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Deutscher Wein hat eine hohe Qualität

Sprachniveau A2

Die Hänge an den deutschen Flüssen wie Rhein, Mosel, Saar, Ahr und in den Regionen Rheinhessen, Rheingau, Mittelrhein, Baden und Sachsen liegen etwa auf dem 50. Breitengrad oder weiter südlich. 

Was die Trauben hier bekommen: besonders geschützte Stellen in Flussnähe. Sie liegen teilweise steil nach Süden oder Westen, also optimal zur Sonneneinstrahlung. Die Böden speichern im Laufe des Tages Wärme, die sie lange nachdem die Sonne untergegangen ist wieder abgeben. 

Auf den Boden kommt es an

Deutschland hat sehr unterschiedliche Böden. Das prägt den Wein, denn: „Im Boden ist das Gedächtnis der Natur gespeichert.“ Zum Beispiel Schiefer oder Kalk sind Komponenten, die auch im Wein stecken. Deutscher Wein hat eine lange Vegetationszeit und eine eher geringe Sommerhitze, daher weniger Alkohol.

Riesling an erster Stelle

Fast 140 Rebsorten bauen die deutschen Winzer an. Sie produzieren daraus etwa 9 Millionen Hektoliter Weinmost. Weißweine der Sorten Riesling und Müller-Thurgau dominieren. Deutschland erzeugt rund 65 Prozent Weißwein und 35 Prozent Rotwein - Spätburgunder und Dornfelder sind die wichtigsten Rebsorten.

Deutscher Wein wird seit einigen Jahren im Ausland immer beliebter. Besonders die Rieslinge werden auch in Frankreich und Österreich getrunken. Zu verdanken ist dies dem Mut der neuen Winzergeneration, die trockene und mineralische Geschmäcker zulässt und Süße reduziert. 

Weinbau und Tourismus

Im Herbst, wenn die Weinlese in Deutschland beginnt, kommen zahlreiche Touristen in die Weinregionen. Überall gibt es Weinfeste, man kann Weine probieren, beim Ernten mithelfen, Weinkurse besuchen und durch die Weinberge wandern.  

Fragen A2:

  • Wie nennt man Weinbauern auch?
  • Wo wird deutscher Wein immer beliebter?
  • Wie viele Rebsorten bauen deutsche Winzer an?

Sprachniveau B2

Die Hänge an den deutschen Flüssen wie Rhein, Mosel, Saar, Ahr, Nahe und in den Regionen Rheinhessen, Rheingau, Mittelrhein, Baden, Pfalz, Saale-Unstrut und Sachsen liegen etwa um den 50. Breitengrad oder weiter südlich und sind damit bis auf ganz wenige Ausnahmen die nördlichste Weinbauregion der Welt. Was macht die Trauben so besonders?

Was sie hier bekommen: besonders geschützte Stellen in Flussnähe. Sie sind teilweise steil nach Süden oder Westen, also optimal zur Sonneneinstrahlung ausgerichtet. Die Böden speichern im Laufe des Tages Wärme, die sie auch noch weit nach Sonnenuntergang abgeben. Die steilen Talhänge sorgen für einen schnellen Abfluss der kalten Luft. 

Auf den Boden kommt es an

„Die Rebe ist das Sprachrohr des Bodens“, schreibt das Deutsche Weininstitut. Deutschland hat eine sehr unterschiedliche Bodenstruktur je nach Region. Das prägt den Wein, denn: „Im Boden ist das Gedächtnis der Natur gespeichert.“ Wenn der Boden zum Beispiel Schiefer oder Kalk enthält, sind diese Komponenten auch im Wein enthalten. Deutscher Wein hat eine lange Vegetationszeit und eine eher geringe Sommerhitze, daher enthält er nicht so viel Alkohol.

Riesling an erster Stelle

Fast 140 Rebsorten bauen die deutschen Winzer an. Sie erzielen im Durchschnitt etwa 9 Millionen Hektoliter Weinmost. Weißweine der Sorten Riesling und Müller-Thurgau dominieren. Deutschland erzeugt rund 65 Prozent Weißwein und 35 Prozent Rotwein - Spätburgunder und Dornfelder sind die wichtigsten Rebsorten.

Die Anbauflächen im Öko-Weinbau haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht. Schätzungsweise 8.000 Hektar Weinberge werden mittlerweile ökologisch bewirtschaftet, das sind rund 8 Prozent der gesamten Rebfläche

Deutscher Wein wird seit einigen Jahren im Ausland immer beliebter. Besonders die Rieslinge werden auch in Frankreich und Österreich getrunken. Zu verdanken ist dies dem Mut der neuen Winzergeneration, die trockene und mineralische Geschmacksrichtungen zulässt und Süße reduziert. 

Weinbau und Tourismus

Im Herbst, wenn die Weinlese in Deutschland beginnt, kommen zahlreiche Touristen in die Weinregionen. Überall gibt es Weinfeste, man kann Weine probieren, beim Ernten mithelfen, Weinkurse besuchen und durch die Weinberge wandern. Zum Beispiel an der Mosel: Hier steht der steilste Weinberg Europas, der Calmont. Seine Hangneigung beträgt bis zu 60 Grad und er ist gut 290 Meter hoch. Er entstand vor 400 Millionen Jahren in der Erdzeit Devon. 

Fragen B2:

  • Wo wächst der Wein in Deutschland?
  • Was prägt den Wein?
  • Welche Rebsorte wird am meisten angebaut?*
  • Produzieren die deutschen Winzer mehr Weißwein oder mehr Rotwein?
  • Wie viel Rebfläche wird für ökologischen Weinbau genutzt?

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September 2017

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