0 Finde ich gut

Bildergalerie: Sport macht fit fürs Leben

Sport begeistert und verbindet Menschen auf der ganzen Welt – unabhängig von Sprache, Geschlecht oder Religion. Deswegen nutzt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit den Sport, um benachteiligte Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern zu fördern und einen Beitrag zu Entwicklungszielen wie Bildung, Gesundheit, friedlichem Zusammenleben und Gleichstellung der Geschlechter zu leisten.

Dabei geht es nicht um Spitzensportförderung. sondern darum, Kindern und Jugendlichen über Sportangebote soziale Kompetenzen zu vermitteln und spielerisch Wissen zu Themen wie Gewaltprävention, Gesundheit und Gleichberechtigung der Geschlechter näher zu bringen.

Die folgenden Fotografien erzählen davon, wie Sport in Kolumbien zu einem friedlichen Zusammenleben von ehemaligen Kämpfern und Opfern des bewaffneten Konflikts beiträgt, wie Jugendliche in den Palästinensischen Gebieten über den Sport für eine Berufsausbildung qualifiziert und begeistert werden oder wie in Namibia Basketball- und Fußballtrainings zur HIV-Prävention eingesetzt werden.

  • Mosambik: Zukunft gestalten (c) Oliver Becker

    Zukunft gestalten

    Kinder und Jugendliche stellen in fast allen Entwicklungsländern die Bevölkerungsmehrheit – und sind entscheidend für die Zukunft ihres Landes. Sport lehrt soziale Kompetenzen und Werte, vermittelt Alltagsfähigkeiten und kann jungen Menschen helfen, Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln.

    Mosambik – 2014 (c) Oliver Becker

  • Mosambik: Sport schafft Vertrauen (c) Oliver Becker

    Sport schafft Vertrauen

    Im Rahmen von „Sport für Entwicklung“-Programmen werden sensible Themen wie Verhütung und Alkoholmissbrauch oder Ängste und Erwartungen durch sportpädagogische Spiele offen angesprochen. Besonders geeignet sind Sportarten, die weit verbreitet sind und ohne teure Ausrüstung auskommen wie zum Beispiel Fußball, Basketball oder Leichtathletik.

    Maputo, Mosambik – Juni 2014 (c) GIZ/Oliver Becker

  • Palästinensische Gebiete: Sport macht attraktiv (c) GIZ/Amani Awartani

    Sport macht attraktiv

    Durch die Kombination mit Sport wird das Angebot an Berufsschulen im Westjordanland attraktiver: Mit Bewegungsspielen in der Gruppe werden Jugendlichen neben Informationen zur beruflichen Bildung auch Fähigkeiten vermittelt, die im Berufsleben helfen und zu einem friedlicheren Miteinander beitragen.

    Bethlehem, Palästinensische Gebiete – März 2015 (c) GIZ/Amani Awartani

  • Kolumbien: Konflikte friedlich lösen lernen (c) GIZ/Thomas Wagner

    Konflikte friedlich lösen lernen

    In Kolumbien unterstützt der Ansatz „Deporte con Principios“ (Sport mit Prinzipien) das friedliche Zusammenleben und die Re-Integration von Binnenflüchtlingen. Außerdem werden ehemalige Kämpfer zu Trainern ausgebildet, die dann soziale Aufgaben in den aufnehmenden Gemeinden übernehmen.

    Cúcuta, Kolumbien – November 2017 (c) GIZ/Thomas Wagner

  • Kolumbien: Marcos Silva, „Deporte con Principios“-Trainer in Cúcuta (c) GIZ/Thomas Wagner

    „Deporte con Principios“ hat meine Leben verändert. Das Programm hat mir die Möglichkeit gegeben aus meiner schwierigen Situation raus zu kommen und neue Wege zu gehen. Ich bin stolz darauf, dass ich jetzt einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, den Friedensprozess in Kolumbien zu voranzubringen. Ich kann ehemalige Kämpfer und Opfer des Konflikts zusammenbringen, vermitteln und mit ihnen gemeinsam durch die Trainings an einer Versöhnung arbeiten. (Marcos Silva, „Deporte con Principios“-Trainer in Cúcuta, Kolumbien)

    Cúcuta, Kolumbien – November 2017 (c) GIZ/Thomas Wagner

  • Namibia: Sport macht fit fürs Leben (c) GIZ/Stefan Oosthuisen

    Sport macht fit fürs Leben

    Im „Girls Centre“ des Namibischen Fußballverbandes in Windhoek finden benachteiligte Mädchen nicht nur einen sicheren Raum zum Sporttreiben, sondern können auch Bildungsangebote nutzen. Unterstützt durch die deutsche EZ, die TUI Care Foundation und Futouris e. V. können die jungen Frauen Praktika oder sogar eine Ausbildung im nachhaltigen Tourismusgewerbe machen.

    Windhoek, Namibia – Mai 2016 (c) GIZ/Stefan Oosthuisen

  • Namibia: Gwen Joyce Narises aus Windhoek (c) GIZ/Luise Haunit

    Sport macht fit fürs Leben

    „Es ist toll, mein eigenes Geld zu verdienen und komplett unabhängig zu sein. Beim Fußball habe ich erfahren, wie wichtig Teamarbeit und Zusammenhalt ist. Durch die Ausbildung habe ich zusätzlich Geduld und Gelassenheit gelernt und an dem dranzubleiben, was ich wirklich will. Das habe ich wirklich fürs Leben gelernt.” (Gwen Joyce Narises aus Windhoek, Namibia)

    Namibia – 2018 (c) GIZ/Luise Haunit

  • Namibia: Gemeinsam gegen HIV/Aids (c) GIZ/Anja Arnemann

    Gemeinsam gegen HIV/Aids

    Sport sorgt nicht nur für körperliche Fitness, sondern auch für ein positives Köpergefühl. Im Rahmen von Basketball- oder Fußballtrainings können gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer außerdem Jugendliche über HIV/Aids-Prävention und Verhütung aufklären.

    Windhoek, Namibia – Oktober 2014 (c) GIZ/Anja Arnemann

  • Afghanistan: Sportunterricht als Motor für Entwicklung (c) GIZ/Oliver Becker

    Sportunterricht als Motor für Entwicklung

    Sportunterricht für Schülerinnen – was banal klingt, war in Afghanistan lange Zeit undenkbar. Sportunterricht fand unter der Herrschaft der Taliban, wenn überhaupt, nur theoretisch statt. Deshalb wurde über das „Sport für Entwicklung“-Programm ein Curriculum für den Sportunterricht an afghanischen Schulen entwickelt. Außerdem wurden Master-Trainerinnen ausgebildet, die nun Sportlehreinnen in sportpädagogischen Ansätzen schulen.   

    Masar-e Sharif, Afghanistan – Juni 2014 (c) GIZ/Oliver Becker

  • Jordanien: Sportplätze schaffen Sicherheit (c) GIZ/Alea Horst

    Sportplätze schaffen Sicherheit

    In jordanischen Flüchtlingscamps und Aufnahmegemeinden schaffen die „Sport für Entwicklung“-Maßnahmen eine sichere Umgebung für Sportangebote. So können Flüchtlinge und Einheimische im Alter zwischen 8 und 24 Jahren Berührungsängste abbauen und lernen Konflikte friedlich zu lösen. Neben den sportlichen Fähigkeiten werden Respekt, Toleranz, Disziplin, Empathie, Fair Play und Selbstvertrauen gefördert.

    Jordanien – 2017 (c) GIZ/Alea Horst

  • Uganda: Sport verbindet (c) GIZ/ DOSB

    Sport verbindet

    In Uganda nutzt das Programm „Athletics for Development“ die leichtathletischen Grundformen Laufen, Werfen und Springen, um Kinder in Bewegung zu bringen. Ziel ist es unter anderem, den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in den lokalen Gemeinden zu fördern. Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann unterstützt die Projekte als „Sport für Entwicklung“-Botschafterin.

    Apac, Uganda – Mai 2018 (c) GIZ/ DOSB

  • Brasilien: Spielerisch Lernen (c) GIZ/Florian Kopp

    Spielerisch Lernen

    Schnelles Dribbeln, Ball stoppen, Karte aufdecken – mit einem einfach herzustellenden Memory-Spiel werden Kinder und Jugendliche durch Sport für Themen wie Gleichberechtigung der Geschlechter oder Gewaltprävention sensibilisiert – zum Beispiel in einem Sportcamp im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 in Brasilien.

    Fortaleza, Brasilien – Juni 2014 (c) GIZ/Florian Kopp

  • Brasilien: Teamsport macht stark (c) GIZ/Ramon Goncalves

    Teamsport macht stark

    Bei Sportangeboten wie Workshops im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 in Brasilien haben Kinder und Jugendliche etwas über Hygiene, Gesundheit, Umweltschutz gelernt oder wurden zu Partizipation und gesellschaftlichem Engagement motiviert. Dabei wurden außerdem Werte und soziale Kompetenzen wie Respekt, Toleranz und Teamfähigkeit vermittelt.

    Salvador da Bahía, Brasilien – Juni 2014 (c) GIZ/Ramon Goncalves

  • Deutschland: Vorbild auf dem Platz und fürs Leben (c) GIZ/Josefine Fehr

    Vorbild auf dem Platz und fürs Leben

    Organisator, Vorbild und Vertrauensperson: Die „Sport für Entwicklung“-Trainerinnen und -Trainer sind die Basis der Programme. Beim Internationalen Trainerkurs, den die deutsche Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit dem DFB organisiert, können sie sich austauschen und lernen neue Methoden, die sie als Multiplikatoren in ihren Heimatländern weitergeben.

    Hennef, Deutschland – Juni 2017 (c) GIZ/Josefine Fehr

  • Deutschland: Unterstützung durch „Sport für Entwicklung“-Botschafter (c) GIZ/Oliver Becker

    Unterstützung durch „Sport für Entwicklung“-Botschafter

    Für die Umsetzung von „Sport für Entwicklung“-Maßnahmen haben sich BMZ und GIZ starke Partner gesucht: Neben dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unterstützen auch die ehemaligen Fußball-Nationalspieler Nia Künzer und Gerald Asmoah und Fecht-Olympia-Siegerin Britta Heidemann die Projekte.

    Kamen, Deutschland – September 2018 (c) GIZ/Oliver Becker

Die Projekte werden von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt.

GIZ: Sport für Entwicklung

September 2018

Jetzt kommentieren