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Heiß diskutiert: Verbraucherschutz und TTIP

Sprachniveau A2

Rückstände von Pestiziden in Nahrungsmitteln, Mogelpackungen von Waren, Datenmissbrauch und alles Mögliche, was den Menschen schadet, ist verboten. Dies regeln zahlreiche Gesetze in Deutschland und Europa. So kann man als Verbraucher meistens sicher sein, schadstofffreie Produkte zu bekommen.

Verbraucherschutzorganisationen prangern an

Wenn das mal nicht so ist, wendet man sich an Behörden wie die Lebensmittelüberwachung. Wer sich nicht an die Gesetze hält, muss mit Strafen rechnen und wird öffentlich angeprangert. Die Verbraucherschutzorganisationen wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen, seine Landesorganisationen, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnen vor Produkten. Wenn in einem Schokoriegel Metallteile gefunden wurden, erfahren es die Verbraucher meistens unmittelbar und der Schaden ist für den Hersteller oft groß.

TTIP und die Sorgen auf beiden Seiten des Atlantiks

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA, die Transatlantic Trade and Investment Partnership, wird in allen Umfragen negativ bewertet. 70 Prozent der Befragten beurteilen das Abkommen nachteilig für die Deutschen.

Einige Verbraucherschutzorganisationen wie das Umweltinstitut in München sehen die Gefahr, dass viel mehr mit Gentechnik erzeugte Lebensmittel nach Europa kommen. Auch gibt es Ängste, dass die strengeren Zulassungskriterien für Chemikalien in Gefahr seien. Aber auch die Amerikaner sorgen sich, zum Beispiel um die weniger strengen Zulassungsverfahren der EU für Medikamente.

Fragen A2:

  • Wie ist der Verbraucherschutz geregelt?
  • Was passiert, wenn man sich nicht an die Gesetze für Verbraucher hält?
  • Was ist TTIP?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Rückstände von Pestiziden in Nahrungsmitteln, Mogelpackungen von Waren, Datenmissbrauch oder Weichmacher in Kinderspielzeug und alles Mögliche, was den Menschen schadet, ist verboten. Dies regeln zahlreiche Gesetze in Deutschland und Europa. So kann man als Verbraucher meistens sicher sein, schadstofffreie Produkte zu bekommen.

Verbraucherschutzorganisationen prangern an

Wenn das mal nicht so ist, wendet man sich an Behörden wie die Lebensmittelüberwachung. Wer sich nicht an die Gesetze hält, muss mit Strafen rechnen und wird öffentlich angeprangert. Die Verbraucherschutzorganisationen wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen, seine Landesorganisationen, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnen vor Produkten – und der Name des Herstellers wird genannt. Wenn in einem Schokoriegel Metallteile gefunden wurden, erfahren es die Verbraucher meistens unmittelbar und der Schaden ist für den Hersteller oft groß.

TTIP und die Sorgen auf beiden Seiten des Atlantiks

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA, die Transatlantic Trade and Investment Partnership, wird in allen Umfragen negativ bewertet, etwa im ARD-Deutschlandtrend. 70 Prozent der Befragten beurteilen das Abkommen nachteilig für die Deutschen. Nur 17 Prozent sehen Vorteile wie günstigere Preise.

Einige Verbraucherschutzorganisationen wie das Umweltinstitut in München sehen die Gefahr, dass viel mehr mit Gentechnik erzeugte Lebensmittel nach Europa kommen. Es wird befürchtet, dass das europäische Verbot von Wachstumshormonen bei der Fleischproduktion nicht mehr gilt und die strengeren Zulassungskriterien für Chemikalien in Gefahr seien.

Aber auch die Amerikaner haben Vorbehalte. Sie sorgen sich um die weniger strengen Zulassungsverfahren der Europäischen Union für Medikamente und den geringeren Schutz der Verbraucher in Sachen Finanzgeschäfte. 

Das Thema jedenfalls sorgt Zündstoff – ein Ende der Diskussionen ist nicht in Sicht.

Fragen B2:

  • Was tun Verbraucherschutzorganisationen, wenn Missstände bekannt werden?
  • Welche Länder sind von TTIP betroffen?
  • Wie sehen die Deutschen das Freihandelsabkommen?
  • Was zum Beispiel befürchten die Deutschen?
  • Welche Vorbehalte haben die Amerikaner?

Text und Antworten in der Community

Mai 2016

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