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Mit dem Förderprogramm „Fraunhofer Attract“ die eigene Karriere starten

Sie haben promoviert und zudem eine gute Idee? Mit dem Förderprogramm „Fraunhofer Attract“ erhalten promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen attraktiven Schub für ihre Karriere.

Es ist schön, eine gute Idee zu haben. Besser ist es, eine gute Idee auch umsetzen zu können. Doch allzu oft stehen dabei Hindernisse im Weg, die nicht leicht zu überwinden sind. Der Mangel an finanzieller Unterstützung und passenden Räumlichkeiten oder auch der fehlende Zugang zum nötigen Know-how hat schon so manches kreative Projekt frühzeitig beendet.

„Fraunhofer Attract“ hilft Ihrer Idee auf die Sprünge

Die deutsche Fraunhofer-Gesellschaft hat ein Programm gestartet, das promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilft, innovative Ideen umzusetzen. Mit dem Förderprogramm „Fraunhofer Attract“ erhalten sie über fünf Jahre verteilt ein Budget von maximal 2,5 Millionen Euro. Zudem unterstützt die Fraunhofer-Gesellschaft den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, die aus einem Team von drei bis fünf Mitarbeitern besteht.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am Förderprogramm teilnehmen, leiten ihre Gruppen selbst. Sie übernehmen Personal- und Budgetverantwortung für ihr Team und können zudem im Rahmen des Förderprogramms individuell maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme besuchen. Auf diese Weise qualifizieren sie sich in den fünf Jahren des Programms zu Führungskräften für die angewandte Forschung oder die Wirtschaft.

„Fraunhofer Attract“: Von der Idee zur Anwendung

Die „Fraunhofer Attract“-Projekte werden als erfolgreich angesehen, wenn sich die Ausgangsidee zu einer patentfähigen Anwendung entwickelt. Nach Ablauf des Programms sollen die Forschungsteams so weit vorangekommen sein, dass sie sich selbst finanzieren können, zum Beispiel durch die Vergabe von Lizenzen oder durch finanzielle Zuschüsse aus der Privatwirtschaft.

Die Forschungsgruppen sind eingebettet in eines der 60 bestehenden Fraunhofer-Institute. Die Ideen der Bewerberinnen und Bewerber müssen zu den Geschäfts- und Technologiefeldern des entsprechenden Institutes passen. Der Förderantrag muss zusammen mit einem Institutsleiter gestellt werden. Daher ist es wichtig, schon vorab dort den Kontakt zu suchen.

Die „Fraunhofer Attract“-Gruppe „Smart Micro Optics“

Für die rumänische Wissenschaftlerin Dr. Florenta Costache verlief die Kontaktaufnahme ideal. Sie wurde während einer Präsentation in Cottbus von der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) angesprochen und gefragt, ob sie sich nicht für das „Fraunhofer-Attract“-Programm bewerben möchte. Sie wollte – und ist seit 2008 Leiterin der eigenen Nachwuchsforschergruppe „Smart Micro Optics“ am IPMS. Gemeinsame mit ihrem Team arbeitet sie am Design und an der Umsetzung von einstellbaren, mikro-optischen Komponenten durch die Implementierung von elektro-aktiven Polymeren. Diese können zum Beispiel als Mikrolinsen mit variablem Fokus in kompakten optischen Zoomobjektiven verwendet werden.

November 2012

Kommentare

adapatricia33
14. November 2012

In my country Peru are taking legislation to increase the active participation of women in government positions, this will help drive more and more on professional preparation of women and their active participation in society and family.

garfield
8. November 2012

positive positive repel........ i think sometimes, same gender might repel each other more frequently and have more problems than a mix crowd, or no?

Miriam Moser
8. November 2012

In Germany we have women quota in these cases:
in the public service:
The Equality Act for the Public Service (Federal Equal Opportunities Act) includes a relative quota system. This is due to the statement that female applicants with equal qualifications are preferred.

In politics:
The Green Party decided at their inception in 1979, a women's quota: At least half of all offices should be held by women.

The SPD decided 1988, a 40 -% gender quota for offices and mandates. The CDU discussed in December 1994, accounting for one third and led in 1996 a so-called woman quorum. [17] The Left Party approved a quota for women, which provides that all offices are filled with a female share of 50%, as reserve lists for elections .

In business:

Here, the quota for women exists only partially, and then voluntarily:
In 2001, a voluntary agreement between industry and the federal government ("the agreement between the federal government and the associations of the German economy to promote equality between women and men in the private sector") concluded that although partially according to a study of Böckler foundation in management only known, and is usually implemented accordingly hesitant. The agreement will be considered a failure and therefore now is the percentage of women intensively discussed. [20] [21]

2008 in Nuremberg resolution quotas for women were required in the private sector.

Individual companies have considered or introduced quotas for women, led by the German Telekom, which announced in March 2010 that the end of 2015 30% of all positions in middle and senior management should be held by women.

Several companies - as E.ON, BMW, Daimler and Bosch - now announced each to increase the proportion of female executives on shares of between 15 and 22% and 14 more companies based in Germany, including KPMG, Siemens, BSH. The alliance, signed in May 2010, a pledge in Munich for more women in management positions (Munich memorandum for women in management).

Mid-December 2011 Member of Parliament from all parties have joined forces to call for her Berlin Declaration at least 30% of women on the boards.

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