1. bis zum 24. Dezember dürfen die Kinder – und auch gerne die Erwachsenen – täglich ein Türchen öffnen. Meistens bekommt man Schokolade. Manche basteln den Kalender auch selber und für jeden Tag gibt es eine kleine Überraschung. In vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden sogar die Fassaden von Rathäusern zu Adventskalendern.Kurz vor Weihnachten suchen die Familien den Tannenbaum aus. Einen mit Kugeln oder Schleifen und Lichterketten geschmückten Baum sieht man in allen Städten und Dörfern, und in kaum einem Haushalt fehlt er.

Frage A2:

  • Wie viele Türchen hat ein Adventskalender?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

In der Hektik der Weihnachtstage findet man spätestens an den Feiertagen oder an den Adventssonntagen Zeit, mit der Familie oder Freunden zusammen zu sein – beim Festmahl an Weihnachten selber, beim Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, beim Weihnachtsessen mit Kollegen.

Adventskranz und Adventskalender

Kaum ein Haushalt in Deutschland kommt vor Weihnachten ohne ihn aus: Der Adventskranz ist ein festes Element der Vorweihnachtszeit. Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern hat den Adventskranz vor ca. 150 Jahren erfunden. In dem Waisenhaus, das er in Hamburg gegründet hatte, stellte er am 1. Dezember einen Kranz mit 24 Kerzen auf. Jeden Tag bis zum Heiligabend am 24. Dezember, zündete er eine Kerze mehr an. Viele Kinder hatten daran Freude, sie schmückten den Kranz und wollten ihn jedes Jahr wieder haben. Doch statt 24 wurden es vier Kerzen, eine an jedem Adventssonntag. Dieser Brauch hat sich später in ganz Deutschland verbreitet.

Der Adventskalender, den man in fast jeder Familie findet, hat 24 Türchen. Vom 1. bis zum 24. Dezember dürfen die Kinder – und auch gerne die Erwachsenen – täglich ein Türchen öffnen. Meistens bekommt man Schokolade. Manche basteln den Kalender auch selber und für jeden Tag gibt es eine kleine Überraschung. Der Adventskalender ist ein christlicher Brauch, den es seit dem 19. Jahrhundert gibt. Zuerst bestand der Kalender nur aus Bildern, oft mit biblischen Motiven. Der erste gedruckte Adventskalender entstand 1908 in München. Kalender mit Türchen zum Öffnen kamen später. Seit Ende der 1950er-Jahre gibt es mit Schokolade gefüllte Kalender. Mittlerweile ist der Adventskalender ein globales Phänomen.

In vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Fassaden von Rathäusern zu Adventskalendern. Immer populärer werden sogenannte „lebendige“ Adventskalender. Dabei treffen sich Menschen in einem Stadtteil oder Wohngebiet vor dem geschmückten Fenster oder der geschmückten Tür eines Gastgebers. Dort gibt es dann eine kleine Feier: Man singt Weihnachtslieder oder liest weihnachtliche Geschichten. Dazu werden Glühwein, Punsch und selbst gebackene Plätzchen gereicht. Diese Feiern finden vom 1. bis zum 23. Dezember jeweils bei einem anderen Gastgeber statt. Am 24. Dezember trifft man sich dann an der Kirchentür.

O Tannenbaum!

Kurz vor Weihnachten suchen die Familien den Tannenbaum aus. Einen mit Kugeln oder Schleifen und Lichterketten geschmückten Baum sieht man in allen Städten und Dörfern, und in kaum einem Haushalt fehlt er. Es gibt sogar ein Lied über ihn: Das Lied "O Tannenbaum" gehört zu den bekanntesten deutschen Weihnachtsliedern. Dies ist die erste Strophe:

O Tannenbaum, o Tannenbaum  
Wie grün sind deine Blätter.        
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,      
Nein auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum,o Tannenbaum   
Wie grün sind deine Blätter!

Fragen B2:

  • Was findet man im Adventskalender?
  • Welches ist das bekannteste deutsche Weihnachtslied?

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November 2012

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Kommentare

Frau RHINN
30. November 2016

Sehr schönes Foto, aber Straßburg mit seinem Weihnachtsbaum auf dem Kleberplatz und dem Münster im Hintergrund liegt in Frankreich....

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