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Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    Als Kind einer tunesischen Gastarbeiterfamilie in Deutschland fühle ich mich beiden Ländern zugehörig: in Deutschland studiere ich Informatik an der Universität Köln und gehe häufig in den tunesischen Kulturverein. In den Ferien besuche ich mit meinen Eltern meine Verwandte und Freund/innen in Tunis.

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    Während meines Studiums engagiere ich mich in einer deutsch-tunesischen Studierendengruppe, die sich für eine gelungene Integration von tunesischen Student/innen an deutschen Universitäten einsetzt. 2011 verändert sich mein Leben durch den Arabischen Frühling, dessen Ereignisse ich über soziale Medien verfolge.

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    Unsere Studierendengruppe ist begeistert von der Aufbruchsstimmung des arabischen Frühlings und veranstaltet Informationsrunden und Diskussionsabende darüber an meiner Universität. Nach einiger Zeit reichte uns dies jedoch nicht mehr – wir wollen den gesellschaftlichen Umschwung Tunesiens mitgestalten und nicht nur von außen kommentieren.

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    In meiner Studierendengruppe steckt viel Potenzial: alle Mitglieder sind Expert/innen unterschiedlicher Themen. Uns vereint der gemeinsame Wunsch nach einem friedlichen, demokratischen und offenen Tunesien. Wir beschließen, eine gemeinsame Wissensplattform zwischen Deutschland und Tunesien aufzubauen.

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    Als Teil der Wissensplattform sollen „Hackathons“, das heißt organisiertes Brainstorming zu einem bestimmten Problem, organisiert werden. Ich hoffe, dass dadurch Expert/innen aus Deutschland und Tunesien zusammengebracht werden – und so Lösungsansätze für aktuelle Themen in Tunesien entstehen.

  • Zohra und der Hackathon: Diasporakooperation im gemeinnützigen Bereich

    Die durch den „Hackathon“ entwickelten Lösungsansätze sollen als Basis für Pilotprojekte in Tunesien dienen. Durch meine Kontakte zu verschiedenen Migrantenorganisationen in Deutschland habe ich vom Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM), eine Arbeitsgemeinschaft der GIZ und der Bundesagentur für Arbeit, erfahren. Hierbei werden durch die Beratung von Diasporagruppen, Netzwerktreffen und finanzielle Zuschüsse unterstützt. Eine Chance für unsere Gruppe?

Wir bedanken uns beim GIZ-Sektorvorhaben  Migration und Entwicklung, dass sie uns die Migrationsgeschichten zur Nutzung zur Verfügung gestellt haben. Auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) können Sie diese als PDF herunterladen.

Download: Geschichten über Migration und Entwicklung

Dort finden Sie auch eine Auswahl von Links auf Dokumente und Webseiten mit weiterführenden Informationen zum Thema Migration.

BMZ: Migration – Dokumente und Links

Juni 2017

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