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Fußball: Eine große Chance für Integration

Sprachniveau A2

Der Brasilianer Claudemir Jeronimo Baretto – besser bekannt als Cacau – spielte für Deutschland 281 Mal in der Bundesliga Fußball. 22 Mal spielte er in der deutschen Nationalmannschaft. Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft und ist jetzt Integrationsbeauftragter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Seine Aufgabe: Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Dabei hilft der Fußball. 

2 : 0 für ein Willkommen

Sieben Millionen Mitglieder hat der DFB. 2,1 Millionen haben einen Migrationshintergrund. Im Jahr 2016 haben ungefähr 40.000 Ausländer eine Spielerlaubnis beantragt. Hier bekommen viele Flüchtlinge, besonders die Kinder, eine Chance.

Fast 3.000 Vereine beteiligen sich schon an der Kampagne „2:0 für ein Willkommen“. Das ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Hier kooperiert ein Verein der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit Partnern wie Bildungsträgern oder Amateurvereinen. Es gibt Fußballtraining oder regelmäßige Fußballturniere. Hinzu kommen Kultur- und Bildungsangebote.

Beispiel: Die Stiftung des 1. FC Köln

Seit Herbst 2015 können Kinder von Flüchtlingen zwischen acht und 14 Jahren jede Woche an einem Training teilnehmen. Sie spielen gemeinsam mit Kindern eines Partnervereins des 1. FC Köln. Es beteiligen sich auch 180 deutsche Unternehmen. Sie engagieren sich für die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt

Fragen A2:

  • Welche ist die beliebteste Sportart der Welt?
  • Welcher Fußballspieler ist Integrationsbeauftragter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB)?
  • Wie viele Ausländer haben 2016 eine Spielererlaubnis beantragt?

Sprachniveau B2

Fußball machte ihn weltberühmt. Der Brasilianer Claudemir Jeronimo Baretto – besser bekannt als Cacau – spielte für Deutschland 281 Mal in der Bundesliga und 22 Mal in der deutschen Nationalmannschaft. Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft und ist jetzt Integrationsbeauftragter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Seine Aufgabe: Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland noch besser zu integrieren. Und dabei hilft der Fußball. 

2 : 0 für ein Willkommen

Sieben Millionen Mitglieder hat der DFB. Davon haben 2,1 Millionen einen Migrationshintergrund. Im Jahr 2016 haben ungefähr 40.000 Ausländer eine Spielberechtigung beantragt. Für viele Flüchtlinge, besonders die Kinder, bietet sich hier eine Chance.

Fast 3.000 Vereine beteiligen sich bereits an der Kampagne „2:0 für ein Willkommen“, ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Hier kooperiert ein Verein der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, Initiativen oder auch Amateurvereinen. Es gibt Trainingsangebote oder regelmäßige Fußballturniere. Hinzu kommen Kultur- und Bildungsangebote.

Beispiel: Die Stiftung des 1. FC Köln

Seit Herbst 2015 können Kinder von Flüchtlingen zwischen acht und 14 Jahren an einem wöchentlichen Training teilnehmen. Bis zu 15 Kinder aus einer Flüchtlingsunterkunft zeigen, was sie können. Sie kicken gemeinsam mit Kindern eines Partnervereins des 1. FC Köln. Dabei entstehen neue Freundschaften.

Die Begrüßung auf Kölsch lautet so: „Schön, dat de do bes (Schön, dass du da bist): Herzlich willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands – egal, woher Du kommst, was Du glaubst, was Du hast oder bist, wie Du lebst und wen Du liebst.“ Bei der Initiative engagieren sich auch 180 deutsche Unternehmen für eine Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt. 

Fragen B2:

  • Welche Staatsbürgerschaft hat der ehemalige Fußballspieler Cacau?
  • Was  macht Cacau heute?
  • Was macht ein Integrationsbeauftragter?
  • Was macht die „Initiative 2 : 0 für ein Willkommen“?
  • Was macht der 1. FC Köln in seiner Stiftung?

Juli 2017

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Kommentare

DESIREE
27. Juli 2017

wao...... Ich finde toll.

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