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Deutsche Sprache - Deutsche Dialekte

Sprachniveau A2

Immer mehr Menschen in Deutschland sprechen zwei Arten von Deutsch: Hochdeutsch und einen Dialekt. Wie viele Dialekte es in Deutschland gibt, kann man nicht genau sagen. Ganz einfach kann man die Dialekte in drei Bereiche einteilen: Niederdeutsch, Mittel- und Oberdeutsch. Das unterteilt sich dann weiter. Zu den niederdeutschen Dialekten zählen zum Beispiel Nordfriesisch, Mecklenburgisch oder Westfälisch. Hinzu kommen noch Dialekte wie das Schwäbische mit mehr als einem Dutzend regionaler Dialekte. Ein Bonbon in Norddeutschland heißt "Kamelle" im Rheinland, "Zuckerstein" in Mitteldeutschland und "Zuckerl" oder "Guadie" im Süden. Menschen aus dem Norden, die in ihrer Mundart sprechen, können sich nur sehr schlecht mit Bayern verständigen. Sehr bekannt und beliebt ist der Dialekt in Bayern. Die sächsische Mundart ist, das ergab eine Umfrage, am wenigsten beliebt.

Alle Dialekte haben eines gemeinsam: Ihr Gebrauch trägt dazu bei, einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Region als Heimat zu identifizieren. Dialekt ist Kulturgut und es ist ein Verbindungsmittel: Die Menschen erkennen sich und haben etwas Gemeinsames. Dialekt sprechen heutzutage nicht nur die Alten und die Ungebildeten, wie das früher manchmal behauptet wurde. Heute lernen in einigen Regionen sogar die Schüler im Unterreicht wieder "ihren" Dialekt.

Frage A2:

  • Wie heißt ein anderes Wort für Dialekt?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Immer mehr Menschen in Deutschland sprechen zwei Arten von Deutsch: Hochdeutsch und einen Dialekt. Wie viele Dialekte es in Deutschland gibt, kann man nicht genau sagen. Ganz einfach kann man die Dialekte in drei Bereiche einteilen: Niederdeutsch, Mittel- und Oberdeutsch. Das unterteilt sich dann weiter. Zu den niederdeutschen Dialekten zählen zum Beispiel Nordfriesisch, Mecklenburgisch oder Westfälisch. Hinzu kommen noch Dialekte wie das Schwäbische mit mehr als einem Dutzend regionaler Dialekte. Ein Bonbon in Norddeutschland heißt "Kamelle" im Rheinland, "Zuckerstein" in Mitteldeutschland und "Zuckerl" oder "Guadie" im Süden. Menschen aus dem Norden, die in ihrer Mundart sprechen, können sich nur sehr schlecht mit Bayern verständigen. Sehr bekannt und beliebt ist der Dialekt in Bayern. Die sächsische Mundart ist, das ergab eine Umfrage, am wenigsten beliebt.

Alle Dialekte haben eines gemeinsam: Ihr Gebrauch trägt dazu bei, einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Region als Heimat zu identifizieren. Dialekt ist Kulturgut und es ist ein Verbindungsmittel: Die Menschen erkennen sich und haben etwas Gemeinsames. Dialekt sprechen heutzutage nicht nur die Alten und die Ungebildeten, wie das früher manchmal behauptet wurde.

Dialekte in der digitalen Welt

Die Menschen auf dem Land sprechen häufiger Dialekt als in der Stadt. Um das Sprach-Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben, engagieren sich überall in Deutschland Heimat- und Mundartvereine, städtische Ämter und regionale Verbände mit einer Vielzahl an Projekten. Selbst in der Arbeitswelt ist Dialekt nicht mehr grundsätzlich verpönt. Auch in der Schule wird das Reden in der Mundart gefördert, denn vielerorts wird es in den Unterricht integriert. Und Berichte aus Bayern weisen darauf hin, dass Jugendliche den Dialekt für die digitale Kommunikation entdecken: „Hob di liab“ klingt nicht nur persönlicher als „ich liebe Dich“, sondern enthält auch vier Schriftzeichen weniger und spart somit Zeit und Geld. Apropos moderne Medien: Sogar Navigationssysteme mit Dialektsprechern sind zunehmend beliebt.

Fragen B2:

  • Welcher Dialekt ist besonders beliebt?
  • Was haben alle Dialekte gemeinsam?

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April 2012

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Kommentare

Mirjam Habel
17. Oktober 2016

Ein interessantes Spiel zu deutschen Dialekten finden Sie hier: https://blog.expedia.de/deutsche-dialekt-karte/

Hören Sie verschiedene Sätze und erraten Sie aus welchem Landesteil von Deutschland sie stammen. Das ist gar nicht so einfach. Zum Glück gibt's Untertitel!

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