3 Finde ich gut

Bildergalerie „Mach’ Menschenrechte sichtbar – Leave No One Behind!“

„Leave No One Behind“ („niemanden zurücklassen“), der Leitgedanke der Agenda 2030, ist eine Aufforderung, allen Menschen wirtschaftliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen und dabei die planetaren Grenzen einzuhalten. Nur so kann das Potential der Agenda 2030 vollständig ausgeschöpft werden.

Bei einem Fotowettbewerb der GIZ anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte 2016 gab es über 100 Einsendungen aus fast 40 Ländern. In unserer Bildergalerie können Sie sich die bestplatzierten Bilder ansehen und sich zu einem eigenen Agenda-2030-Foto inspirieren lassen!

  • Berufsbildung kennt keine Ausgrenzung – Foto (c) GIZ/Michael Paulo

    Berufsbildung kennt keine Ausgrenzung

    In Pakistan haben Transgender-Menschen einen schweren Stand. Häufig sind sie von Bildung und Arbeit ausgeschlossen. In Lahore nimmt nun erstmals eine Berufsschule Schülerinnen und Schüler jeglicher sexueller Identität und Orientierung an. Arshii (Foto) erhielt damit die Möglichkeit, den Schneiderberuf zu erlernen. 

    Foto (c) GIZ/Michael Paulo

  • Arbeitendes Kind auf Müllkippe – Foto (c) GIZ/Klaus Ackermann

    Arbeitendes Kind auf Müllkippe

    Mehr als 260 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit besuchen keine Schule – Chancen auf eine bessere Zukunft bleiben ihnen damit verwehrt. Damit Szenen wie das eines arbeitenden Kindes auf einer Müllkippe in Maputo, Mosambik, bald der Vergangenheit angehören, brauchen junge Menschen Zugang zu ihren Rechten, Schutz und Perspektiven.

    Foto (c) GIZ/Klaus Ackermann

  • Enthusiasm for Education – Foto (c) GIZ/Shakoor Zeerak

    Enthusiasm for Education

    Ihr Klassenzimmer ist eine Halde – und doch hält das die Kinder in der Provinz Takhar, Afghanistan, nicht davon ab, fleißig zu lernen. Denn Bildung ist der Schlüssel für ein besseres Leben und trägt zur Entwicklung des Landes bei.

    Foto (c) GIZ/Shakoor Zeerak

  • Children out at sea – Foto (c) GIZ/Vilisi Naivalulevu

    Children out at sea

    Die Trobriand-Inseln, Papua-Neuguinea sind durch den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Der Zugang zu natürlichen Ressourcen wie fruchtbarem Boden und Wasser ist knapp. Die Bewohnerinnen und Bewohner dort leben überwiegend vom Fischfang. Mit den dafür benötigten traditionellen Dugout-Kanus, dem wichtigsten Fortbewegungsmittel auf den Inseln, können schon Sechsjährige umgehen.

    Foto (c) GIZ/Vilisi Naivalulevu

  • Ikone – Foto (c) GIZ/Pierre Ellßel

    Ikone

    Das Bild zeigt eine verwitwete äthiopische Bäuerin in der Region Arsi in ihrem Weizenfeld. Die Arbeit auf dem Feld ist hart, die Erträge oft gering. Um die Lebensbedingungen von Kleinbäuerinnen und -bauern zu verbessern, werden auf Feldern wie dem der Bäuerin neue nachhaltige Landwirtschaftsmethoden getestet

    Foto (c) GIZ/Pierre Ellßel

  • Woman embracing her child – Foto (c) GIZ/Hakim Alipoor

    Woman embracing her child

    Frauen und Mädchen sind häufig am meisten von Konflikten betroffen. In Afghanistan wurden Frauen von den Taliban gezwungen, in der Öffentlichkeit eine Burka zu tragen und von vielen Lebensbereichen wie z. B. Arbeit und Schule ausgeschlossen. Auch heute noch beeinflusst der islamische Fundamentalismus das Leben afghanischer Frauen stark. Bildung ist der Schlüssel zur Verwirklichung ihrer Rechte, ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Teilhabe und zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens!

    Foto (c) GIZ/Hakim Alipoor

  • To fly a kite, to dream a life – Foto (c) GIZ/Joy Bailey

    To fly a kite, to dream a life

    Das Foto zeigt Jugendliche in Bangladesch, die mangels anderer Möglichkeiten eine Müllhalde zum Drachensteigen nutzen. Der Drachen dient dabei als Symbol für Leben und Hoffnung – und als Möglichkeit, die Last des Slum-Lebens für eine kurze Zeit zu vergessen. Die GIZ arbeitet daran, die Lebensumstände der Menschen in ihren Partnerländern zu verbessern, sodass Kinder ihr Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung wahrnehmen können.

    Foto (c) GIZ/Joy Bailey

  • Think globally – separate locally – Foto (c) GIZ/Moritz von Hohenthal

    Think globally – separate locally

    Die auf dem Foto zu sehenden Glasscherben und der NATO-Draht trennen einen Schrottplatz in Tuléar, Madagaskar, von einem umliegenden Wohngebiet. Wirkt das Bild auf den ersten Blick noch ästhetisch, wandelt sich diese Wahrnehmung vor dem Hintergrund, dass den Bewohnerinnen und Bewohnern einer der ärmsten Regionen der Welt auf diese Weise der „Zutritt“ zu den Hinterlassenschaften der sogenannten ersten Welt verwehrt werden soll.

    Foto (c) GIZ/Moritz von Hohenthal

  • They are left behind. Are human rights exhausted in some corners of the universe? – Foto (c) GIZ/Aziz Khan

    They are left behind. Are human rights exhausted in some corners of the universe?

    Die auf dem Foto zu sehenden Kinder stammen aus einem abgelegenen Dorf in Belutschistan, Pakistan und haben noch nie die Schule besucht. Sie sind sichtlich von Armut gezeichnet und holen ihr Wasser aus derselben Wasserscheide, aus der auch Tiere trinken. Diese und somit auch das Überleben der Kinder wird allein durch Regenwasser gesichert. Werden diese Menschen zurückgelassen, wird es nie zu einer nachhaltigen Entwicklung kommen.

    Foto (c) GIZ/Aziz Khan

  • Langer Weg – Foto (c) GIZ/Mónica Puma

    Langer Weg

    Das auf der Amanti-Insel im Titicacasee in Peru lebende Mädchen und ihr vierbeiniger Gefährte teilen dasselbe Schicksal. Dabei muss immer wieder betont werden, dass Kinder ein Recht auf Erholung, Spiel und auf einen angemessenen Lebensstandard haben.

    Foto (c) GIZ/Mónica Puma

  • Wird hier jemand zurückgelassen? – Foto (c) GIZ/Kai Schmidt

    Wird hier jemand zurückgelassen?

    Guinea zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der nationalen Armutsgrenze. Die Kinder achten beim Spielen darauf, dass niemand zurückgelassen wird, jedoch werden viele von ihnen selbst zurückgelassen, da ihnen der Zugang zu einer Schulbildung verwehrt wird. So wurden die MDGs, u. a. „Primarschulbildung für alle“, bis 2015 nicht erreicht. Wir dürfen uns nicht erst dann um sie kümmern, wenn es zu spät ist, sondern müssen so früh wie möglich dafür sorgen, dass sie erst gar nicht in verloren gehen. Lasst niemanden zurück!

    Foto (c) GIZ/Kai Schmidt

  • Bildung für alle – Foto (c) GIZ/Nadine Seiler

    Bildung für alle

    Die Analphabetenrate ist in Burkina Faso mit über 71 Prozent eine der höchsten der Welt. Die gute Nachricht ist: Mehr und mehr Kinder besuchen heute die Schule. Die schlechte Nachricht: hoffnungslos überfüllte Klassen, ein Mangel an Lernmaterialien, häufiger Unterrichtsausfall. Auch außerhalb der Schulen setzen sich die schwierigen Lernbedingungen fort. Den beiden Mädchen Ewa und Naseera bleibt nichts anderes übrig als trotz Staubwolken, glühender Hitze und Lärm eines Marktes in Ouagadougou ihre Hausaufgaben zu erledigen. Inspiration und Mahnung zugleich. Mahnung, dass der Weg zum gleichberechtigten Zugang zu Bildung für alle tatsächlich noch ein weiter ist.

    Foto (c) GIZ/Nadine Seiler

  • Trugschluss – Foto (c) GIZ/Juliane Weymann

    Trugschluss

    Die malerisch wirkende Kulisse birgt etwas Trügerisches. Da die liberianische Hauptstadt Monrovia von Sümpfen umgeben ist, zwingt der Platzmangel die Menschen dazu, ihre Häuser auf diesem unwegsamen Untergrund zu errichten. Das Wasser ist ein Brutplatz für Malariamücken, Keime und andere Krankheiten. Zudem können die Menschen in der Regenzeit jederzeit ihr Haus verlieren und stehen in weiter räumlicher Distanz zu Brauch- und Trinkwasser. Aber einen Plan B haben sie nicht.

    Foto (c) GIZ/Juliane Weymann

August 2017

Jetzt kommentieren