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Megatrend „Silver Society“

Sprachniveau A2

Menschen über 50 Jahre mit ihren grauen Haaren – daher der Begriff „Silver Society“ – prägen das Bild der Gesellschaft: Nach offiziellen Berechnungen steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland von fast 44 Jahren im Jahr 2010 auf etwa 50 Jahre im Jahr 2060. 

Im Berufsleben ist diese Gruppe besonders wichtig, denn sie gibt ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Wenn sie in den Ruhestand geht, droht Deutschland ein Mangel an Fachkräften und eine Überalterung. Daher ist diese Gruppe der „noch Arbeitenden“ wichtig: Durch besondere Arbeitszeiten, ergonomische Arbeitsplätze und Qualifizierungen will man sie so lange wie möglich im Job halten.

 Aktive Freizeit und Ehrenämter

Die meisten Deutschen gehen mit 65 oder 67 in den Ruhestand. Die Generation der Menschen in den besten Jahren – Best Ager – ist besonders aktiv. Viele nutzen ihre Freizeit und pflegen Hobbies, reisen und sogar 40 Prozent der Rentner arbeiten ehrenamtlich.

 Und viele arbeiten in Jobs: In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen sogenannten Minijob, in dem man 450 Euro hinzu verdient. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes geben 55 Prozent dieser Rentner an, sich mit dem Geld Extrawünsche zu erfüllen.

 Fragen A2: 

  • Warum heißen die Menschen über 50 „Silver Society”?
  • Was bedeutet Ruhestand?
  • Was ist ein Mini-Job?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Menschen über 50 Jahre mit ihren meist ergrauten Haaren – daher der Begriff Silver Society“ – prägen das Bild der Gesellschaft: Nach offiziellen Berechnungen steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland von fast 44 Jahren im Jahr 2010 auf etwa 50 Jahre im Jahr 2060. 

Im Berufsleben ist diese Gruppe besonders wichtig, denn sie gibt ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Wenn sie in den Ruhestand geht, droht Deutschland ein Mangel an Fachkräften, eine Überalterung und in letzter Konsequenz ein Rückgang der Produktivität. Daher ist diese Gruppe der „noch Arbeitenden“ wichtig: Durch besondere Arbeitszeitregelungen, ergonomische Arbeitsplätze und Qualifizierungen will man sie so lange wie möglich im Job halten.

Aktive Freizeit und Ehrenämter

Die meisten Deutschen gehen mit 65 oder 67 in den Ruhestand, der zunehmend aktiver wird. Das frühere Bild von Rentnern im Schaukelstuhl oder auf der Parkbank stimmt nicht mehr. Die Generation der Menschen in den besten Jahren – Best Ager – ist besonders aktiv und hat eine Menge vor. Viele nutzen ihre Freizeit und pflegen Hobbies, reisen und sogar 40 Prozent der Rentner arbeiten ehrenamtlich.

Und etliche arbeiten in Jobs: In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen sogenannten Minijob, in dem man 450 Euro hinzu verdient, ohne dass die staatliche Rente gekürzt wird. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes geben 55 Prozent dieser Rentner an, sich mit dem Geld Extrawünsche zu erfüllen.

 Fragen B2: 

  • Was bedeutet der Begriff „zum alten Eisen zählen?
  • Was droht Deutschland angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung?
  • In welchem Alter gehen die Berufstätigen meistens in Rente?
  • Was verdient man in einem Mini-Job?
  • Was  machen die Best Ager in ihrer Freizeit?

Text und Antworten in der Community

September 2016

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