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Wissenschaft & mehr – Forschen und leben in Deutschland

Für das Projekt „Science Blog“, eine Kooperation mit Deutschland.de, hat das Alumniportal Forscher gesucht, die in einem Blog von ihrer Arbeit und ihrem Leben berichten.

Auf dem Deutschland.de-Blog „Science & More – Research and Life in Germany“ erzählen Wissenschaftler von ihrer Arbeit in den unterschiedlichsten Forschungsfeldern – und von ihrem alltäglichen Leben in Deutschland, zwischen Wohnungssuche und Sprachkursen, zwischen Hamburger Fischmarkt und Münchner Oktoberfest.

Veröffentlicht werden die Blogs auf Deutschland.de sowie auf dem Alumniportal und erreichen so Leser auf der ganzen Welt.

Alper Tokel: Ich und Mein Leben in Deutschland

„Nach fast vier Jahren in Deutschland stelle ich mir seit einiger Zeit die folgende Frage: Warum habe ich mich nach dem Masterabschluss dafür entschieden, weiter in Aachen zu leben und zu promovieren? Warum gefällt mir das Leben in Deutschland? Auch wenn mir diverse einzelne Faktoren einfallen, komme ich bei jeder Überlegung zu der folgenden Schlussfolgerung: Deutschland ist für mich attraktiv, weil das Leben in Deutschland von Wissenschaft und Kunst geprägt ist. Ich möchte heute aber nur über die Wissenschaft schreiben, weil mir als Ingenieur die Wirkung von Wissenschaft besonders am Herzen liegt.

Viele Tatsachen kann ich am Ende des Tages nur dadurch erklären, dass die Wissenschaft so eine spürbare Präsenz in diesem Land hat: dass die Städte sehr gut organisiert und geplant sind, dass der Verkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel so gut funktionieren, dass Deutschland das erfolgreichste Recycling-Land ist, dass ich jeden Tag mehr Elektroautos und -busse auf den Straßen sehe, und dass Deutschland eines der führenden Ländern in der Integration der erneuerbaren Energie ist… “

>> Mehr über Deutschlands Rolle in der Geschichte der Technik, die Universität in Aachen und das Leben in Deutschland lesen Sie im Blog von Alper Tokel in der Community

Über Alper Tokel:

Nach dem Bachelorstudium an der METU in der Türkei habe ich von 2011 bis 2014 das Masterstudium in Nachrichtentechnik an der RWTH Aachen abgeschlossen. Damals war ich DAAD-Stipendiat. Nun arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Informationstechnik an der RWTH Aachen. Ich beschäftige mich mit der Integration der Kommunikationstechnologien in intelligente Energienetze.

>> Profil von Alper Tokel in der Community

Science Blogger Dr. Rinat Kusarbaev

„Ich möchte von meiner Forschungsarbeit und, genauer gesagt, von meinem ‚wissenschaftlichen deutschen Schicksal‘ erzählen. Ich bin Deutschlehrer und arbeite an zwei Unis in Russland als Dozent am Lehrstuhl für Fremdsprachen der Uralischen Staatlichen Universität für Sport und am Lehrstuhl für Allgemeine Linguistik der Staatlichen Universität Süd-Ural in der Stadt Tscheljabinsk. Dank den Stipendien des Goethe-Instituts und des DAAD konnte ich Fortbildungsseminare für ausländische Deutschlehrer an den Universitäten Bochum und Oldenburg besuchen.

2006 bis 2007 habe ich meine Forschungsarbeit zum Thema ‚Entwicklung einer Kultur der internationalen Verständigung bei den Studenten in Deutschland und in Russland‘ unter der Leitung von Prof. Dr. Harm Paschen an der Universität Bielefeld durchgeführt. Dieser Forschungsaufenthalt gab mir auch die Möglichkeit, wissenschaftliche Aufsätze zu veröffentlichen.“

>> Mehr über Globalisierungspozesse, kulturelle und sprachliche Diversität und Differenzen im pädagogischen Prozess der Hochschulbildung lesen Sie im Blog von Dr. Rinat Kusarbaev in der Community

Über Dr. Rinat Kusarbaev:

„Ich bin Deutschlehrer und arbeite an zwei Unis in Russland als Dozent: am Lehrstuhl für Fremdsprachen der Uralischen Staatlichen Universität für Sport und am Lehrstuhl für Allgemeine Linguistik der Staatlichen Universität Süd-Ural in der Stadt Tscheljabinsk. Dank den Stipendien des Goethe-Instituts und des DAAD konnte ich Fortbildungsseminare für ausländische Deutschlehrer an den Universitäten Bochum und Oldenburg besuchen.“

>> Profil von Dr. Rinat Kusarbaev in der Community

Dr. Karim Siebeneicher Brito: Leidenschaft für Sprachen

„Meine wissenschaftliche Leidenschaft ist die individuelle Mehrsprachigkeit. Ich bin selbst zweisprachig aufgewachsen, habe Deutsch als Kind nur zu Hause und mit den Großeltern gesprochen, Portugiesisch in der Schule und in der Nachbarschaft. Später habe ich Englisch gelernt und ein Studium als Englisch- und Portugiesischlehrerin absolviert.

Während meiner Arbeit als Lehrerin wurde ich neugierig: Wie beeinflusst die portugiesische Sprache das Lernen des Englischen bei Brasilianern? Damals waren nicht viele Sprachwissenschaftler damit beschäftigt, das Lernen einer dritten, vierten oder weiteren Sprache zu untersuchen; es wurde angenommen, dass jede weitere Sprache genauso wie die zweite erlernt oder benutzt wird.“

>> Mehr zum Thema Mehrsprachigkeit und über Karneval in Deutschland und Brasilien lesen Sie im Blog von Dr. Karim Siebeneicher Brito in der Community

Über Dr. Karim Siebeneicher Brito:

„Zwischen 2009 und 2011 habe ich in Marburg, Hessen, gelebt und dort die Daten für meine Doktorarbeit in der Mehrsprachigkeitsforschung erhoben; damals war ich DAAD-Stipendiatin. Ab Oktober 2014 war ich in München, Bayern, und habe dort ein Jahr im Rahmen eines Postdoc-Vorhabens gearbeitet. Ich untersuche die Rolle der Mehrsprachigkeit der brasilianischen Migranten in Deutschland in der Konstruktion ihrer Identitäten.“

>> Profil von Dr. Karim Siebeneicher Brito in der Community

Projekt „Science Blog“ auf Deutschland.de

Sie forschen aktuell in Deutschland und möchten davon erzählen? Oder stehen Sie durch Ihre wissenschaftliche Arbeit in einem anderen Land in ständigem Kontakt mit der Forscherszene in Deutschland?

Dann senden Sie eine E-Mail an Johannes.Goebel(at)fs-medien.de mit ein paar kurzen Infos zu Ihrer aktuellen Forschungsarbeit und Ihrer Zeit in Deutschland.

April 2015

Kommentare

DORA KULOVA
17. April 2016

HALO ...SEHR GEERHTE FRAUEN UND HERREN,
IN DEUTSCHLAND SIND MOGEN WISSENSCHAFTARBEIT WERDEN...JE SCNELLER LERNE DEUTSCH SPRACHE DESTO SCNELLER FORSCHIRUNG MACHEN KEINE STOREN KEINE.NEUGERICHKEIT..DAS WUNDERBAR

Şenol toprak
2. Oktober 2015

Sehr nüztlich.

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