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Blumen zum Muttertag

Sprachniveau A2

Die amerikanische Frauenrechtlerin Anna Marie Jarvis (1864 – 1948) hatte die Idee zuerst: Ihre geliebte Mutter, die sehr wohltätig war, war gestorben. Anna wünschte sich einen Festtag für alle Mütter. 1914 führte Präsident Woodrow Wilson den zweiten Sonntag im Mai als nationalen Ehrentag für Mütter ein.

Muttertag – Tag der Blumenwünsche

Der Festtag gelangte nach Europa und über Großbritannien und Skandinavien nach Deutschland. 1923 organisierte der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber eine Aktion mit Plakaten, auf denen stand „Ehret die Mutter“. Es war ein Tag der Blumenwünsche.

Die Nationalsozialisten machten aus dem Muttertag einen Tag der Heldinnen. Geehrt werden sollten die Frauen, die möglichst viele Nachkommen gebären, denn man brauchte Soldaten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Nationalsozialismus wurde der Muttertag zunächst nicht mehr gefeiert. 

Warum nur einmal im Jahr Blumen?

Der Muttertag wird immer wieder diskutiert. Warum schenkt man einer Mutter nur an einem Tag Blumen? Sie ist schließlich immer für einen da. Ist das nicht reiner Kommerz?

So ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov: 80 Prozent der Erwachsenen schenken ihrer Mutter etwas zu Muttertag. Am häufigsten werden Blumen verschenkt (49 Prozent). 18 Prozent dagegen sehen keinen Grund, den Muttertag besonders zu feiern. 

Fragen A2:

  • Wie heißt der Tag, der zu Ehren der Mütter gefeiert wird?
  • Wer freut sich – außer den Müttern – über den Tag?
  • Was verschenken die Deutschen am häufigsten?

Sprachniveau B2

Die amerikanische Frauenrechtlerin Anna Marie Jarvis (1864 – 1948) hatte die Idee zuerst: Ihre geliebte Mutter, die sehr wohltätig war, war gestorben. Anna wünschte sich einen Festtag für alle Mütter. 1914 führte Präsident Woodrow Wilson den zweiten Sonntag im Mai als nationalen Ehrentag für Mütter ein.

Muttertag – Tag der Blumenwünsche

Der Festtag wurde populär und gelangte nach Europa. Nach Großbritannien und Skandinavien griffen auch die Deutschen die Idee auf. 1923 organisierte der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber eine Aktion mit Plakaten, auf denen stand „Ehret die Mutter“ – ganz unpolitisch einfach nur als Tag der Blumenwünsche.

Die Nationalsozialisten machten aus dem Muttertag einen Tag der Heldinnen, die möglichst viele Nachkommen gebären sollten, um den Fortbestand des Volkes zu sichern – oder einfach für die grausame Tatsache, dass man Soldaten brauchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Nationalsozialismus wurde der Muttertag daher zunächst nicht mehr gefeiert. 

Warum nur einmal im Jahr Blumen?

Der Muttertag löst regelmäßig Diskussionen aus. Warum schenkt man einer Mutter nur an einem Tag Blumen, wenn die Blumen-Werbung daran erinnert? Schließlich ist sie tagtäglich für ihre Kinder da. Ist das nicht reiner Kommerz?

So ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov in Deutschland: 80 Prozent der Erwachsenen schenken ihrer Mutter etwas zu Muttertag. Am häufigsten werden Blumen verschenkt (49 Prozent). Beliebte Aufmerksamkeiten sind außerdem gemeinsame Zeit (12 Prozent) und Schokolade oder Pralinen (9 Prozent). 18 Prozent der Befragten dagegen sehen keinen Grund, den Muttertag besonders zu feiern. 

Fragen B2:

  • Woher stammt der Muttertag?
  • Seit wann gibt es den Muttertag?
  • Was war der Muttertag ursprünglich?
  • Worüber diskutiert man wenn es um den Muttertag geht?
  • Wie viele Deutsche schenken den Müttern etwas?

Mai 2017

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Kommentare

chiwaitang
15. Mai 2017

frau und hree tag ,ein tag liebe ,shön auch,wie .....nicht wie ,internationl tage ,..??

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