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Ausstellung: Günter Grass - Begegnungen

Beginn:

08. Dezember 2018

Ende:

04. März 2018

Veranstaltungsart:
  • Sonstige Termine
  • Kulturelles Event
Organisation:

Goethe-Institut Lissabon

Veranstaltungsort:

Portimão Museu do Portimão
, Zona Ribeirinha
 8500 – 607 Portimão


Portugal

Portugal

Ausstellung Günter Grass: Begegnungen

08.12.2017 – 04.03.2018
Portimão
Museu do Portimão
,
Zona Ribeirinha

8500 – 607 Portimão


Aquarelle, Radierungen und Plastiken

Am 8. Dezember um 16:00 Uhr eröffnet im Museu de Portimão die Ausstellung Begegnungen mit Kunstwerken des deutschen Nobelpreisträgers Günter Grass.

Die Beziehungen von Günter Grass zu Portugal sind vielfältig. In der Abgeschiedenheit des Landes an der Atlantikküste fand er seit Mitte der 1980er-Jahre in seinem Domizil die Ruhe, die er in Deutschland häufig vermisste. Hier konnte er intensiv an neuen Texten, Bildern oder Plastiken arbeiten oder einfach nur „konzentriert nichts tun“ und die Sonne, die Landschaft und die kulinarischen Spezialitäten Portugals genießen. Fundstücke wie Muscheln, Federn und Steine von den Stränden der Algarve fanden Eingang in sein Werk, wie diese Ausstellung eindrucksvoll zeigt.

Günter Grass bereicherte das portugiesische Kulturleben auch aktiv durch Ausstellungen oder Lesungen. Mit dem portugiesischen Schriftsteller José Saramago, der ein Jahr vor ihm den Literaturnobelpreis erhielt, verband ihn eine langjährige Freundschaft.

Gegen Ende seines Lebens bedauerte Grass, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nach Portugal reisen konnte. In seinem letzten Buch „Vonne Endlichkait“ schreibt er: „Ach, mein verlorenes Portugal, wie fehlt mir // Deine südwestliche Küste.“

Die Ausstellung ist ein Projekt des Goethe-Instituts Portugal in Zusammenarbeit mit der Günter und Ute Grass-Stiftung, dem Günter Grass-Haus, dem Museum von Portimão, der Stadt von Portimão, und wird unterstützt von der Deutschen Botschaft in Lissabon, der Bartholomäusbrüderschaft der Deutschen in Lissabon und Niepoort.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Goethe-Instituts