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Gender: Diskussionen über Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen

Sprachniveau A2

Betrachtet man die Situation der Frauen weltweit, so sieht es mit der Chancengleichheit nicht überall gut aus: „Weltweit erledigen Frauen 66 Prozent der Arbeit und produzieren 50 Prozent der Lebensmittel. Insgesamt gehört ihnen aber nur ein Prozent des globalen Vermögens und sie beziehen nur zehn Prozent der Einkommen.“ So heißt es in einer Broschüre des deutschen Entwicklungshilfeministeriums mit dem Titel Gleichberechtigung konkret. So hat eine Studie der Thomson Reuters Foundation (2012) herausgefunden, dass unter den 20 großen Welt-Nationen Indien hinsichtlich der Stellung der Frau am schlechtesten abschneidet.

Die Situation in Deutschland

Vor rund 100 Jahren sah es in Deutschland für Frauen noch düster aus. Sie durften nicht wählen (erst seit 1919), bis 1977 durften Frauen ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes keine Arbeit annehmen. Und bis 1958 konnten sie nur dann ihren Führerschein machen, wenn ihr Mann oder ihr Vater die Erlaubnis dazu erteilte. Inzwischen ist in Deutschland die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Verfassung festgeschrieben.

In diesem Zusammenhang taucht immer wieder der Begriff „Gender Mainstreaming“ auf: Das ist eine politische Strategie, die auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Entscheidungsprozessen zielt.

In vielen Unternehmen und Institutionen gibt es so genannte Gleichstellungsbeauftragte. Sie achten auf die Chancengleichheit der Geschlechter und auch auf die Rechte von behinderten und nicht-behinderten Mitarbeitern.

Frage A2:

  • Seit wann dürfen Frauen in Deutschland zur Wahl gehen?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Betrachtet man die Situation der Frauen weltweit, so sieht es mit der Chancengleichheit nicht überall gut aus: „Weltweit erledigen Frauen 66 Prozent der Arbeit und produzieren 50 Prozent der Lebensmittel. Insgesamt gehört ihnen aber nur ein Prozent des globalen Vermögens und sie beziehen nur zehn Prozent der Einkommen.“ So heißt es in einer Broschüre des deutschen Entwicklungshilfeministeriums mit dem Titel Gleichberechtigung konkret. Und in einer Studie der Thomson Reuters Foundation (2012) steht, dass unter den 20 großen Welt-Nationen Indien hinsichtlich der Stellung der Frau am schlechtesten abschneidet.

Die Situation in Deutschland

Vor rund 100 Jahren sah es in Deutschland für Frauen noch düster aus. Sie durften nicht wählen (erst seit 1919), bis 1977 durften Frauen ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes keine Arbeit annehmen. Und bis 1958 durften sie nur dann ihren Führerschein machen, wenn ihr Mann oder ihr Vater die Erlaubnis dazu erteilte.

In Deutschland ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Verfassung festgeschrieben. In diesem Zusammenhang taucht immer wieder der Begriff „Gender Mainstreaming“ auf: Das ist eine politische Strategie, die auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Entscheidungsprozessen zielt.

In vielen Unternehmen und Institutionen gibt es so genannte Gleichstellungsbeauftragte. Sie achten auf die Chancengleichheit der Geschlechter und auch auf die Rechte von behinderten und nicht-behinderten Mitarbeitern.

Frauen im Beruf

Der Anteil von Frauen in leitenden Positionen bei Unternehmen ab 500 Mitarbeitern liegt bei nur rund 8,7 Prozent. Eine Studie der Unternehmensberatung Mercer Deutschland GmbH aus dem Jahr 2012 zeigt, dass Deutschland im Vergleich von 29 europäischen Ländern nur auf Platz 28 steht. Spitzenreiter, was Frauen in Führungspositionen betrifft, sind Litauen (44 Prozent), Bulgarien (43 Prozent) und die Russische Föderation (40 Prozent).

Fragen B2:

  • Was bedeutet Gender? Was ist die Aufgabe von Gleichstellungsbeauftragten?

Text und Antworten in der Community

September 2013

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