„Wir versuchen, das Haus möglichst selten zu verlassen“

Xanat Herrera wurde in Mexiko geboren, verbrachte jedoch den Großteil ihres Lebens in Griechenland und Spanien. Bevor sie ihr derzeitiges Studium im Masterstudiengang „Computational Linguistics“ an der Universität Stuttgart aufnahm, wohnte sie in Barcelona.

Als die Pandemie ausbrach, flüchtete sie zurück in ihre Heimat und hatte bisher keine Möglichkeit, wieder nach Stuttgart zurückzukehren. Glücklicherweise konnte ihre Universität ihr ein gänzlich digitales Semester anbieten, sodass Xanat Herrera ihr Studium nicht unterbrechen musste.

Nach ihrem Abschluss möchte sie eine Anstellung im Bereich Natural Language Processing finden, um einen Beitrag zur Verbesserung der Technologien oder Anwendungen ihres zukünftigen Arbeitgebers zu leisten, zum Beispiel im Zusammenhang mit Spracherkennungs- oder Machine-Translation-Systemen. Diese Erfahrung soll ihr anschließend helfen, ein eigenes Projekt zu entwickeln, möglicherweise in Verbindung mit computergestütztem Lernen. Was den Ort angeht, ist Xanat Herrera noch flexibel, sie kann es sich aber gut vorstellen, sich irgendwo in Europa niederzulassen.

Interview: Marlene Thiele

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Juli 2020

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