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Der deutsche Buchmarkt

Sprachniveau A2

Der Buchmarkt hat im Jahr 2016 rund 9,28 Milliarden Euro umgesetzt. Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit. 

Online-Handel mit dem Buch steigt

Besonders hat der Buchhandel im Internet profitiert: Sein Wachstum legte um fünf Prozent zu. 18 Prozent des Buchumsatzes entstehen im Online-Handel.

Viele Buchhändler, die ein Ladengeschäft besitzen, machen hier mit: Zwei Drittel der Buchhandlungen verkauften Bücher auch online. Viele Kunden kaufen nicht mehr in Buchläden ein. Sie lassen sich die Ware nach Hause liefern.

Es gibt rund 3.000 deutsche Buchverlage. Wie das Handelsblatt mitteilte, lag deren Umsatz im Jahr 2016 bei knapp 5,2 Milliarden Euro Umsatz. Die E-Books haben sich dabei immer noch nicht durchgesetzt. Ihr Umsatzanteil liegt bei 4,6 Prozent am Markt. 

Die wichtige Rolle der Buchhändler

Buchhändler sind Mittler zwischen Autor, Buch und Leser und sorgen für kulturelle Vielfalt. Seit 2015 erhalten sie dafür eine Auszeichnung – den Deutschen Buchhandlungspreis. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, bezeichnet die Buchhändler „als Fürsprecher auch unbekannter Autorinnen und Autoren und als Botschafter unabhängiger Verlage.“ Sie wecken oft erst die Begeisterung für das Lesen.

Fragen A2:

    • Wie viele Bücher lesen die Deutschen in einem Jahr?
    • Wie viele Buchverlage gibt es?
    • Wo kaufen die Kunden meistens ihre Bücher?

    Sprachniveau B2

    Der Buchmarkt hat im Jahr 2016 rund 9,28 Milliarden Euro umgesetzt. Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit. Eine gute Nachricht, denn im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um ein Prozent.

    Online-Handel mit dem Buch steigt

    Besonders profitiert hat der Buchhandel im Internet: Sein Wachstum legte um fünf Prozent zu. Inzwischen fallen 18 Prozent des Buchumsatzes auf den Online-Handel.

    Viele Buchhändler, die ein Ladengeschäft besitzen, machen hier mit: Zwei Drittel der Buchhandlungen verkauften Bücher auch online. Dennoch müssen sie einen Rückgang ihres Umsatzes um 0,8 Prozent verkraften. Viele Kunden kaufen nicht mehr in den Buchläden ein, sondern lassen sich die Ware nach Hause liefern.

    Es gibt rund 3.000 deutsche Buchverlage. Wie das Handelsblatt mitteilte, lag deren Umsatz im Jahr 2016 bei knapp 5,2 Milliarden Euro Umsatz. Die E-Books haben sich dabei immer noch nicht durchgesetzt. Ihr Umsatzanteil liegt bei 4,6 Prozent am Markt. Die Käuferzahl ist sogar leicht gesunken. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass E-Books nur ein wenig preiswerter sind als gedruckte Bücher. Denn auf E-Books werden 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, gedruckte Werke werden nur mit sieben Prozent besteuert.

    Die wichtige Rolle der Buchhändler

    Buchhändler sind Mittler zwischen Autor, Buch und Leser und sorgen für kulturelle Vielfalt. Seit 2015 erhalten sie dafür eine Auszeichnung – den Deutschen Buchhandlungspreis. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, bezeichnet die Buchhändler als „Überzeugungstäter aus Liebe zum Buch“. Sie gelten „als Fürsprecher auch unbekannter Autorinnen und Autoren und als Botschafter unabhängiger Verlage.“ Sie wecken oft erst die Lesebegeisterung und zeigen was es neben den Bestsellerlisten noch gibt. 

    Die Staatsministerin wendet sich damit auch gegen „die Degradierung eines Kulturguts zur bloßen Handelsware, in der nur noch das überlebt, was hohe Verkaufszahlen hat.“  

    Fragen B2:

    • Welche Bücher haben sich noch nicht durchgesetzt?
    • Wo werden die meisten Bücher verkauft?
    • Wie viel Mehrwertsteuer ist auf E-Books?
    • Was wecken Buchhändler bei ihren Kunden?
    • Was für ein Gut sind Bücher?

    November 2017

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