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Industrie 4.0: Kollege Roboter oder Konkurrent?

Sprachniveau A2

YuMi ist so geschickt, dass er mit seinen beiden Armen kleinste Bauteile zusammenfügt oder einen Faden durch ein Nadelöhr ziehen kann. Das Besondere: Er sitzt neben einem Menschen, arbeitet mit ihm. Die neue Generation der Roboter wie YuMi  - das ist die Kurzform für „You and Me“ des Mannheimer Unternehmens ABB - ist nicht mehr in Käfigen eingesperrt. Sie nehmen dem Menschen eintönige oder körperlich schwere Arbeiten ab.

Oder der Leichtbauroboter Iiwa der Firma Kuka: Er kann ein Bier ausschenken. Normalerweise verschraubt er Geschirrspülmaschinen, aber auf der Hannover Messe durfte er mal zeigen, was alles in ihm steckt.

Der Mensch wird ersetzt

Spannend klingt die Roboter-Zukunft und wichtig ist die intelligente Technologie für den Standort Deutschland im Zeitalter Industrie 4.0. Aber was wird aus den vielen Arbeitsplätzen? Eine Studie der Bank IngDiba kommt zu einem besorgniserregenden Ergebnis: „Roboter werden zukünftig verstärkt den Menschen als Arbeitskraft ersetzen oder sich einen Arbeitsplatz mit ihm teilen. 18,3 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland sind innerhalb der nächsten zehn bis zwanzig Jahre durch die „Robotisierung“ bedroht. Besonders betroffen sind Hilfskräfte im Service- und Lagerbereich.

Roboter, wie sie zum Beispiel bei VW eingesetzt werden, kosten zwischen drei und sechs Euro je Stunde – so billig arbeitet kein Mensch. Chancen wiederum ergeben sich für Akademiker und hoch qualifizierte Fachkräfte. 

Fragen A2:

  • Was tun Roboter nie?
  • Was nehmen sie den Menschen ab?
  • Was kosten Roboter etwa in einer Stunde?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

YuMi ist so geschickt, dass er mit seinen beiden Armen kleinste Bauteile zusammenfügt oder einen Faden durch ein Nadelöhr ziehen kann. Das Besondere: Er sitzt neben einem Menschen, arbeitet mit ihm. Die neue Generation der Roboter wie YuMi  - das ist die Kurzform für „You and Me“ des Mannheimer Unternehmens ABB - ist nicht mehr in Käfigen eingesperrt, sondern arbeitet Seite an Seite mit Menschen. Sie nehmen ihm eintönige oder körperlich schwere Arbeiten ab. Am Ende werden auch die Produkte preiswerter, da dem Unternehmen weniger Lohnkosten entstehen.

Oder der Leichtbauroboter Iiwa der Firma Kuka: Er ist in der Lage, ein Bier auszuschenken. Normalerweise verschraubt er Geschirrspülmaschinen, aber auf der Hannover Messe durfte er mal zeigen, was alles in ihm steckt. Solche Roboter sind so gebaut, dass sie beim Zusammenstoß mit Menschen sofort die Arbeit stoppen. Oft sind sie gepolstert und an allen Stellen abgerundet, damit es nicht zu Verletzungen kommt.

Der Mensch wird ersetzt

Spannend klingt die Roboter-Zukunft und wichtig ist die intelligente Technologie für den Standort Deutschland im Zeitalter Industrie 4.0. Aber was wird aus den vielen Arbeitsplätzen? Eine Studie der Bank IngDiba kommt zu einem besorgniserregenden Ergebnis: „Roboter werden zukünftig verstärkt den Menschen als Arbeitskraft ersetzen oder sich einen Arbeitsplatz mit ihm teilen. 18,3 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland sind innerhalb der nächsten zehn bis zwanzig Jahre durch die „Robotisierung“ bedroht. Besonders betroffen sind Hilfskräfte im Service- und Lagerbereich.

Roboter, wie sie zum Beispiel bei VW eingesetzt werden, kosten zwischen drei und sechs Euro je Stunde – so billig arbeitet kein Mensch. Chancen wiederum ergeben sich für Akademiker und hoch qualifizierte Fachkräfte. Wenn eintönige Arbeiten wegfallen, ist Zeit und Raum für mehr Kreativität. Auf Schulen, Ausbilder und Universitäten kommen neue Herausforderungen zu. 

Fragen B2:

  • Wie arbeiten Roboter in der Produktion heute?
  • Was passiert, wenn ein Roboter mit einem Menschen zusammenstößt?
  • Warum werden die Produkte durch den Einsatz von Robotern preiswerter?
  • Wie viele Arbeitsplätze sind durch Roboter vielleicht bedroht?
  • Welche Chancen ergeben sich aber auch durch Roboter für Akademiker?

Text und Antworten in der Community

Juli 2016

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