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E-Books und die Zukunft der Bücher

Sprachniveau A2

Die Diskussionen, ob man ein elektronisches Buch - kurz: E-Book - oder ein klassisches Buch aus Papier  kauft, dürften überall auf der Welt gleich sein. Das E-Book ist praktisch, weil man viele Bücher auf einmal immer bei sich tragen kann, wenn man ein Lesegerät (E-Book-Reader) hat. Man kann die Schrift größer einstellen, die Seiten sind beim Lesen beleuchtet, man kann Textstellen markieren und Begriffe im Wörterbuch nachschlagen.

Das traditionelle Buch hingegen braucht keinen Strom, man kann es gut verleihen (und manchmal bekommt man es sogar wieder). Mit all seinen Flecken, Knicken und Eselsohren wird es ein ganz persönliches Stück des Lebens, das man immer mal wieder aus dem Regal holt. Wenn man es nicht mehr möchte, kann man es verschenken oder verkaufen – das ist bei einem E-Book nicht möglich.

E-Book kaufen heißt eine Lizenz zu kaufen

Denn kaufen heißt nur herunterladen und lesen. Man kann es nicht versenden, ausdrucken oder kopieren. Das Kaufen aber geht sekundenschnell! Aber man kauft eigentlich kein Buch, sondern nur eine Lizenz zum Lesen. Es gibt etliche Bücher - Klassiker wie "Oliver Twist" von Charles Dickens oder Victor Hugos "Der Glöckner von Notre Dame" -, die man als kostenloses E-Book zum Beispiel bei Amazon bekommt.

Die Zukunft gehört sowohl dem E-Book als auch dem Buch aus Papier. Der amerikanische Autor Dave Eggers sieht die Koexistenz beider Formen - das erklärte er auf der Leipziger Buchmesse 2013. Mittlerweile stagniere in den USA der Marktanteil elektronischer Bücher. Die Erfahrung, dass Leser ein Buch auch berühren, riechen, fühlen wollen, hat Eggers bei seinen Schülern an der High School gemacht. Sie sind mit elektronischer Lektüre aufgewachsen, entdecken und lieben das gedruckte Buch als Alternative zum digitalen Werk.

Frage A2: 

  • Was kann man mit einem E-Book nicht tun?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Die Diskussionen, ob man ein elektronisches Buch - neudeutsch: E-Book - oder ein klassisches Buch aus Papier kauft, sind aller Wahrscheinlichkeit nach überall auf der Welt gleich. Das E-Book ist praktisch, weil man viele Bücher auf einmal immer bei sich tragen kann, wenn man ein Lesegerät (E-Book-Reader) oder Tablet-PC hat. Man kann die Schrift größer einstellen, die Seiten sind beim Lesen beleuchtet, man kann Textstellen markieren und Begriffe im Wörterbuch nachschlagen.

Das traditionelle Buch hingegen braucht keinen Strom, man kann es gut verleihen (und manchmal bekommt man es sogar wieder). Mit all seinen Flecken, Knicken und Eselsohren wird es ein ganz persönliches Stück des Lebens, das man immer mal wieder aus dem Regal holt. Man kann darin Blüten pressen oder die Regale mit bunten Titeln schmücken und sich als belesener Mensch darstellen. Man kann ein gedrucktes Buch, wenn man es nicht mehr möchte, verschenken oder verkaufen – das alles ist bei einem E-Book nicht möglich.

E-Book kaufen heißt eine Lizenz zu kaufen

Denn kaufen heißt nur herunterladen und lesen. Man kann es nicht versenden, ausdrucken oder kopieren. Das Kaufen aber geht sekundenschnell! Aber man kauft eigentlich kein Buch, sondern nur eine Lizenz zum Lesen. Immerhin gibt es etliche Bücher - Klassiker wie "Oliver Twist" von Charles Dickens oder Victor Hugos "Der Glöckner von Notre Dame" -, die man kostenlos als E-Book digitalisiert zum Beispiel bei Amazon bekommt.

Die Zukunft gehört sowohl dem E-Book als auch dem Buch aus Papier. Der amerikanische Autor Dave Eggers sieht die Koexistenz beider Formen - das erklärte er auf der Leipziger Buchmesse 2013. Mittlerweile stagniere in den USA der Marktanteil elektronischer Bücher. Die Erfahrung, dass Leser ein Buch auch berühren, riechen, fühlen wollen, hat Eggers bei seinen Schülern an der High School gemacht. Sie sind mit elektronischer Lektüre aufgewachsen, entdecken und lieben das gedruckte Buch als Alternative zum digitalen Werk.

In einer Statistik für den Zeitraum 2013 bis 2014 erwartet die Unternehmensberatung Kirchner + Robrecht, dass im besten Fall mehr als 28,5 Millionen E-Books in Deutschland verkauft werden. Eine Statistik zur Nutzung von E-Readern in den USA zeigt: Im Februar 2012 gaben 28 Prozent der Befragten an, einen E-Reader zu nutzen, um Bücher zu lesen. E-Books sind auf dem Buchmarkt heute selbstverständlich. Inzwischen entwickelt sich das E-Book als Hoffnungsträger: Für 2015 erwarten die Verlage einen durchschnittlichen Umsatzanteil der E-Books am Gesamtumsatz ihres Verlags von 17 Prozent.

Fragen B2: 

  • Was braucht das klassische Buch nicht?
  • Was sind die Vorteile von E-Books?

Text und Antworten in der Community

Mai 2013

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