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Wie fair ist Fairtrade?

Sprachniveau A2

Auch bei Fairtrade geht es ums Geschäft: Ca 2.000 verschiedene Produkte werden in 42.000 Supermärkten, Cafés und Restaurants verkauft. Neben Kaffee sind dies vor allem Reis, Bananen, Zucker und Blumen. Nach Angaben von Fairtrade Deutschland gaben die Verbraucher 2014 insgesamt 827 Mio. Euro für Fairtrade-Waren aus, 173 Mio. mehr als im Vorjahr. Das ist ein Plus von 26 Prozent. Und damit die Verbraucher auch wissen, dass sie faire Produkte kaufen, tragen die Waren ein Fairtrade-Siegel.

Gute Arbeitsbedingungen

Sind diese wirklich fair? Das belegt eine Studie, die „Fairtrade“-Deutschland zusammen mit „Fairtrade“-Schweiz in Auftrag gegeben hat. Die Forscher verglichen die Lebensstandards von Menschen in Regionen ohne fairen Handel mit solchen, die zu einer „Fairtrade“-Kooperative gehören. Tatsächlich profitieren die Bauern vom fairen Handel und der Lebensstandard verbessert sich.

Kritik

Doch nicht alle Händler sind von dem Gütesiegel überzeugt. Denn Fairtrade ist ein Produktsiegel, das sich nur auf Anbau und Verkauf der Produkte bezieht. Die GEPA („Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt“) hat sich von dem „Fairtrade“-Gütesiegel getrennt. Sie will, dass die Produkte auch zu 100 Prozent fair verarbeitet werden. In allen Verarbeitungsstufen eines Produkts sollen die Gewinne den Produzenten zugutekommen.

Fragen A2:

  • Was verbessert sich für die Bauern, wenn sie einer Fairtrade-Kooperative angeschlossen sind?
  • Welche Produkte werden am meisten fair gehandelt?
  • Was tragen die Produkte, die fair gehandelt werden? 

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Auch bei Fairtrade geht es ums Geschäft: Ca 2.000 verschiedene Produkte werden in 42.000 Supermärkten, Cafés und Restaurants verkauft. Neben dem Spitzenreiter Kaffee sind dies vor allem Reis, Bananen, Zucker und Blumen. Nach Angaben von Fairtrade Deutschland gaben die Verbraucher 2014 insgesamt 827 Mio. Euro für Fairtrade-Waren aus, 173 Mio. mehr als im Vorjahr. Das ist ein Plus von 26 Prozent. Und damit die Verbraucher auch wissen, dass sie faire Produkte kaufen, tragen die Waren ein Fairtrade-Siegel.

Gute Arbeitsbedingungen

Hinter Fairtrade stehen verschiedenen Organisationen: Der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade Labelling Organizations International) setzt sich aus verschiedenen Mitgliedern zusammen. Sie prüfen die Arbeitsbedingungen der Bauern.

Sind diese wirklich fair? Das jedenfalls belegt eine Studie, die „Fairtrade“-Deutschland zusammen mit „Fairtrade“-Schweiz in Auftrag gegeben hat. Die Forscher verglichen die Lebensstandards von Menschen in Regionen ohne fairen Handel mit solchen, die zu einer „Fairtrade“-Kooperative gehören. Tatsächlich profitieren die Bauern vom fairen Handel und der Lebensstandard verbessert sich.

Kritik

Doch nicht alle Händler sind von dem Gütesiegel überzeugt. Denn Fairtrade ist ein Produktsiegel, das sich nur auf Anbau und Verkauf der Produkte bezieht. Die GEPA („Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt“) hat sich von dem„Fairtrade“-Gütesiegel getrennt. Sie verlangt, dass die Produkte auch zu 100 Prozent fair verarbeitet werden. In allen Verarbeitungsstufen eines Produkts sollen die Gewinne den Produzenten zugutekommen.

Auch ist es so, dass zum Beispiel Schokolade, ein sogenanntes „Mischprodukt“, nur noch zu einem Fünftel aus zertifizierten Zutaten bestehen muss, um in den Genuss des Siegels zu kommen. Denn Mischprodukte enthalten auch Produkte, die nicht aus Übersee kommen, wie Weizen oder Eier und die daher nicht aus fairem Handel kommen. Und so mischen sich konventionelle Zutaten in Produkte, die das „Fairtrade“-Siegel tragen, aber nicht 100 Prozent Fairtrade sind.

Fragen B2:

  • Welche Organisation steht hinter Fairtrade?
  • Welches Produkt ist der Spitzenreiter unter den fair gehandelten Waren?
  • Wie viel geben deutsche Kunden für fair gehandelte Waren aus?
  • Was für ein Gütesiegel ist Fairtrade?
  • Was sind Mischprodukte?

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Mai 2015

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