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Ehrenamt: Sich für andere einsetzen

Sprachniveau A2

„Good Godesberg“ heißt eine Initiative aus dem Stadtteil Bad Godesberg, der zu Bonn gehört. Hier werden Flüchtlinge und Asylsuchende einmal im Monat zu einer Mahlzeit eingeladen. Mit dieser Aktion wollen die Deutschen zeigen, dass sie die Flüchtlinge aus Syrien, Serbien oder dem Kosovo willkommen heißen.

Etwas sinnvoll verändern

Was die Akteure alle vereint ist der Wunsch, Menschen in Not zu helfen, etwas aktiv zu verändern oder einfach etwas Sinnvolles zu tun – ohne dafür Geld zu bekommen. In ganz Deutschland engagieren sich rund 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich. Daher heißt das Ehrenamt auch „Bürgerschaftliches Engagement“. Die Einsätze und Initiativen sind soziale Hilfsprojekte, Aktionen im Umweltschutz, Ehrenämter in Sportvereinen oder ein Engagement in der Politik.

Motive, sich zu engagieren, gibt es viele. Manche wollen auf diesem Weg  Berufserfahrungen sammeln, sozial eingebunden werden, andere danken so für selbst erfahrene Hilfe oder lenken von eigenen Problemen ab.

Fragen A2:

  • Wie viele Menschen in Deutschland arbeiten ehrenamtlich?
  • Welche Gründe haben die Menschen, sich zu engagieren?
  • Wie heißt das Ehrenamt auch?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

 „Good Godesberg“ heißt eine Initiative aus dem Stadtteil Bad Godesberg, der zu Bonn gehört. Hier werden Flüchtlinge und Asylsuchende einmal im Monat zu einer Mahlzeit eingeladen. Mit dieser Aktion wollen die Deutschen zeigen, dass sie die Flüchtlinge aus Syrien, Serbien oder dem Kosovo willkommen heißen.

Ein anderes Beispiel: „Hellersdorf hilft e.V.“, das zu Berlin gehört, setzt sich ein für einen solidarischen, toleranten und menschenfreundlichen Bezirk. In einer Notunterkunft für Flüchtlinge unterstützen Bürger den Verein durch Spenden oder Hilfe bei den Behörden.

Etwas sinnvoll verändern

Was die Akteure alle vereint ist der Wunsch, Menschen in Not zu helfen, etwas aktiv zu verändern oder einfach etwas Sinnvolles zu tun – ohne dafür Geld zu bekommen. In ganz Deutschland engagieren sich rund 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich. Daher heißt das Ehrenamt auch „Bürgerschaftliches Engagement“. Die Einsätze und Initiativen sind soziale Hilfsprojekte, Aktionen im Umweltschutz, Ehrenämter in Sportvereinen, Schulen, Kirchen oder ein Engagement in der Politik.

Motive, sich zu engagieren, sind nicht immer altruistisch. Manche wollen auf diesem Weg auch Berufserfahrungen sammeln, sozial eingebunden werden, oder ihr Selbstwertgefühl steigern, andere danken so für selbst erfahrene Hilfe, bauen Schuldgefühle ab oder lenken von eigenen Problemen ab.

Der Staat könnte ohne die Hilfe der Bürger viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens kaum aufrechterhalten. Das bekannteste Beispiel: Die Freiwilligen Feuerwehren gelten als wichtigste Stütze der aktiven Gefahrenabwehr in Deutschland. Sie haben nur ehrenamtliche Mitglieder. Das Gleiche gilt für den Katastrophenschutz, auch hier arbeiten größtenteils ehrenamtliche Personen.

Fragen B2:

  • Wem wollen die Akteure im Ehrenamt helfen?
  • Welche Motivation haben die Menschen bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement?
  • Was bekommen die engagierten Bürger nicht?
  • Was ist ein bekanntes Beispiel im öffentlichen Leben im Bereich Gefahrenabwehr?
  • Welche Einsätze und Initiativen haben die meisten Projekte?

Text und Antworten in der Community

Juni 2015

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