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Kultursymposium Weimar: Die Route wird neu berechnet

Das Kultursymposium Weimar ist eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen aus aller Welt diskutiert werden.

Wechselnde Themen werden in einem interdisziplinären Programm aus Vorträgen, Diskussionen, partizipativen Formaten und künstlerischen Interventionen aus vielen unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Für drei Tage kommen auf dem Kultursymposium Weimar jeweils mehr als 300 Teilnehmende aus der ganzen Welt zusammen, darunter Vertreter/-innen von Wissenschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft, Journalismus und Publizistik. Das Kultursymposium Weimar fand erstmals 2016 zum Thema „Teilen und Tauschen“ statt. Die zweite Ausgabe vom 19. bis zum 21. Juni 2019 trägt den Titel „Die Route wird neu berechnet“.

Kulturprogramm

Ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Austellungen, Konzerten und Performances ergänzt die diskursiven Veranstaltungen. Im Vorfeld des Kultursymposiums Weimar finden zudem an zahlreichen Goethe-Instituten rund um den Globus begleitende Veranstaltungen statt. Kulturelle Traditionen, lokale Initiativen, künstlerische Adaptionen und wissenschaftliche Zugänge bereichern das Kultursymposium in Weimar um neue Impulse und Stimmen.

Auftakt des Kultursymposiums Weimar 2019 bildet die Eröffnungsveranstaltung am 19. Juni ab 17 Uhr in der Weimarhalle (Akkreditierung ab 16 Uhr möglich). Mit einem gemeinsamen Abschlusspanel endet die Veranstaltung am 21. Juni gegen 16:30 Uhr auf dem E-Werk. 



Speaker

  • Mari Matsutoya Mari Matsutoya
  • Pierre Fautrel Pierre Fautrel
  • Nanjira Sambuli Nanjira Sambuli

Künstlerin | Japan/Großbritannien

Mari Matsutoya studierte Deutsche Literatur am King's College in London sowie Bildende Künste und Sound Studies an der Universität der Künste in Berlin. Ihr Fokus liegt auf der Sprache als Spiegel der Realität sowie der Stimme als Ausdrucksmedium und soziales Instrument. 2016 initiierte sie das Kunstprojekt Still Be Here, das die Dynamiken zwischen dem japanischen digitalen Popidol Hatsune Miku und seinen Fans untersucht.

Mitbegründer des Künstlerkollektivs Obvious | Frankreich

Pierre Fautrel ist einer der Mitbegründer des Künstlerkollektivs Obvious, das er zusammen mit seinen Jugendfreunden Hugo Caselles-Dupré und Gauthier Vernier gegründet hat. Obvious erschafft Gemälde mithilfe künstlicher Intelligenz. Mit seiner Arbeit stellt das Kollektiv die Frage nach der Rolle des Künstlers im kreativen Schaffensprozess – und nach der Kreativität von Algorithmen.

Politologin und Aktivistin (World Wide Web Foundation) | Kenia

Die Konsequenzen von Informations- und Kommunikationstechnologie für Führungsstrukturen, Innovation, unternehmerisches Handeln sowie Gesellschaft und Kultur sind die Arbeitsthemen der Wissenschaftlerin, Politikexpertin und Aktivistin Nanjira Sambuli. Ihr Hauptaugenmerk gilt dabei geschlechtsspezifischen Aspekten. Aktuell leitet Sambuli die politischen Kampagnen der World Wide Web Foundation zur Förderung der digitalen Gleichberechtigung.


Juni 2019

Kommentare

Edd Segovia
13. Juni 2019

Die westliche Welt ist so pesimistisch geworden , man spricht vom Krieg immerwieder - das ist die Folge von einer Ideologie diktiert von den Londoner & Wallstreet Eliten . Doch wir koennen die ueberwinden : es genuegt durch die Wahrheit die imperiale britisch-USA Weltherrschat-Kultur zu entbloessen : GEHEN WIR UND BEHAUPTEN WIR UNS UEBERALL GEGEN DIE FAKE NEWS !! ( unsere Zukunft verlangt die Washington-Londoner Morast zu drainieren )

Friedrich T. KROPP
12. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
Für alles was Sie unternehmen um die globalen Probleme der Menschen in der Zukunft zu beleuchten und Wege nach Lösungen zu suchen, kann ich Sie nur beglückwünschen.
Die Menschheit hat über millionen von Jahren gezeigt, dass sie in der Lage ist alle Herausforderungen zu meistern. Ich bin kein Pessimist, aber eins was die Erdbefölkerung nicht in den Griff bekommt ist ein globaler Frieden auf unserem Planeten. Dies ist das grösste Problem an dem wir arbeiten müssen. Es ist zu hoffen, dass in der Zukunft alle auf dieser Erde, wie man so schön sagt, zun gesunden Menschenverstand zurückfinden. Es betrifft Alle, angefangen von der Geburt an.
Bleiben wir optimisten und arbeiten wir in die Richtung für eine zukünftige, bessere Humanität.
Gez. Friedrich T. KROPP

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