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Nicht kaufen – leihen! Nicht besitzen – nutzen und teilen!

Sprachniveau A2

Wer würde nicht gerne in einer Großstadt wie Berlin einen schönen Garten besitzen und dort Obst und Gemüse anbauen? Unter „Garten teilen“ (www.garten-teilen.de) wird man schnell fündig.

Oder der „Kleiderkreisel“: Hinter dieser Plattform (www.kleiderkreisel.de) steckt die Tauschbörse für Kleidung, Accessoires und Selbstgemachtes. Sie stammt ursprünglich aus Litauen. Hier kann man Klamotten kaufen, verkaufen, tauschen und verschenken.

Das Ganze funktioniert auch mit Büchern wie bei „Bookelo.com“: Das ist eine Art online-Bücherei, und zwar direkt von Leser zu Leser. Über eine Online-Plattform sieht man, welche Bücher von anderen Nutzern in der Umgebung vorhanden sind. Nach diesem Prinzip gibt es weitere Plattformen, über die man Fahrräder, Rasenmäher und vieles mehr tauscht oder teilt.

Shareconomy

Eine Gesellschaft, in der das Teilen von Dingen oder Dienstleistungen im Vordergrund steht, wird neudeutsch als „Shareconomy“ bezeichnet - ein Wort, das aus den englischen Begriffen „share“ = teilen und „economy“ = Wirtschaft gebildet wurde. Dahinter stecken meist private Initiativen, die ihre Dienste kostenlos anbieten.

Bei den Carsharing-Projekten allerdings gibt es auch kommerzielle Anbieter neben reinen Privatanbietern. Hier geht es weniger ums Teilen als ums Mieten.

Professor Harald Heinrichs – er lehrt an der Leuphana Universität Lüneburg  Nachhaltigkeit und Politik - hat in einer Befragung herausgefunden, dass jeder zweite Deutsche bereits Teil der „Shareconomy“ ist. Besonders jüngere Menschen haben die Vorteile einer Ökonomie des Teilens wiederentdeckt und beleben sie dank der Internettechnologie neu.

Fragen A2:

  • Was ist eine Tauschbörse?
  • Auf welchen Plattformen findet man Dinge zum Teilen?
  • Welche Vorteile haben jüngere Menschen wiederentdeckt?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Wer würde nicht gerne in einer Großstadt wie Berlin einen schönen Garten besitzen und dort Obst und Gemüse anbauen? Unter „Garten teilen“ (www.garten-teilen.de) wird man schnell fündig. Auf dieser Webseite finden Anbieter und Suchende einfach zusammen: “Ich suche jemanden für die Mitnutzung meines in diesem Jahr erworbenen Kleingartens an der Grenze Wedding/Reinickendorf …“.

Oder der „Kleiderkreisel“:  Hinter dieser Plattform (www.kleiderkreisel.de) steckt die Tauschbörse für Kleidung, Accessoires und Selbstgemachtes. Sie stammt ursprünglich aus Litauen. Hier kann man Klamotten kaufen, verkaufen, tauschen und verschenken.

Das Ganze funktioniert auch mit Büchern wie auf wie bei „Bookelo.com“: Das ist eine Art online-Bücherei, und zwar direkt von Leser zu Leser. Über eine Online-Plattform sieht man, welche Bücher von anderen Nutzern in der Umgebung vorhanden sind. Nach diesem Prinzip gibt es weitere Plattformen, über die man Fahrräder, Rasenmäher und vieles mehr tauscht oder teilt.

Shareconomy

Eine Gesellschaft, in der das Teilen von Dingen oder Dienstleistungen im Vordergrund steht, wird neudeutsch als „Shareconomy“ bezeichnet - ein Wort, das aus den englischen Begriffen „share“ = teilen und „economy“ = Wirtschaft gebildet wurde. Dahinter stecken meist private Initiativen, die ihre Dienste kostenlos anbieten. Im deutschsprachigen Raum wird auch der Begriff „Kokonsum“ (Abkürzung aus Kollaborativer Konsum) verwendet.

Bei den Carsharing-Projekten allerdings gibt es auch kommerzielle Anbieter neben reinen Privatanbietern. Hier geht es weniger ums Teilen als ums Mieten.

Das Internet und auch die Sozialen Netzwerke bieten eine hervorragende Plattform für Initiativen jeglicher Art. Das Internet selber ist dabei in seiner Grundidee schon auf das Teilen angelegt – denkt man an Wikipedia.

Professor Harald Heinrichs – er lehrt an der Leuphana Universität Lüneburg  Nachhaltigkeit und Politik - hat in einer Befragung herausgefunden, dass jeder zweite Deutsche bereits Teil der „Shareconomy“ ist. Besonders jüngere Menschen haben die Vorteile einer Ökonomie des Teilens wiederentdeckt und beleben sie dank der Internettechnologie neu.

Fragen B2:

  • Was bedeutet "Shareconomy"?
  • Welchen anderen Begriff gibt es dafür auch?
  • Welche Plattform eignet sich besonders gut zum Teilen?
  • Was unterscheidet Carsharing von anderen Angeboten?
  • Wie viele Deutsche gehören schon zur Shareconomy?

Text und Antworten in der Community

Oktober 2015

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