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Mode mit Stil: nachhaltig und umweltbewusst

Sprachniveau A2

Über 10.000 unterschiedliche Chemikalien und Farbstoffe verwendet die Textilindustrie für ihre Stoffe. Schön bunt soll sie sein, unsere Mode, aber umweltbewusst und nachhaltig ist sie nicht. Schlimm sind auch oft die Bedingungen, unter denen die Mode in vielen Entwicklungsländern hergestellt wird.

Eco-Fashion - Nachhaltige Mode 

Aber einige Hersteller zeigen, dass es auch anders geht. Öko-Mode, auch Eco-Fashion genannt, ist frei von Schadstoffen. Sie wird sozialverträglich produziert und ist umweltgerecht. Das heißt zum Beispiel, dass bestimmte Standards zum Schutz der Näherinnen gelten, keine umweltschädlichen Chemikalien verwendet werden oder die Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung kommt. Bio-Baumwolle, Leinen, Hanf und Lyocell sind häufig die Textilien, aus denen Öko-Mode gemacht wird. 

Siegel für Öko-Mode

Zwei wichtige Siegel garantieren ökologische Standards: „Naturtextil IVN zertifiziert BEST“ und „Naturleder IVN zertifiziert“ vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN).

Die strengen Anforderungen der Siegel an nachhaltig produzierte Textilien und Lederwaren umfassen die gesamte Produktion. Sie beginnt bei den Naturfasern bis zum fertigen Produkt. Dazu gehören auch Umweltstandards und Sozialstandards. Gefährliche Chemikalien sind verboten.

Fragen A2:

  • Wie heißt Eco-Fashion auf deutsch?
  • Was enthält diese Mode nicht?
  • Unter welchen Bedingungen wird diese Mode hergestellt?

Sprachniveau B2

Über 10.000 unterschiedliche Chemikalien und Farbstoffe verwendet die Textilindustrie für ihre Stoffe. Unsere Mode soll schön bunt, knitterfrei oder wasserabstoßend sein. Aber umweltbewusst und nachhaltig ist sie nicht – ganz zu schweigen von den Bedingungen, unter denen sie in vielen Entwicklungsländern hergestellt wird.

Eco-Fashion - Nachhaltige Mode 

Einige Hersteller zeigen jedoch, dass es auch anders geht. Öko-Mode, auch Eco-Fashion genannt, lässt sich kurz so beschreiben: frei von Schadstoffen, sozialverträglich produziert, umweltgerecht. Das heißt zum Beispiel, dass bestimmte Standards zum Schutz der Näherinnen eingehalten werden, keine umweltschädlichen Chemikalien verwendet werden oder die Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung kommt. Bio-Baumwolle, Leinen, Hanf und Lyocell sind die bekanntesten Textilien, aus denen Öko-Mode produziert wird. 

Siegel für Öko-Mode

Viele Kunden achten inzwischen darauf, was ihre Mode beinhaltet und wo sie produziert wurde. Das beweist die Fashion Week in Berlin. Der so genannte Greenshowroom und die Ethical Fashionshow gehören seit Jahren zum Programm. Sportliche Mode oder Abendmode beweisen, dass Öko-Mode chic und elegant sein kann.

Zwei wichtige Siegel garantieren ökologische Standards: „Naturtextil IVN zertifiziert BEST“ und „Naturleder IVN zertifiziert“ vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN). Sie versprechen strengste Anforderungen weltweit an nachhaltig produzierte Textilien und Lederwaren. Hier geht es um die gesamte Produktionskette. Sie beginnt bei den Naturfasern bis zum fertigen Produkt und umfasst Umweltstandards, verbietet gefährliche Chemikalien und sorgt für faire Sozialstandards.

Fragen B2:

  • Wie viele Chemikalien und Farbstoffe sind in „normaler“ Kleidung?
  • Wie beschreibt man kurz den Begriff Öko-Mode?
  • Worauf achten Kunden heute, wenn sie Mode kaufen?
  • Was kann Öko-Mode – neben chic – auch sein?
  • Was garantieren die beiden Siegel des IVN?

Juni 2017

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