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Kein Fleisch! Warum immer mehr Deutsche Vegetarier werden

Sprachniveau A2

Weltweit soll es eine Milliarde Vegetarier geben, über 350 Millionen davon in Indien. In den Entwicklungsländern ist häufig Armut der Grund, kein Fleisch zu essen. In Industrieländern wie Deutschland zählen vor allem moralische und gesundheitliche Gründe.

Man unterscheidet die Vegetarier – die gar kein Fleisch essen, von den Flexitariern. Diese Menschen essen bewusst wenig Fleisch. Insgesamt wollen laut einer Umfrage 60 Prozent der Deutschen weniger Fleisch konsumieren.

Moralische Gründe: Massentierhaltung, Tiertransporte, Schlachtung

Tausende Hühner in kleinen Käfigen, Hunderte Schweine auf engem Raum, Tiertransporte quer durch Europa ohne Pause und ohne Wasser oder brutale Szenen in den Schlachthöfen – Tierschutz ist ein wichtiger Grund, kein Fleisch mehr zu essen.

Der Umwelt und Gesundheit zuliebe

Die Tiere, die gegessen werden, brauchen viel Futter. Dafür werden vor allem in den Entwicklungsländern große Waldflächen zerstört. Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, werden bis zu 15 m3 Wasser verbraucht, für ein Kilo Getreide nur 0,4 bis 3 m3 Wasser. Die vegetarische Ernährung ist ökologisch und sozial sinnvoller.

Gesundheitsstudien haben gezeigt, dass Vegetarier gesünder leben. Sie haben zum Beispiel tiefere Blutdruckwerte und seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht.

Frage A2:

  • Warum essen die Deutschen kein oder weniger Fleisch?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Weltweit soll es eine Milliarde Vegetarier geben, über 350 Millionen davon in Indien. In den Entwicklungsländern ist häufig Armut der Grund, auf Fleisch zu verzichten. In Industrieländern wie Deutschland sieht das ganz anders aus: Hier zählen vor allem moralische und gesundheitliche Gründe.

Man unterscheidet die Vegetarier – die gar kein Fleisch essen, von den Flexitariern. Diese Menschen essen bewusst wenig Fleisch. Insgesamt zeigt sich laut einer repräsentativen Befragung der Universitäten Göttingen und Hohenheim bei 60 Prozent der Deutschen eine Bereitschaft für einen geringeren Fleischkonsum.

Moralische Gründe: Massentierhaltung, Tiertransporte, Schlachtung

Tausende Hühner in kleinen Käfigen, Hunderte Schweine auf engem Raum, Tiertransporte quer durch Europa ohne Pause und ohne Wasser oder brutale Szenen in den Schlachthöfen – Tierschutz ist ein wichtiger Grund, kein Fleisch mehr zu essen.

Der Umwelt und Gesundheit zuliebe

Die Tiere, die gegessen werden, brauchen viel Futter. Dafür werden vor allem in den Entwicklungsländern große Waldflächen zerstört. Der Vegetarierbund schreibt: „Über zehn Kilo Getreide werden zunächst als Futtermittel benötigt, um nach dem Schlachten daraus ein Kilo Rindfleisch zu erhalten.“  Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, werden bis zu 15 m3 Wasser verbraucht, für ein Kilo Getreide nur 0,4 bis 3 m3 Wasser. Die vegetarische Ernährung ist ökologisch und sozial sinnvoller.

Gesundheitsstudien haben gezeigt, dass Vegetarier gesünder leben, da sie zum Beispiel tiefere Blutdruckwerte haben und seltener unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht leiden.

Fragen B2:

  • Welche Gründen sind für Vegetarier wichtig, kein Fleisch mehr zu essen?
  • Was sind Flexitarier?

Text und Antworten in der Community

Juli 2014

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