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Weihnachtspostämter in Deutschland

In Deutschlands Weihnachtspostämtern kommen jährlich etwa eine halbe Million Wunschzettel aus der ganzen Welt an. Eine Auswahl besonderer Adressen.

Die Pioniere: Himmelsthür

Im Postamt von Himmelsthür wurde 1967 das erste Weihnachtspostamt Deutschlands eingerichtet. Himmelsthür ist ein Stadtteil der niedersächsischen Stadt Hildesheim. Mit dem Himmelsthürer Weihnachtsstempel entwertete Sonderbriefmarken sind weltweit heißbegehrte Sammlerobjekte für Philatelisten.

An den Weihnachtsmann in Himmelsthür, 31137 Hildesheim

International: Engelskirchen

Aus rund 60 Nationen, etwa Australien, Brasilien, Uganda, Japan oder Chile, kommen die Wunschzettel beim Christkind im nordrhein-westfälischen Engelskirchen an. Mit bis zu 140.000 Briefen ist es eine der bekanntesten Weihnachtspostadressen bei Jung – und Alt. Die älteste Absenderin bisher war 99 Jahre alt.

An das Christkind, 51777 Engelskirchen

Polyglott: Himmelpfort

Die Wunschzettelflut – 300.000 Einsendungen im Jahr 2013 – wird in der Brandenburger Weihnachtspostfiliale in 17 Sprachen bearbeitet.

An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort

Video: 30 Jahre Weihnachtspost Himmelpfort (2014)

Persönlich: Himmelstadt

Seit 1986 ist Himmelstadt offiziell eines von sieben Weihnachtspostämtern in Deutschland und das einzige in Bayern. Leiterin Rosemarie Schotte versucht auch bei 70.000 Einsendungen pro Saison kleine persönliche Antworten auf die vielen Weihnachtswünsche zu finden.

An das Christkind, Kirchplatz 3, 97267 Himmelstadt

Post aus Fernost: Himmelreich

Den überirdischen Namen erhielt das niedersächsische Dorf Himmelreich einer Legende nach, weil Reisende auf dem beschwerlichen Weg von Bremen nach Hannover in der kleinen Ansiedlung mit Poststation „das Himmelreich“ vermuteten. Die Adresse ist heute besonders beliebt bei chinesischen Kindern.

An den Weihnachtsmann in Himmelreich, 31535 Neustadt am Rübenberge

Werbegag: St. Nikolaus

Eine pharmazeutische Firma aus Weil am Rhein kam in den 1960er-Jahren auf die Idee, ihre Weihnachtssendungen in der saarländischen Gemeinde St. Nikolaus abstempeln zu lassen. Aus dem Werbegag wurde eine Institution, die heute noch im Alten Schulhaus von St. Nikolaus für die kindliche Weihnachtspost zuständig ist.

An den Nikolaus, 66352 St. Nikolaus

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Deutschland.de publiziert.

Dezember 2017

Kommentare

VALENTINA
20. Dezember 2017

NICHT NUR SUPER, SONDER AUCH TOLL! :)

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