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Spargel, Erdbeeren & Co.: Regionales Obst und Gemüse ist frisch und gesund

Sprachniveau A2

Am 24. Juni ist Johannistag, der Höhepunkt des Sommers und die Zeit der Gartenfeste. Doch für Spargelfans endet hier die beste Zeit des Jahres, denn dann ist Schluss mit der Ernte. Echte Spargelkenner kaufen nur den deutschen Spargel – aus ihrer Region, am liebsten direkt beim Bauern.

Denn regionales Gemüse wie Spargel oder Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Pflaumen ist frisch und belastet die Umwelt weniger stark als eingeflogene Ware – auch wenn man diese Produkte nicht das ganze Jahr über bekommt. Außerdem unterstützt es die Bauern einer Region.

Aus der Region und frisch auf den Tisch

Obst und Gemüse in Deutschland ist von den Jahreszeiten abhängig: Äpfel und Kartoffeln sind im Herbst ganz frisch, Erdbeeren und Spargel gibt es im Frühjahr oder Frühsommer. Umweltbewusste Verbraucher achten inzwischen sehr genau darauf, wo ihre Nahrungsmittel herkommen, am liebsten aus ihrer Region.

Import von Obst

Denn nicht alles wächst in Deutschland: Es gibt weder Orangen noch Ananas und auch keine Mangos und Papayas. Mit vielen Flugzeugen landet auch der beliebte Spargel schon ab Februar aus Südeuropa in den deutschen Märkten. Weniger als 20 Prozent des Obstes, das die Deutschen konsumieren, stammt aus Deutschland. Der Rest muss importiert werden. Beim Gemüse sieht es etwas besser aus, aber auch hier werden etwa zwei Drittel importiert.

Fragen A2:

  • Was kaufen echte Spargelfans nur?
  • Wann sind Äpfel in Deutschland ganz frisch?
  • Was kaufen umweltbewusste Verbraucher?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Am 24. Juni ist Johannistag, der Höhepunkt des Sommers und die Zeit der Gartenfeste. Doch für Spargelfans endet hier die beste Zeit des Jahres, denn dann ist Schluss mit der Ernte. Echte Spargelkenner kaufen nur den deutschen Spargel – aus ihrer Region, am liebsten direkt beim Bauern.

Denn regionales Gemüse wie Spargel oder Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Pflaumen ist frisch und belastet die Umwelt weniger stark als eingeflogene Ware – auch wenn man diese Produkte nicht das ganze Jahr über bekommt. Außerdem unterstützt es die Bauern einer Region.

Aus der Region und frisch auf den Tisch

Obst und Gemüse in Deutschland ist von den Jahreszeiten abhängig: Äpfel und Kartoffeln sind im Herbst baum- oder feldfrisch, Erdbeeren und Spargel gibt es im Frühjahr oder Frühsommer. Umweltbewusste Verbraucher achten inzwischen sehr genau darauf, wo ihre Nahrungsmittel herkommen, am liebsten nämlich aus ihrer Region.

Markforschungen zeigen, dass die Verbraucher heimische Produkte bevorzugen. Einige Siegel kennzeichnen Erzeugnisse der deutschen Landwirtschaft. Das bedeutet kurze Transportwege, transparente Erzeugung und hohe Qualität.

Belastete Importware

Doch nicht alles wächst in Deutschland: Es gibt weder Orangen noch Ananas und auch keine Mangos und Papayas. Aufgrund der Globalisierung landet auch der beliebte Spargel schon ab Februar aus Südeuropa in den deutschen Märkten. Weniger als 20 Prozent des Obstes, das die Deutschen verzehren, stammt aus Deutschland, der Rest wird aufwändig importiert, weil er hier nicht wächst. Auch beim Gemüse müssen immerhin noch rund zwei Drittel importiert werden.

Doch die Importfrüchte sind oft stark mit Pestiziden belastet. Wie aktuelle Zahlen des Deutschen Fruchthandelsverbands (DFHV) zeigen, sinken inzwischen zum Glück die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse: 99 Prozent der Proben seien unterhalb der Höchstgehalte. Dies zeigte ein Monitoring, bei dem 17.000 Lebensmittelproben in verschiedenen Ländern ausgewertet wurden.

Fragen B2:

  • Wann endet für Spargelfans die beste Zeit des Jahres?
  • Warum ist regionales Obst und Gemüse gut für die Umwelt?
  • Welche Nahrungsmittel sind von den Jahreszeiten abhängig?
  • Was wächst zum Beispiel nicht in Deutschland?
  • Was ist oft mit Pestiziden belastet?

Text und Antworten in der Community

Juni 2015

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