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2. Preis Praxisprojekt Nachhaltigkeit: Urban Agriculture in Indien

Lesen Sie nachfolgend die Zukunftsszenarien der Gruppe „Nagri-Agri“ zum Thema Urban Agriculture in Indien.

von Anjali Sinha (Indien) und Dilip Kumbham (Indien)

Trendszenario für Indien 2033: „Kein Erwachen aus dem Schlaf“

Radio Jockey (RJ): Guten Morgen, Mumbai! Hier spricht Prabha und ich grüße alle Einwohner von Mumbai! Heute ist Freitag, der 25. Oktober 2030 und hier sind die Lokalnachrichten um 11 Uhr. Als erstes eine Meldung aus dem Gesundheitswesen: Eine Studie hat ergeben, dass durchschnittlich 70% aller Schulkinder in Mumbai eine Brille tragen. Zu Gast im Studio ist Dr. Nayan Sukh vom Jagjivan-Krankenhaus. Herzlich willkommen. Herr Dr. Sukh, können Sie uns erklären, warum 70% aller Kinder in Mumbai unter Sehschwächen leiden?

Doktor Sukh: Ja, das liegt an der schlechten Ernährung der Kinder. Die Kinder in Mumbai essen statt frischer Lebensmittel hauptsächlich Fast Food und industriell verarbeitete Lebensmittel. Die Kinder essen Obst und Gemüse nicht gerne und selbst die Mittelklasse kann sie sich im Allgemeinen gar nicht mehr leisten. Die Armen leiden am meisten, aber selbst denjenigen, die sich die frischen Lebensmittel leisten können, geht es nicht viel besser, denn die Erzeugnisse sind zumeist stark mit Pestiziden belastet. Frische Lebensmittel sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und dürfen nicht vernachlässigt werden. Hätten wir die gleichen Fortschritte gemacht wie Mangalore, dann läge die Sache heute anders!“

RJ Prabha: Danke sehr, Dr. Sukh. Das war Dr. Nayan Sukh, der auf die Bedeutung von frischen Lebensmitteln in einer gesunden Ernährung hingewiesen hat. Nun zu den Schlagzeilen des Tages:

Die Bewohner der Nayal Dockyard Civilian Housing-Siedlung protestieren heute gegen die Entsorgung von Hausmüll auf der Kompostanlage in der Kanjur Marg. Unsere Korrespondentin Jyoti spricht gerade vor Ort mit den Anwohnern.

Korrespondentin Jyoti: Guten Morgen, Prabha und einen guten Morgen auch allen Hörern! Prabha, die Situation hier ist alles andere als gut. Die Anwohner sind empört. Wir fragen jetzt Shoba, eine der Anwohnerinnen: Wogegen protestieren Sie?

Shoba: Wir wehren uns gegen das Vorgehen, Hausmüll für 45 Tage in der Anlage zu verkippen und ihn dann in Kompost umzuwandeln. Wir verlangen, dass die Gemeindebehörde der Stadt Mumbai wieder die alte Vorgehensweise weiterführt, nämlich den Müll gleich auf die Müllhalde zu bringen.

Korrespondentin Jyoti: Aber wo gibt es noch Platz für Müllhalden? Die Stadt hat sich entwickelt und kann sich nicht mehr weiter ausdehnen!

Shoba: Das wissen wir auch nicht. Die Verwaltung muss eben Land finden. Das ist nicht mein Problem. Der Gestank ist für uns ein Ärgernis. Wir können morgens und abends nicht vor die Tür treten. Das ist eine ideale Brutstätte für Mücken, die tödliche Krankheiten verbreiten.

RJ Prabha: Danke, Jyoti. Zu Gast in unserem Studio ist Professor Dikshit, Experte in Sachen Umweltmanagement. Guten Morgen, Herr Professor. Warum passiert so etwas in unserer Stadt?

Prof. Dikshith: Dieses Problem war vorherzusehen. Als Stadt haben wir uns nie mit der Bedeutung der Abfallwirtschaft beschäftigt und heute kann die Situation nicht mehr rückgängig gemacht werden. Wir müssten einen integrierten Ansatz gegenüber den Problemen des Umweltschutzes verfolgen. Diese Kompostanlage wurde vor Jahren mit dem Ziel eingerichtet, den abbaufähigen Hausmüll der Stadt aufzunehmen. Es gibt aber in Mumbai keinerlei Landwirtschaft und die Kommune darf den Kompost nicht nach außerhalb verkaufen. Die Kompostanlage hat keinerlei Finanzmittel mehr und ist heute zu einer reinen Mülldeponie geworden. Es gibt keinen politischen Willen, daran etwas zu ändern. Die derzeitige Regierung legt die Lage der vorherigen zur Last.

RJ Prabha: Wäre denn urbane Landwirtschaft in Mumbai noch praktikabel?

Prof. Dikshith: Durch die rasante Entwicklung der letzten vier Jahrzehnte wurde Indien zu einer Supermacht der Technologie und Herstellung, und Mumbai war der Mittelpunkt dieser Entwicklung. Mumbai hat sich eher damit beschäftigt, seine Industrie zu entwickeln und hat dabei Betonwüsten geschaffen. Nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen wurden nicht ergriffen. Die städtische Landwirtschaft und die Abfallwirtschaft wurden total vernachlässigt.

RJ Prabha: Danke, Herr Professor. Nun zu den nächsten Nachrichten. Die Lebensmittelpreise haben eine neue Höchstmarke erreicht. Wir wollen sehen, wie der normale Konsument davon betroffen ist. Unsere Korrespondentin Rupa ist auf dem Gemüsemarkt von Vashi. Hallo, Rupa!

Korrespondentin Rupa: Hallo, Prabha! Auf dem Markt ist viel los, wie üblich. Ich versuche einmal, mit einem der Kunden hier zu sprechen. Guten Tag, haben Sie vielleicht einen Moment Zeit? Was sagen Sie zu den steigenden Preisen?

Kunde: Ich bin hier, um meinen wöchentlichen Obst- und Gemüseeinkauf zu erledigen. Um die Preissteigerungen auszugleichen, muss ich meine Restaurantbesuche und Trips am Wochenende einschränken. Wenn ich als durchschnittlicher Mittelklassekonsument schon so betroffen bin, weiß ich wirklich nicht, wie die Armen noch zurechtkommen sollen. Wir müssen etwas tun, das kann so nicht weitergehen.

RJ Prabha: Danke, Rupa. Uns liegt außerdem die Nachricht vor, dass ein Verfahren gegen einen örtlichen Zwischenhändler für Lebensmittel wegen Nahrungsmittelhortens eingeleitet wurde. Es wird auch berichtet, dass er Verbindungen zur Mafia hat und von der kriminellen Unterwelt unterstützt wird. Der Zwischenhändler ist nun live bei uns im Radio. Herr Ravan, sagen Sie uns doch bitte zuerst, warum wir Zwischenhändler brauchen, die den Lebensmittelmarkt kontrollieren.

Zwischenhändler Ravan: Die Bauern produzieren die Lebensmittel und bringen sie auf die örtlichen Märkte. Wir kaufen sie ihnen ab, lagern sie und transportieren sie zu den verschiedenen Stadtteilmärkten in der Stadt.

RJ Prabha: Aber Ihnen wird vorgeworfen, dass Sie Lebensmittel horten. Die Preise, die die Kunden zahlen müssen, erreichen die Bauern nicht.

Zwischenhändler Ravan: Diese Vorwürfe sind politisch motiviert, das geht jedes Jahr so, wenn Wahlen anstehen. Die Immobilien- und Benzinpreise sind in Mumbai sehr hoch. Das schlägt sich auf die Lebensmittelpreise nieder, weil Lagerung und Transport mit berechnet werden.

RJ Prabha: Manche Experten sagen, die Zwischenhändler schaffen durch das Horten von Lebensmitteln eine verzerrte Nachfrage, die zu den plötzlichen Preissteigerungen führt.

Zwischenhändler Ravan: Die sollen mal meine Arbeit machen und dann sagen, was richtig und was falsch ist.

RJ Prabha: Also stimmt es, dass es das Horten gibt?

Zwischenhändler Ravan: Ich möchte jetzt nichts mehr sagen. Mumbai funktioniert nun mal so.  RJ Prabha: Das war Ravan, der die Anschuldigungen gegen ihn entschieden bestreitet. Jetzt wollen wir darüber mit Adin sprechen, einem Lebensmittelexperten. Hallo, Adin, was halten Sie von den steigenden Preisen und was sollten wir dagegen tun?

Lebensmittelexperte Adin: Hallo. Die Lebensmittelpreise sind in Mumbai über die letzten Jahrzehnte stetig angestiegen. Egal welches Produkt, die Preise sind durchweg stark gestiegen. Wir haben versucht, das Problem durch industriell verarbeitete Lebensmittel und durch Lebensmittelunterstützung für die Armen in der Stadt zu lösen. Bei beiden Ansätzen gab es Probleme mit der Umsetzung. Wir sollten uns auf die städtische Landwirtschaft konzentrieren, so wie es Mangalore getan hat.

RJ Prabha: Danke, Adin. Mangalore ist zu einem Topthema in dieser Diskussion geworden, und das nicht nur hier in Indien, sondern weltweit. Zum Abschluss der Morgennachrichten möchte ich Sie gerne daran erinnern, dass der Besuch des US-amerikanischen Präsidenten in der HPS-Schule in Mangalore heute live übertragen wird. Vergessen Sie nicht, um 18.00 heute wieder Radio Mumbai einzuschalten. Bis dahin, bleiben Sie bei uns, bleiben Sie in Bewegung. Von Radio Mumbai – Ihr RJ Prabha.

Zielszenario für Indien 2033: „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“

Radio Jockey (RJ): Guten Abend, Mumbai! Hier ist Ihr Radio Jockey Nidhi und ich bringe Ihnen die Live-Übertragung des Besuchs des amerikanischen Präsidenten an der HPS-Schule in Mangalore. Der Präsident hat gerade mit seiner Eröffnungsansprache begonnen:

Amerikanischer Präsident: …. ist die größte Sorge der Welt heute der Klimawandel und seine mögliche Abschwächung. Es gibt allerdings in verschiedenen Ländern der Welt Exzellenzsegmente. Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und einige Länder steuern ein zweijähriges Programm namens „Abschwächung durch Lernen und Teilen 2031-33“, in dem das Wissen aus diesen Exzellenzsegmenten festgehalten, geteilt und dort eingesetzt wird, wo andere Orte noch Nachholbedarf haben. Ich bin sicher, Ihre Schule ist sehr stolz darauf, eines dieser Exzellenzsegmente zu sein.

Unter den vielen Problemen, denen sich die Welt von heute stellen muss, ist die „städtische Selbstversorgung“ eines der wichtigsten. Einige neue Städte wuchern aus und bereits bestehende Städte werden immer größer. Damit kommen die natürlichen Rohstoffe immer mehr unter Druck. Ich besuche Ihre Schule, um mir den innovativen Ansatz anzusehen, den Ihre Stadt zum Thema „städtische Selbstversorgung“ verfolgt und bei dem Ihre Schule Pionierarbeit geleistet hat und treibende Kraft war. Ich möchte vor allem die große Leistung Ihres Schulleiters, Herrn Sarthak, lobend erwähnen, und auch die der engagierten Lehrer und der wunderbaren Schüler. Jede Nation, jede Stadt und jede Schule können von diesem Modell lernen.

RJ Nidhi: Das war der Präsident in seiner Ansprache an die Schule. Wir sehen, wie aufgeregt und begeistert alle hier sind. Der Präsident hat die Leistungen der Schule über die letzten beiden Jahrzehnte und ihre Rolle als Katalysator für diesen Wandel gewürdigt. Heute stellt die Stadt Mangalore einen neuen Maßstab im Bereich der städtischen Landwirtschaft dar. Alles begann im Jahr 2013, als Herr Sarthak die Position des Schulleiters der HPS-Schule übernahm. Unter seiner Führung begann die Schule mit ganz kleinen Schritten, sich dem Thema Abschwächung des Klimawandels zu nähern. Zusammen lernte man die Konzepte der städtischen Landwirtschaft von der Pike auf. Die Thematik wurde so erfolgreich in die Lehrpläne aufgenommen, dass heute fast jede Schule in Mangalore (egal, ob klein oder groß) städtische Landwirtschaft praktiziert und fördert. Laut einer Studie, die Consultants im Bereich der Nachhaltigkeit durchführten, werden heute circa 20 Prozent des Bedarfs nach frischen Landwirtschaftserzeugnissen aus der Stadt selbst gedeckt. Vor diesem Hintergrund schalten wir nun wieder in die HPS-Schule, wo Direktor Sarthak sich an die Versammlung gewendet hat.

Direktor Sarthak: Ich möchte mit Ihnen die Erinnerung an meine Reise auf diesem neuen Weg teilen, auf dem ich die Werte, Vorteile und Praktiken der Nachhaltigkeit in die etablierten Lehrpläne in dieser Schule eingeführt habe. Alles begann, als ich vor 17 Jahren die Leitung dieser Schule übernahm. Im kommenden Jahr werde ich in den Ruhestand gehen und ich kann mit Stolz sagen, dass dies die dankbarsten Jahre meines Lebens waren. Ich stamme aus einem Dorf in Bihar und kenne daher die positiven wie auch die negativen Seiten des Dorflebens. Wie viele andere zog ich in die Stadt, um dort eine interessantere Karriere, mehr Komfort und eine bessere Lebensqualität zu suchen. Aber mir fehlte immer die Nähe zur Natur, die zum ländlichen Leben gehört. Ungeplante Urbanisierung bringt zahlreiche Probleme mit sich. Im Jahr 2013 beschloss ich, das Konzept der städtischen Landwirtschaft in das indische Schulfach „Socially Useful Productive Work“ (SUPW), also gesellschaftlich nützliche Tätigkeiten, zu integrieren.

Kinder sind leicht zu beeindrucken. Sie sind schnell dafür zu begeistern, etwas Neues auszuprobieren. Diese Tatsachen stärkten meine Überzeugung, dass ich Erfolg haben würde. Ich erklärte den Lehrern meine Vision, dass diese Schule durch städtische Landwirtschaft aktiv zur Abschwächung des Klimawandels beitragen könnte. Die Lehrer sicherten mir ihre Unterstützung zu. Durch die Begeisterung der Kinder für das neue Thema im Fach SUPW wurden auch die Lehrer motiviert. Wir haben innovative Ansätze zur städtischen Landwirtschaft verfolgt und wir haben uns Kenntnisse verschafft, indem wir Experten zu dem Thema eingeladen haben, die unsere Lehrer und Schüler in Workshops unterrichtet haben. Anfangs nutzten wir das 2km²  große Grundstück hinter unserer Schule als Pilotgarten. Innerhalb von zwei Jahren konnten wir erste Erfolge sehen und trauten uns zu, das Projekt in größerem Rahmen fortzuführen. Bald erhielten wir Unterstützung von wissenschaftlichen Forschungsinstituten, die uns die neuesten Techniken zeigten, und finanzielle Hilfe von den Kommunalbehörden und sogar der Regierung des Bundesstaats. Inzwischen hatten die meisten Schüler begonnen, auch in ihren Gärten zu Hause, in Kübeln und auf den Dächern Pflanzen zu pflegen. Die Eltern wurden zu unseren größten Unterstützern, als sie sahen, wie verantwortungsvoll ihre Kinder auf einmal wurden – sie begannen, Gemüse zu essen und bevorzugten Obst als Nachtisch, weil sie es selbst anbauten. Sie wurden der Natur und der Pflanzenwelt gegenüber sensibler, weil sie selber Pflanzen anbauten. Sie konnten den Wert der Arbeit besser anerkennen, weil sie selber im Garten schufteten.

Ein großer Moment war für uns, als unsere Konkurrenzschulen auf uns zu kamen und uns baten, unsere Methoden mit ihnen zu teilen, da sie sie auch in ihre Lehrpläne aufnehmen wollten. Wir haben sie natürlich sehr gerne in die Thematik eingeführt. Heute haben wir ein schulübergreifendes Forum, das 35 Schulen in Mangalore einschließt, die gemeinsam den zukünftigen Weg planen. Dieses Forum richtet schulübergreifende Wettbewerbe im Themenbereich der städtischen Landwirtschaft aus, organisiert Workshops zur Bewusstseinsschaffung in den Gemeinden und fungiert als formale Schnittstelle mit den Forschungsinstituten und den Verwaltungsbehörden in allen relevanten Bereichen.

Unser Schulsprecher, Arul aus der zwölften Klasse wird Ihnen nun die verschiedenen Aktivitäten schildern, die wir im Bereich der städtischen Landwirtschaft unternehmen. Ich danke dem Präsidenten sehr für seine Zeit und für seine Anerkennung unserer Leistung.

RJ Nidhi: So, das war der Schulleiter Direktor Sarthak, der Ihnen von seinen Erfahrungen berichtet hat. Wir machen eine kurze Pause und werden gleich hören, was Arul uns zu erzählen hat.

Werbepause

RJ Nidhi: Danke fürs Zuhören. Wir gehen nun zurück zur HPS-Schule, wo der Schulsprecher Arul sich an die illustre Versammlung wendet.

Schulsprecher Arul: Früher dachten die Schüler, dass Landwirtschaft nur in Dörfern betrieben würde. Heute aber bauen wir Pflanzen nicht nur auf traditionelle Art und Weise an, sondern wir haben auch die modernsten Techniken der städtischen Landwirtschaft gelernt. Wir bepflanzen unsere Häuserdächer und wir pflanzen Gemüsesträucher in Kübel. Zudem betreiben wir das „Square Foot Farming“, wo wir Flächen bebauen, die nicht sind größer als ein Fuß im Quadrat, also circa 0,10m². Wir haben Hydrokultur und Aquaponik gelernt. Wir haben Einrichtungen, in denen wir Wasser sammeln können, wir gehen umsichtig mit dem Wasser um und nutzen es mehrfach. Im Sommer wenden wir die Olla-Bewässerung an, um Wasser zu sparen. Wir haben Wurmfarmen und Wurmkompost, neben dem konventionellen Kompostieren. So sind wir nicht nur Selbstversorger für Düngemittel, sondern wir können auch den täglichen Abfall verarbeiten.

Zuletzt möchte ich Ihnen noch erzählen, dass wir ab dem nächsten Jahr Ferienkurse in städtischer Landwirtschaft durchführen werden, zu denen wir nicht nur Schüler aus anderen indischen Städten, sondern auch aus anderen Ländern einladen werden. Ich selber beende nächstes Jahr die Schule und nehme deshalb nicht an den Ferienkursen teil, aber ich weiß, dass ich mein ganzes Leben lang städtische Landwirtschaft betreiben werde, wo immer ich auch sein werde. Denn ich weiß, dass Mangel an Land, Wasser, Dünger etc. für mich kein Hindernis sein wird, denn ich bin mit dem nötigen Wissen ausgestattet. Danke schön.

RJ Nidhi: Das war eine sehr positive und optimistische Schlussbemerkung von Arul. Ich muss noch hinzufügen, dass Arul für die Mehrzahl der Kinder aus Mangalore gesprochen hat. Wir hier in Mumbai können eine Menge von ihnen lernen.

Jetzt ist es 18.30 und ich gebe weiter an RJ Ravi mit den Nachrichten vom Sport. Auf Wiederhören und einen schönen Abend von mir. Bleiben Sie bei uns, bleiben Sie in Bewegung. Von Radio Mumbai – Ihr RJ Nidhi.

Video: Städtische Selbstversorgung in Indien 2033

November 2013

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