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Wohngemeinschaft für mehrere Generationen: Alt und Jung leben zusammen

Sprachniveau A2

Deutschland altert: Das Land hat - nach Japan - die zweitälteste Bevölkerung der Welt. Und so kommt es, dass in etwa 30 Prozent der privaten Haushalte Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind.

Die Zahlen des Statistischen Jahrbuchs 2012 beweisen, dass in Deutschland mehr Ältere als Jüngere leben. Doch woran liegt das? Zwei Faktoren spielen hier eine Rolle: Es werden weniger Kinder geboren und die Menschen werden älter. Rund 1,4 Kinder werden seit Ende der 1990er Jahre je Frau geboren.

Alternatives Wohnen im Alter: Mehrgenerationen-Wohnprojekte

Großfamilien, in denen Oma und Opa mit im Haushalt ihrer Kinder und Enkel leben, werden in Deutschland immer seltener. Besonders in den Städten leben viele Seniorinnen und Senioren allein. Doch seit einigen Jahren gibt es immer häufiger so genannte Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Hier finden sich Menschen zusammen, die nicht miteinander verwandt sind, aber zusammen wohnen wollen. Die Wohnungen der einzelnen Familien oder Paare sind getrennt. Für alle es gibt Gemeinschaftsräume, die sie zusammen nutzen können.

In vielen deutschen Städten finden sich solche Angebote, zum Beispiel in Bonn. Ein erfolgreiches Wohnprojekt dort heißt „Amaryllis“ und bezeichnet sich als „junge Wohngenossenschaft aus rund 70 Menschen zwischen einem Jahr und achtzig Jahren“.

Frage A2:

  • Was ist ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt? 

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Sprachniveau B2

Deutschland altert: Das Land hat - nach Japan - die zweitälteste Bevölkerung der Welt. Und so kommt es, dass in etwa 30 Prozent der privaten Haushalte Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind. Auch die Zahlen des Statistischen Jahrbuchs 2012 beweisen, dass in Deutschland mehr Ältere als Jüngere leben.

Woran liegt das? Zwei Faktoren spielen hier eine Rolle: Es werden weniger Kinder geboren und die Menschen werden älter. Rund 1,4 Kinder werden seit Ende der 1990er Jahre je Frau geboren. Neugeborene Mädchen haben heute eine Lebenserwartung von 83 Jahren, Jungen von 78 Jahren.

Alternatives Wohnen im Alter: Mehrgenerationen-Wohnprojekte

Großfamilien, in denen Oma und Opa mit im Haushalt ihrer Kinder und Enkel gemeinsam wohnen, werden in Deutschland immer seltener. Besonders in den Städten leben viele Seniorinnen und Senioren allein. Doch seit einigen Jahren gibt es immer häufiger so genannte Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Hier finden sich Menschen zusammen, die nicht miteinander verwandt sind, aber zusammen leben wollen. Die Wohnungen selber sind getrennt, aber es gibt Gemeinschaftsräume, die alle zusammen nutzen können.

Mehrgenerationenhäuser sind so konzipiert, dass sie Orte der Begegnung für alle sind. Das bedeutet gemeinsame Aktivitäten und auch, einander zu helfen. Das Zusammenleben der Generationen fördert so die Integration und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen.

In vielen Städten deutschlandweit finden sich solche Angebote, zum Beispiel in Bonn. Das Wohnprojekt heißt „Amaryllis“ und bezeichnet sich selbst als „junge Wohngenossenschaft aus rund 70 Menschen zwischen einem Jahr und achtzig Jahren“. Seit 2007 lebt die Gemeinschaft in drei Häusern mit 33 Wohneinheiten.

Fragen B2:

  • Warum hat Deutschland die zweitälteste Bevölkerung der Welt?
  • Was ist das Besondere an Mehrgenerationen-Wohnprojekten?

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Februar 2014

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