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Hohe Benzinpreise – und der deutsche Staat verdient mit

Sprachniveau A2

Das trifft ein Land wie Deutschland besonders hart, denn hier fahren 58 Millionen Fahrzeuge: Autos, Lastwagen, Motorräder, Busse. Und alle brauchen Kraftstoff in Form von Benzin oder Diesel. Und auch wenn die Fahrzeuge dank moderner Technik immer sparsamer werden, so müssen sie doch irgendwie laufen. Im Jahr 2010 haben die Deutschen im Personenverkehr 619 Milliarden Fahrzeugkilometer zurückgelegt – rund 86 Milliarden mehr als 1993. (Quelle: iwd köln)

2012 gingen die Preise meistens nach oben. So kostete ein Liter Superbenzin zwischen 1,50 und 1,70 Euro. Diesel lag etwas darunter. Und alle schimpften – besonders auf die Ölgesellschaften. Doch so einfach ist es nicht. Denn die Kraftstoffpreise in Deutschland werden vor allem durch Abgaben an den Staat – also Steuern - bestimmt: Von den 1,63 Euro, die ein Liter Superbenzin in Deutschland im Juli 2012 durchschnittlich kostete, waren fast 92 Cent Mineralöl- und Mehrwertsteuer. So geht gut die Hälfte der Tankrechnung direkt ans Finanzamt.

Und der Wechselkurs?

Ja, der hat auch etwas damit zu tun. Denn wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert verliert, werden die in Dollar notierten Importe teurer. Das gilt auch für Rohöl: sinkt also der Eurokurs, steigt die Ölrechnung.

Frage A2:

  • Wie viele Fahrzeuge sind in Deutschland auf den Straßen unterwegs? 

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Sprachniveau B2

Das trifft ein Land wie Deutschland besonders hart, denn hier fahren 58 Millionen Fahrzeuge: Autos, Lastwagen, Motorräder, Busse. Und sie alle brauchen eine Unmenge an Kraftstoff in Form von Benzin oder Diesel. Und auch wenn die Fahrzeuge dank moderner Technik immer sparsamer werden, so müssen sie doch irgendwie laufen. Im Jahr 2010 haben die Deutschen im Personenverkehr 619 Milliarden Fahrzeugkilometer zurückgelegt – rund 86 Milliarden mehr als 1993. (Quelle. iwd köln)

2012 gingen die Preise meistens nach oben. So kostete ein Liter Superbenzin zwischen 1,50 und 1,70 Euro. Diesel lag etwas darunter. Und alle schimpften – besonders auf die Ölgesellschaften. Doch so einfach ist es nicht. Denn die Kraftstoffpreise in Deutschland werden vor allem durch Abgaben an den Staat – also Steuern - bestimmt: Von den 1,63 Euro, die ein Liter Superbenzin in Deutschland im Juli 2012 durchschnittlich kostete, entfielen fast 92 Cent auf Mineralöl- und Mehrwertsteuer. So geht gut die Hälfte der Tankrechnung direkt ans Finanzamt.

Und der Wechselkurs?

Ja, der hat auch was damit zu tun. Denn wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert verliert, werden die in Dollar notierten Importe teurer. Das gilt auch für Rohöl: sinkt also Eurokurs, steigt die Ölrechnung.

Zum Glück sind die privaten Ausgaben für Benzin und Diesel deshalb nicht unendlich gestiegen, weil die Autokäufer immer mehr Wert auf einen geringeren Benzinverbrauch legen. Und Experten schätzen, dass sich der Verbrauch der Verbrennungsmotoren in den kommenden Jahren weiter deutlich reduzieren lässt – um bis zu 20 Prozent. Auch die Hybrid-Technologie wird beim Spritsparen helfen.

Fragen B2:

  • Was kostet ein Liter Kraftstoff in Deutschland ungefähr?
  • Wer profitiert davon?

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Februar 2013

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