0 Finde ich gut

Deutsche Städte, deutsche Dörfer – typisch oder einfach nur deutsch?

Sprachniveau A2

Hamburg, so fand eine Umfrage von Yougov 2013 heraus, ist die attraktivste Stadt Deutschlands. In der Umfrage konnten sich 17 Prozent der Befragten vorstellen, in Hamburg zu leben. Es folgen München mit 15 Prozent und Berlin mit elf Prozent.

Berlin, Hamburg, München und Köln sind Millionenstädte. Hier wohnen mehr als eine Million Einwohner. In Berlin leben die meisten Menschen: Rund 3,5 Millionen. Das kleinste Dorf ganz im Norden hat acht Einwohner und liegt auf einer Mini-Insel, der Hallig Gröde, in der Nordsee.

Wie die Städte entstanden sind

Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert haben sich die größeren Städte in Deutschland gebildet, vor allem an größeren Flüssen. Sie entstanden aus alten römischen Siedlungen wie Köln. Andere wurden um eine Burg oder ein Kloster gebaut wie München oder sie entstanden als größere Siedlungen von Kaufleuten wie Hamburg. Hier siedelten sich auch viele Handwerker an. Es kamen immer mehr Kaufleute hinzu, und so wuchsen die Städte. Und gerade die Kleinstädte – sie haben zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner – sind oft die schönsten.

Die zahlreichen Dörfer in Deutschland sind aus Siedlungen von Bauern entstanden. Schwanfeld im Bundesland Bayern gilt als erste Siedlung Deutschlands. Siedler aus Osteuropa sollen sich hier bereits vor 7.500 Jahren niedergelassen haben.

Frage A2:

  • Welche Stadt ist die attraktivste Stadt in Deutschland? 

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Hamburg, so fand eine Umfrage von Yougov 2013 heraus, ist die attraktivste Stadt Deutschlands. In der Umfrage konnten sich 17 Prozent der Befragten vorstellen, in Hamburg zu leben. Es folgen München mit 15 Prozent und Berlin mit elf Prozent.

Berlin, Hamburg, München und Köln sind Millionenstädte, d. h. hier wohnen mehr als eine Million Einwohner. In Berlin leben die meisten Menschen: Rund 3,5 Millionen. Das kleinste Dorf ganz im Norden hat acht Einwohner und liegt auf einer Mini-Insel, der Hallig Gröde, in der Nordsee.

Von den etwa 4.500 Gemeinden und Gemeindeverbänden sind 30 Prozent Städte und 70 Prozent ländliche Gemeinden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, leben doch 74 Prozent aller Deutschen in Städten.

Wie die Städte entstanden sind

Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert haben sich die größeren Städte in Deutschland gebildet, vor allem an größeren Flüssen. Sie entstanden aus alten römischen Siedlungen wie Köln, wurden um eine Burg oder ein Kloster gebaut wie etwa München oder sie entstanden als größere Siedlungen von Kaufleuten wie Hamburg. Hier siedelten sich auch viele Handwerker an, es kamen immer mehr Kaufleute hinzu, und so wuchsen die Städte, große wie kleine. Und gerade die Kleinstädte – sie haben zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner – sind oft die schönsten mit viel mittelalterlichem Flair und tollen historischen Gebäuden.

Viele Dörfer und Kleinstädte haben die alte Fachwerk-Architektur bewahrt. Es gibt sogar eine Fachwerk-Straße durch Deutschland. Auf rund 3.000 Kilometern reicht sie sich von der Elbmündung im Norden bis zum Bodensee im Süden.

Was also ist typisch für Deutschland? Es ist die Vielfalt der Städte und Dörfer. Denn Deutschland ist erst seit fast 150 Jahren Nationalstaat. Die verschiedenen Regionen standen unter unterschiedlichen Einflüssen und haben jede Stadt besonders geprägt.

Fragen B2: 

  • Welche deutschen Städte sind Millionenstädte? Wie viele Einwohner haben Kleinstädte? 

Text und Antworten in der Community

Februar 2015

Dieser Text ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Möglicherweise unterliegen zusätzliche Inhalte wie Bilder und Videos jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Zudem gilt folgende Regelung für die korrekte Benennung der Urheber und Quelle sowie Übersetzungen.

Jetzt kommentieren