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Städtische Parkanlagen in Deutschland

Sprachniveau A2

In Parks kann man sich wunderbar erholen und entspannen. Vor allem Bewohner einer Großstadt schätzen die Grünflächen. An sonnigen Tagen sind Deutschlands Parkanlagen voller Menschen, die spazieren gehen, spielen, picknicken, lesen, Sport treiben oder sich einfach ausruhen.

Französische und englische Gärten

Viele alte Parkanlagen wurden nach französischen oder englischen Vorbildern angelegt. Während der Zeit des Barocks (etwa 1575 bis 1770) entstanden französische Gärten. Blumenbeete und Wege bildeten geometrische Muster. Ab etwa 1720 entstand in England ein neuer, ganz anderer Gartenstil. Der englische Landschaftsgarten war näher an der Natur, mit großen Rasenflächen.

Englischer Garten in München

Der Englische Garten in München ist eine der bekanntesten deutschen Parkanlagen. Er wurde im Jahr 1789 als erster Park in Europa für alle Menschen geöffnet. Jeder durfte sich dort aufhalten. Mit seinen 375 Hektar ist er außerdem einer der größten städtischen Parks der Welt. Der Englische Garten ist mit rund 3,5 Millionen Besucher jährlich sehr beliebt.

Tempelhofer Feld in Berlin

Das Tempelhofer Feld in Berlin ist fast genauso groß. Es hat allerdings eine ganz andere Geschichte. Seit dem Jahr 2010 ist die Fläche des ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof für Besucher geöffnet. Zahlreiche Touristen und Berliner nutzen die über 300 Hektar große Freifläche. Auf dem Tempelhofer Feld gibt es kleine Gemüsegärten, künstlerische und soziale Projekte und verschiedene Sportprogramme.

Planten un Blomen in Hamburg

Mit 45 Hektar vergleichsweise klein ist der Park Planten un Blomen. Der Name kommt aus dem niederdeutschen Dialekt und heißt „Pflanzen und Blumen“. Der zentral gelegene Stadtpark hat viel zu bieten: verschiedene Themengärten, wie ein Gewächshaus mit Kakteen, den Alten Botanischen Garten Hamburg und einen der größten Japanischen Gärten Europas.

Fragen A2:

    • Wann wurde der Englische Garten in München für alle Bürger geöffnet?
    • Wie viele Menschen besuchen den Englischen Garten jährlich?
    • Was befand sich früher auf dem Gelände des Tempelhofer Felds?
    • Wie groß ist der Park Planten un Blomen?

    Sprachniveau B2

    In Parks kann man sich wunderbar erholen und entspannen. Insbesondere die Bewohner einer Großstadt schätzen die Grünflächen. An sonnigen Tagen sind Deutschlands Parkanlagen voller Menschen, die spazieren gehen, spielen, picknicken, lesen, Sport treiben oder sich einfach ausruhen.

    Französische und englische Gärten

    Viele alte Parkanlagen wurden nach französischen oder englischen Vorbildern angelegt. Während der Zeit des Barocks (etwa 1575 bis 1770) entstanden formal sehr strenge Barockgärten, auch französische Gärten genannt. Blumenbeete und Wege bildeten geometrische Muster. Ab etwa 1720 entstand in England ein neuer, ganz anderer Gartenstil. Der englische Landschaftsgarten war näher an der Natur, mit vielen Grünflächen und in der Regel ohne Blumenbeete.

    Englischer Garten in München

    Friedrich Ludwig von Sckell schuf ab dem Jahr 1789 in München eine der bekanntesten deutschen Parkanlagen, den Englischen Garten. Er gilt als Europas erster groß angelegter Park, der für jeden frei zugänglich war. Mit seinen 375 Hektar ist er außerdem einer der größten städtischen Parks der Welt. Jährlich halten sich rund 3,5 Millionen Besucher im Englischen Garten auf.

    Tempelhofer Feld in Berlin

    Fast genauso groß, aber mit einer ganz anderen Geschichte: Das Tempelhofer Feld in Berlin. Wo früher auf dem ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof Flugzeuge aus aller Welt starteten und landeten, tummeln sich heute ebenfalls Besucher aus aller Welt. Seit sie im Jahr 2010 als Park freigegeben wurde, nutzen zahlreiche Touristen und Berliner die über 300 Hektar große Freifläche. Neben sehr viel Platz gibt es auf dem Tempelhofer Feld zum Beispiel kleine Gemüsegärten, künstlerische und soziale Projekte und verschiedene Sportprogramme.

    Planten un Blomen in Hamburg

    Mit 45 Hektar vergleichsweise klein ist der Park Planten un Blomen. Der Name kommt aus dem niederdeutschen Dialekt und heißt „Pflanzen und Blumen“. Der zentral gelegene Stadtpark hat viel zu bieten: verschiedene Themengärten, wie ein Gewächshaus mit Kakteen, den Alten Botanischen Garten Hamburg und einen der größten Japanischen Gärten Europas. Außerdem gibt es einen Musikpavillon, in dem im Sommer Konzerte stattfinden und eine bunte Wasserlichtorgel auf dem Parksee.

    Fragen B2:

    • Welcher Gartenstil war strenger, der französische oder der englische?
    • Wer legte den Englischen Garten in München an?
    • Was ist das Besondere am Tempelhofer Feld?
    • Was bedeutet der Name „Planten un Blomen“?

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    September 2018

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