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5.000 neue Wörter im Duden

Sprachniveau A2

Konrad Duden veröffentlichte im Jahr 1880 sein Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Damals enthielt dieser Band nur 27.000 Wörter. Am 9. August 2017 ist die 27. Auflage erschienen – mit 145.000 Wörtern.

Nicht nur deutsche Wörter

Der Duden ist die Grundlage der deutschen Rechtschreibung. Aber er enthält nicht nur deutsche Wörter. Hinzu kommen zahlreiche neue Wörter aus Anglizismen, die eingedeutscht wurden. Darunter zum Beispiel der „Honk“ – ein Dummkopf. Das Wort war im Englischen eine abwertende Bezeichnung für einen Weißen.

„Chillig“ ist auch so ein Wort: Es kommt vom Englischen „chill“ – „kühlen“ oder „chilly“ – „frostig“. Im Deutschen bedeutet „chillen“ „sich entspannen“ mit Wortformen wie chillig oder gechillt.

Wie die Beispiele zeigen, schafft es im Deutschen ein Wort nicht nur als Bezeichnung für etwas in die Sprache. Es wird auch in die Grammatik integriert und für den Alltag nutzbar.

Gesellschaftliche Veränderungen

Das Wort „Willkommenskultur“ ist nun auch dabei, denn es wurde in politischen Debatten und in den Medien viel gebraucht. Dazu gehören auch „Fake News“, „Brexit“, „Drohnenangriff“ oder „Wutbürger“.

Digitale Sprache 

„Die Wörter spiegeln die Entwicklungen in den Bereichen Technik, Mode, Sport, Politik und Verwaltung wider“, schreibt der Duden-Verlag. Der Duden greift Veränderungen in der Gesellschaft auf, etwa die Verwendung der digitalen Medien. Und so finden sich auch diese Wörter wieder: Messaging, Snapchat, Selfie, facebooken, Twitter oder WhatsApp.

Fragen A2:

  • Wie viele Wörter stehen im Duden?
  • Welche Wörter werden aufgenommen?
  • Was bedeutet „Willkommenskultur“?

Sprachniveau B2

Als Konrad Duden im Jahr 1880 sein Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache veröffentlichte, enthielt dieser Band gerade einmal 27.000 Wörter. Am 9. August 2017 ist die 27. Auflage erschienen – mit 145.000 Wörtern.

Nicht nur deutsche Wörter

Der Duden ist die Grundlage einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. Aber er enthält nicht nur deutsche Wörter. Hinzu kommen zahlreiche Anglizismen, die eingedeutscht wurden, wie etwa der „Honk“ – ein Dummkopf. Das Wort war im Englischen eine abwertende Bezeichnung für einen Weißen.

„Chillig“ ist auch so ein Wort: Es kommt vom Englischen „chill“ – „kühlen“ oder „chilly“ – „frostig“. Im Deutschen bedeutet „chillen“ „sich entspannen“ mit Wortformen wie „chillig“, „gechillt“ usw..

Wie die Beispiele zeigen, schafft es im Deutschen ein Wort nicht nur als Bezeichnung für etwas in die Sprache. Es wird auch in die Grammatik integriert und so alltagstauglich.

Gesellschaftliche Veränderungen

Das Wort „Willkommenskultur“ ist nun auch dabei, denn es wurde in politischen Debatten und in den Medien gebräuchlich. Dazu gehören auch „Fake News“, „Brexit“, „Drohnenangriff“ oder „Wutbürger“. Aufgenommen werden Wörter, die sich in der Sprache etabliert haben. Abgebildet werden alle Wörter, die etwa drei Generationen umfassen.

Digitale Sprache 

„Die Wörter spiegeln die Entwicklungen in den Bereichen Technik, Mode, Sport, Politik und Verwaltung wider“, schreibt der Duden-Verlag. Der Duden greift Veränderungen in der Gesellschaft auf, etwa die Verwendung der digitalen Medien: Messaging, Snapchat, Selfie, Twitter, WhatsApp, facebooken oder tindern. 

Fragen B2:

  • Was ist der Duden?
  • Wie lange gibt es den Duden schon?
  • Was passiert mit den Wörtern, etwa Anglizismen, wenn sie in der deutschen Sprache angekommen sind?
  • Welche Entwicklungen nimmt der Duden auf?
  • Was ist ein „Wutbürger“?

Text und Antworten in der Community

Oktober 2017

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