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Soni Fahruri, Jakarta, Indonesien

Name: Soni Fahruri
Lebt in: Jakarta, Indonesien
Deutschlandaufenthalt: April bis November 2013 und März bis April 2014
Bildungseinrichtungen: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Beruf: Berater im Bereich Erneuerbare Energien

In Deutschland habe ich 2013 am „International Leadership Training (ILT) – TVET, Climate Change and Green Jobs“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) teilgenommen. Außerdem hatte ich 2014 Gelegenheit, die internationale Summer School „Intensifying Utilisation of renewable Energy Technologies for Propelling Development of Asian Developing Countries“ des DAAD zu besuchen.

„Mich hat Deutschland immer schon fasziniert, da es sehr gute Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien aufzuweisen hat“

Zurzeit bin ich Berater im Abgeordnetenhaus der Republik Indonesien . Ich unterstütze die Kommission VII (Energie), die unter anderem die Aufsicht über das Ministerium für Energie und Bodenschätze, das Umweltministerium, das Ministerium für Forschung und Technologie und den nationalen Energierat  inne hat. Meine Aufgabe ist es, mein Fachwissen in Form von Studien und Analysen zur Überprüfung bestimmter Probleme in Übereinstimmung mit den Aufgaben des Rates in den Bereichen Haushalt, Gesetzgebung und Kontrolle bereitzustellen.Um mein Wissen weiter zu vertiefen, möchte ich meine Studien im Doktoranden-Programm fortführen. Mein Wunsch ist es, einmal ein eigenes Forschungsinstitut zu eröffnen, in dem Lösungen für den Energiebedarf gefunden werden.  Mein Motto ist: Solange ich am Leben bin, möchte ich versuchen, die Welt zu verbessern.

In Deutschland konnte ich wichtige Erkenntnisse gewinnen, die weltweit in Fachkreisen diskutiert werden. Mit diesem erreichten Wissen kann ich einen wichtigen Beitrag zu globalen Problemen leisten, die regional aufgegriffen werden müssen, beispielsweise im Bereich Klimawandel und erneuerbare Energien.Ich bin bereit für eine Forschungszusammenarbeit oder kleine Projekte in Verbindung mit erneuerbaren Energien, Klimawandel, Meeresforschung und dem Management natürlicher Ressourcen, die in Indonesien oder möglicherweise auch in anderen ASEAN-Staaten durchgeführt werden könnten.

„Ich habe gelernt, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen – Multitasking ist hier das richtige Stichwort“

Während meines Deutschlandaufenthalts hatte ich die Gelegenheit, mehrere Städte zu besuchen. Am besten gefallen haben mir Dresden und Aachen. Leider hat es während meines Aufenthalts nicht geschneit. Ich hätte sehr gerne richtigen Schnee gesehen.

Deutschland unterscheidet sich von meinem Heimatland sehr stark hinsichtlich Verkehr und Essensgewohnheiten. Im Arbeitsumfeld fiel mir besonders auf, dass in Deutschland mehr Disziplin herrscht.

Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und viel über andere Kulturen gelernt, nicht nur über Deutschland, sondern auch über die Länder, aus denen meine Freunde kamen. Diese Erfahrung hat mich toleranter gegenüber anderen Kulturen gemacht.

Soni Fahruri zum Alumniportal Deutschland

Netzwerken ist in meinem Bereich sehr wichtig. Ich habe noch mit vielen Leuten aus der Zeit in Deutschland Kontakt, sowohl mit den Hochschulbetreuern als auch den Kommilitonen. Für mich stellt das Alumniportal Deutschland eine wichtige Quelle dar, um Deutschland-Alumni auf der ganzen Welt kennenzulernen und mich in den Fachgruppen zum Thema erneuerbare Energien auszutauschen. Ich möchte weiterhin mein Netzwerk ausbauen und Kooperationen eingehen.

Das Alumniportal erleichtert auch die Kommunikation der Studenten in Deutschland. Außerdem werden dadurch Personen vereinigt, die gemeinsame Interessen haben und deshalb eine eigene Gruppe bilden – dadurch wird eine Zusammenarbeit auch nach dem Deutschlandaufenthalt ermöglicht.

Als Gewinner des „Deutschlandreise“-Gewinnspiels habe ich die einmalige Chance, mit meinem Freund Quang Khai Nguyen erneut nach Deutschland zu reisen, um das Team des Alumniportals kennenzulernen und nach geeigneten Kooperationspartnern in Deutschland zu suchen.

 

Oktober 2014

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