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Agenda 2030 – Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

Sprachniveau A2

Genügend Arbeitsplätze für alle: Das ist die Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Das gilt für Deutschland und für alle Länder der Welt. Wichtig: die Arbeitsbedingungen sollen menschenwürdig sein. 

Arbeitskräfte werden fehlen

Der demografische Wandel bedeutet für Deutschland große Probleme. Denn wenn die jetzigen Fachkräfte im Ruhestand sind, werden viele Fachkräfte fehlen. Das bremst das Wirtschaftswachstum. In Deutschland könnten in 15 Jahren 5,8 bis 7,7 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Das zeigt eine Studie der Boston Consulting Group

Digitalisierung und Arbeitsplätze

Tatsache ist aber auch: Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Sie wird einige Arbeitsplätze kosten. Man rechnet mit rund 4,4 Millionen Jobs, die durch Roboter und Computer ersetzt werden. Doch die Digitalisierung schafft auf der anderen Seite auch Arbeitsplätze. Dies ist eines der Ergebnisse einer Prognose von PwC und des WifOR-Instituts. 

Das Bundesministerium für Arbeit (BMAS) hat eine „Arbeitsmarktprognose 2030“ erstellt. Digitalisierung und Zuwanderung können den demografischen Wandel zwar abschwächen, aber auf lange Sicht nicht ausgleichen.

Das BMAS zeigt in Berechnungen: Beschleunigt sich die Digitalisierung, ist bis 2030 ein Plus von 250.000 Arbeitsplätzen möglich. Das reale Bruttoinlandsprodukt kann um vier Prozent steigen. Die Digitalisierung bietet also große Chancen für den Arbeitsmarkt der Zukunft.

Herausforderung Bildung

Die Digitalisierung verlangt hohe Qualifikationen. Der demografische Wandel bedeutet für Deutschland, dass nur eine gute Bildung und ein Ausbau der beruflichen Weiterbildung die Zukunft sichert. Das trifft natürlich auf andere Länder ebenfalls zu. Was Deutschland bis 2030 braucht: Familie und Beruf müssen sich vereinbaren lassen, Migranten müssen besser integriert und ihre Qualifikationen anerkannt werden.

Fragen A2:

  • Was ist die Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum?
  • Wie sollen die Arbeitsbedingungen sein?
  • Was bedeutet es für Deutschland, wenn viele Fachkräfte im Ruhestand sind?

Sprachniveau B2

Genügend Arbeitsplätze für alle: Das ist die Voraussetzung für nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum. Das gilt für Deutschland und für alle Länder der Welt. Wichtig: die Arbeitsbedingungen sollen menschenwürdig sein. Deutschland engagiert sich deshalb intensiv für die Förderung von Beschäftigung und für die Einhaltung von Sozialstandards.

Arbeitskräfte werden fehlen

Nach der Arbeitsmarktprognose 2030 für Deutschland wird es auf dem Arbeitsmarkt große Probleme geben, denn es werden viele Fachkräfte fehlen. Das bremst das Wirtschaftswachstum. In Deutschland könnten daher in den kommenden 15 Jahren 5,8 bis 7,7 Millionen Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie der Boston Consulting Group

Digitalisierung und Arbeitsplätze

Tatsache ist aber auch: Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten und wird einige Arbeitsplätze kosten. Man rechnet mit rund 4,4 Millionen Jobs, die durch Roboter und Computer ersetzt werden. Doch die Digitalisierung schafft auf der anderen Seite auch Arbeitsplätze. Dies ist eines der Ergebnisse einer Prognose von PwC und dem Wifor-Institut. 

Das Bundesministerium für Arbeit (BMAS) hat eine „Arbeitsmarktprognose 2030“ erstellt. Die Analyse zeigt, dass die Digitalisierung ein großes Potential für die Produktivität der Wirtschaft hat. Aber die Digitalisierung verlangt hohe Qualifikationen. Und Digitalisierung und Zuwanderung können den demografischen Wandel zwar abschwächen, aber auf lange Sicht nicht ausgleichen. 

Herausforderung Bildung

Der demografische Wandel bedeutet für Deutschland, dass nur eine gute fundierte Bildung und ein Ausbau der beruflichen Weiterbildung die Zukunft sichert. Das trifft natürlich auf andere Länder ebenfalls zu. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die bessere berufliche Integration von Migranten sowie die verbesserte Anerkennung von Qualifikationen sind weitere Anforderungen, die Deutschlands Zukunft sichern helfen.

Die Prognosen errechnen einen deutlichen Anstieg der hochqualifizierten Arbeitskräfte, einen starken Rückgang bei den gering qualifizierten und einen leichten Rückgang im mittleren Qualifikationsbereich. Man rechnet mit mehr Beschäftigten von insgesamt 1 Million in 13 Sektoren, etwa Maschinenbau, IT-Dienste, Forschung und Entwicklung.

Fragen B2:

  • Was wird 2030 auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen?
  • Welcher Trend ist nicht aufzuhalten?
  • Wie viele Jobs werden schätzungsweise von Robotern ersetzt?
  • Was verlangt die Digitalisierung von den Menschen?
  • Welche Art von Arbeitskräften verlangt der Arbeitsmarkt?

April 2017

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