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Die deutsche Filmindustrie - das muss man gesehen haben

Sprachniveau A2

Der Film „Toni Erdmann“, eine tragisch-komische Geschichte über einen Vater und seine Tochter, war für die Goldene Palme in Cannes (2016) und für den Oscar (2017) nominiert. Ein menschlicher, origineller und zum Teil absurder Film.  

Erfolgreiche Filme international

Einer der erfolgreichsten deutschen Filme im Ausland ist „Das Boot“. Der Film entstand 1981. Er spielt im Jahr 1941 im Zweiten Weltkrieg und schildert hautnah die Erlebnisse der Besatzung eines deutschen U-Boots während des U-Boot-Kriegs auf dem Atlantik.

Auch „Good Bye Lenin“ hat es bis nach Hollywood geschafft. In der Komödie lässt Alex aus Liebe zu seiner schwerkranken Mutter die DDR wieder aufleben, obwohl die Mauer längst gefallen ist.

Wirtschaftsfaktor Film

Nach einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) erwirtschaftet die deutsche Filmindustrie 13,6 Milliarden Euro im Jahr - das ist die Bruttowertschöpfung. In dieser Branche arbeiten 161.000 Menschen. Die Filmindustrie hat eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Denn jeder Euro Wertschöpfung, der aus der Filmwirtschaft kommt, bedeutet zusätzlich 1,60 Euro an Wertschöpfung in der gesamten Volkswirtschaft. Wie ist das zu verstehen? Das ist zum Beispiel die Verwertung der Filme außerhalb der Kinos, etwa auf DVD. Es gibt mehrere bekannte Filmfestspiele wie die Berlinale. Es profitieren die Gastronomie und der Einzelhandel. 

Hollywood in Deutschland

Deutschland ist ein beliebter Ort für Filme. Viele große Hollywood-Produktionen wie Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ wurden unter anderem in Berlin und Görlitz gedreht. „Gesprengte Ketten“ mit Steve McQueen entstand in und um München, ebenso Billy Wilders Komödie „Eins, zwei, drei“ in München und Berlin. 

Deutschland ist außerdem bekannt für seine Filmtechnik. Der Filmdienstleister ARRI hat für seine technischen Innovationen im Bereich der Bildtechnologie bereits 18 Mal den Technik-Oscar bekommen. Viele Spezialtechniken aus dem Film werden auch in anderen Branchen verwendet, darunter Spezialkameras bei komplizierten medizinischen Operationen. 

Fragen A2:

  • Was für ein Film ist „Toni Erdmann“?
  • Welcher Film spielt im Zweiten Weltkrieg auf einem U-Boot?
  • Wovon handelt der Film „Good Bye Lenin“?

Sprachniveau B2

Fast hätte „Toni Erdmann“ es geschafft: Die tragisch-komische Geschichte einer Vater-Tochter Beziehung war für die Goldene Palme in Cannes (2016) und den Oscar (2017) nominiert. Er hat den Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm erhalten und viele weitere Auszeichnungen, darunter Preise für Regie, Drehbuch und Schnitt

Erfolgreiche Filme international

Einer der erfolgreichsten deutschen Filme im Ausland ist „Das Boot“. Der Film entstand 1981. Er spielt im Jahr 1941 im Zweiten Weltkrieg und schildert hautnah die Erlebnisse der Besatzung eines deutschen U-Boots während des U-Boot-Kriegs auf dem Atlantik.

Ebenfalls erfolgreich: „Lola rennt.“ Der spannende Film zeigt dreimal dieselbe Zeitspanne von zwanzig Minuten. Aber jedes Mal gibt es kleine Unterschiede. Dadurch verändert sich die Handlung bis hin zu einem völlig anderen Ausgang. 

Auch „Good Bye Lenin“ hat es bis nach Hollywood geschafft. In der Komödie lässt Alex aus Liebe zu seiner schwerkranken Mutter die DDR wieder aufleben, obwohl die Mauer längst gefallen ist. Ein Riesenerfolg!

Wirtschaftsfaktor Film

Nach einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) erwirtschaftet die deutsche Filmindustrie 13,6 Milliarden Euro im Jahr und sie beschäftigt 161.000 Menschen. „Die Filmindustrie ist mehr als eine Industrie der spannenden Geschichten“, erklärte die Wirtschaftsministerin Beate Zypries. Denn sie hat große wirtschaftliche Bedeutung.

Jeder Euro Wertschöpfung, der aus der Filmwirtschaft kommt, bedeutet zusätzlich 1,60 Euro an Wertschöpfung in der gesamten Volkswirtschaft. Wie ist das zu verstehen? Das ist zum Beispiel die Verwertung der Filme außerhalb der Kinos, etwa auf DVD oder über die Filmfestspiele wie der Berlinale. Es profitieren zum Beispiel die Gastronomie und der Einzelhandel. So sollen die Filmfestspiele für eine Steigerung des Berliner Bruttoinlandsprodukts um knapp 80 Millionen Euro sorgen. 

Hollywood in Deutschland

Deutschland ist ein beliebter Ort für Filme. Viele große Hollywood-Produktionen wie Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ wurden unter anderem in Berlin und Görlitz gedreht. „Gesprengte Ketten“ mit Steve McQueen entstand in und um München, ebenso Billy Wilders Komödie „Eins, zwei, drei“ in München und Berlin. Paul W.S. Andersons „Die drei Musketiere“ ist komplett in Deutschland gefilmt worden: in Würzburg, München, Herrenchiemsee und Bamberg. 

Deutschland ist auch bekannt für seine Filmtechnik. Der Filmdienstleister ARRI hat für seine technischen Innovationen im Bereich der Bildtechnologie bereits 18 Mal  den Technik-Oscar bekommen. Allein im Jahr 2016 machte die Firma rund 400 Millionen Euro Umsatz. Viele Spezialtechniken aus den Produktionen werden auch in anderen Branchen verwendet. Ein Beispiel sind Spezialkameras, die bei komplizierten medizinischen Eingriffen beste Bilder liefern.

Fragen B2:

  • Welcher deutsche Film hätte fast einen Oscar bekommen?
  • In welcher Zeitspanne spielt „Lola rennt“?
  • Welche Branchen profitieren zum Beispiel auch von der Filmwirtschaft?
  • Welche Bedeutung hat die Filmwirtschaft außerdem?
  • Wo können Spezialproduktionen aus Filmen zum Beispiel eingesetzt werden?

August 2017

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Kommentare

Alumniportal Deutschland – Redaktion
21. August 2017

Lieber Antonio Osorio,

die aktuellen Beiträge der Rubrik „Deutsch auf die Schnelle“ sind regelmäßig in unserem Alumniportal-Newsletter enthalten – diesen können Sie hier abonnieren: https://www.alumniportal-deutschland.org/services/newsletter/

Herzliche Grüße
Alumniportal Deutschland – Redaktion

Antonio Osorio
18. August 2017

Gibt es eine Möglichkeit, die Beiträge von Deutsch auf die schnelle per email zu bekommen?

Maria Àngels
17. August 2017

Diese Gegenständen sind nicht allzu schwer zu verstehen.

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