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Der Wind macht den Strom

Sprachniveau A2

Das Sturmtief namens Niklas hat Ende März 2015 alle Rekorde gebrochen, als es über Deutschland fegte: Die Windkraftanlagen produzierten Strom in dieser Zeit mit über 30 Gigawatt  (30.000 Megawatt - MW) Leistung. Zum Vergleich: Deutschland braucht insgesamt eine elektrische Leistung von rund 60 bis 80 Gigawatt täglich. Doch auch wenn Niklas für Rekorde sorgte, speichern lässt sich die gewonnene Energie (noch) nicht auf Dauer.

Das Prinzip ist einfach und die Energie ist sauber

Sie gehören inzwischen zum vertrauten Bild: 100 bis 200 Meter hohe Türme mit ihren drei Rotoren „fangen“ die Windenergie und treiben über ein Getriebe einen Generator an. Der Rohstoff Wind kostet dabei nichts. Inzwischen werden immer mehr größere Windräder mit einer maximalen Leistung von mehreren Megawatt Strom gebaut.

Bis zum Ende des Jahres 2014 gab es in ganz Deutschland rund 24.900 Windenergieanlagen, die zusammen rund 38.000 MW leisten. Ein großer Teil der Anlagen befindet sich dort, wo am meisten Wind weht – auf dem flachen Land. Immer mehr Anlagen entstehen auf dem Meer in der Nord- und Ostsee - sogenannte  Offshore-Windenergieanlagen.

Allein 2014 sind in Nord- und Ostsee 141 Anlagen mit 523 MW ans Netz gegangen. Mit einer Gesamtleistung von 39.259 MW deckt die Windenergie in Deutschland erstmals 9,7 Prozent des Bruttostromverbrauchs, schreibt das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES.

Windenergie wächst

Aber auch weltweit errichten immer mehr Länder neue Offshore-Windparks. Experten gehen davon aus, dass sich die Windenergie-Leistung von Offshore-Anlagen bis zum Jahr 2020 verfünffachen wird.

Fragen A2:

  • Was produzieren Windkraftanlagen?
  • Was lässt sich noch nicht speichern?
  • Wo entstehen die meisten Windenergie-Anlagen?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Das Sturmtief namens Niklas hat Ende März 2015 alle Rekorde gebrochen, als es über Deutschland fegte: Die Windkraftanlagen produzierten Strom in dieser Zeit mit über 30 Gigawatt  (30.000 Megawatt - MW) Leistung. Zum Vergleich: Deutschland braucht insgesamt eine elektrische Leistung von rund 60 bis 80 Gigawatt täglich.

Doch auch wenn Niklas für Rekorde sorgte, speichern lässt sich die gewonnene Energie (noch) nicht auf Dauer. Allerdings arbeiten Forscher und Ingenieure mit Hochdruck daran. Im Norden Deutschlands, im Bundesland Brandenburg, gibt es zum Beispiel eine Versuchsanlage, in der überschüssiger Strom aus dem Windpark dazu genutzt wird, Wasser in Wasser- und Sauerstoff aufzuspalten. Wasserstoff lässt sich speichern und kann dann nach Bedarf verbrannt und wieder zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet werden.

Das Prinzip ist einfach und die Energie ist sauber

Sie gehören inzwischen zum vertrauten Bild: 100 bis 200 Meter hohe Türme mit ihren drei Rotoren „fangen“ die Windenergie und treiben über ein Getriebe einen Generator an. Der Rohstoff Wind kostet dabei nichts. Inzwischen werden immer mehr größere Windräder mit einer maximalen Leistung von mehreren Megawatt Strom gebaut. Bis zum Ende des Jahres 2014 gab es deutschlandweit circa 24.900 Windenergieanlagen, die zusammen auf eine Leistung von rund 38.000 MW kommen.

Ein großer Teil der Windkraftanlagen  befindet sich dort, wo am meisten Wind weht – auf dem flachen Land und auf dem offenen Meer der Nord- und Ostsee - in sogenannten  Offshore-Windenergieanlagen. Allein 2014 sind in Nord- und Ostsee 141 Anlagen mit 523 MW ans Netz gegangen. Mit einer Gesamtleistung von 39.259 MW deckt die Windenergie in Deutschland erstmals 9,7 Prozent des Bruttostromverbrauchs, schreibt das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES.

Windenergie wächst

Aber auch weltweit errichten immer mehr Länder neue Offshore-Windparks. Experten gehen davon aus, dass sich die Windenergie-Leistung von Offshore-Anlagen bis zum Jahr 2020 verfünffachen wird. Das britische Marktforschungsunternehmen Globaldata hat ermittelt, dass die Offshore-Windenergie im Jahr 2020 zum größten Marktsegment im Bereich der erneuerbaren Energien aufsteigt. Eine bedeutende Rolle spielen Rolle dabei die Länder Großbritannien, Deutschland und auch China.

Fragen B2:

  • Welches Wetter hat im März 2015 besonders viel Wind gebracht?
  • Was fangen die hohen Türme mit den Rotoren ein?
  • Wie viel Strom braucht Deutschland täglich?
  • Wo weht am meisten Wind?
  • Was kostet der Rohstoff Wind?

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August 2015

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